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Anzeige des Monats Juni 2018: Marco Reus Aufsteller

Pünktlich zur Fußball-WM werden wieder vermehrt Fanartikel an den zwölften Mann gebracht. Nun könnt Ihr mit einem lebensgroßen, handsignierten Aufsteller endlich den Spieler ehren, dem es mit am meisten weh getan haben muss, als Deutschland den Titelverteidiger-Fluch erlitt. Wir erklären, warum Marco Reus wohl eine der tragischsten Figuren der deutschen Mannschaft und deshalb zu Recht Mittelpunkt der Anzeige des Monats ist.

Titelverteidigung? Fehlanzeige!

Erst zweimal in der WM-Historie ist es einem Land gelungen, seinen Titel erfolgreich zu verteidigen. Die letzten beiden Titelverteidiger Italien und Spanien schieden bereits in der Vorrunde aus. Nun hat sich auch Deutschland in dieses traurige Schicksal eingereiht und ist nach einer sehr zweifelhaften Leistung in der Gruppenphase verfrüht nach Hause beziehungsweise in den leider weniger wohlverdienten Urlaub geflogen.

Wie geht es weiter mit der Nationalmannschaft? Erst einmal dürfen sich die Spieler im Urlaub von den Strapazen erholen, die körperlich vielleicht nicht so krass wie erwartet, aber mental umso belastender waren. Doch die Nation fragt sich, was aus dem nächsten Länderspiel in der Nations League Anfang September gegen Frankreich werden soll. Haben wir die Mannschaft schon aufgegeben?…Klares Nein!

Um zu beweisen, dass wir das „In guten wie in schlechten Zeiten“ ernst nehmen und auch nach der bitteren Enttäuschung in Russland zu unserer Elf halten, küren wir im Juni einen lebensgroßen, handsignierten Pappaufsteller von Marco Reus zur Anzeige des Monats.

Warum Reus der traurige Verlierer ist

Um Reus (in seinem Interview mit dem Fußball-Portal Sportbuzzer kurz vor WM-Start) zu zitieren: „Wir wollen schönen Fußball spielen, aber bei so einem Turnier muss man auch mal schmutzig gewinnen. Und das am besten sieben Mal.“ Eine Aussage, die zeigt, wie gierig der 29-jährige Dortmunder auf dieses Turnier war. So führte er im weiteren Verlauf des Interviews fort, dass er hoffe, vor allem bei den entscheidenden Spielen dabei zu sein. Und so kam es. Auch wenn die letzte Entscheidung leider negativ für das DFB-Team ausfiel.

Blieb er noch im fürchterlichen Spiel gegen Mexiko auf der Bank, ist es vor allem Marco Reus zu verdanken, dass sich Deutschland gegen Schweden noch einmal berappeln und die Weltmeisterschaft mit zumindest einem Sieg verlassen konnte. Schließlich schoss er das 1:1 und bereitete das fulminante In-letzter-Sekunde-Tor durch Toni Kroos vor. Gegen Südkorea spielte er dann wie der Großteil seiner Kollegen wieder völlig daneben und verpasste somit womöglich DIE Gelegenheit, allen zu zeigen, was für ein Weltklasse-Fußballer eigentlich in ihm steckt.

Die Tragik hinter Reus‘ Karriere

Denn genau letzteres blieb ihm bisher verwehrt. Zum Höhepunkt seiner Karriere, nach seiner vielleicht besten Saison, verletzte er sich im letzten Testspiel vor der WM 2014 in Brasilien so schwer, dass er, der erhoffte Abräumer der WM und unumstrittene Stammspieler, in letzter Minute aus dem Kader gestrichen werden musste. Zwei Jahre später pünktlich zur EM in Frankreich war er wieder verletzt.

Marco Reus hätte dieses Jahr ein erfolgreiches Turnier verdient gehabt, ansonsten wäre es ihm zu wünschen gewesen, diese Katastrophe aufgrund irgendeiner Verletzung erneut verpasst zu haben. Denn wer kann vorhersagen, was nun aus Reus wird? Als seine älteren Teamkollegen vor vier Jahren ihrer Karriere in Rio die Krone aufsetzten, war er unglücklicher- und unverdienterweise nicht dabei. Der andere, jüngere Teil der Mannschaft bekommt in vier Jahren erneut die Chance, sich zu beweisen. Doch da die Halbwertszeit eines Fußballers nun einmal begrenzt ist, bleibt fraglich, ob es ihm in Zukunft vergönnt ist, auch einmal einen Titel zu holen. Wir drücken die Daumen!

Anzeige des Monats Juni 2018: Marco Reus Aufsteller

Handsignierter Aufsteller Marco Reus
Bildquelle: Userbild | kalaydo.de
Wer diesem Plädoyer für Marco Reus‘ fußballerische Qualitäten beipflichten kann, dürfte als waschechter Fan nicht um diesen freistehenden Aufsteller herumkommen. In lebensechter Größe von 1,80 Metern Höhe könnt Ihr Euch so Euren Lieblingsspieler nach Hause holen – hier noch im Borussia Mönchengladbach Trikot, worin er vor seinem Transfer zum BVB und nach einer überragenden Saison im Jahr 2012 noch zu Deutschlands Fußballer des Jahres gewählt wurde. Handsigniert ist das gute Stück natürlich ein echtes Unikat.
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