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Deckenlampen: Must-have im Wohnraum

Deckenlampen dürfen in keiner Wohnung fehlen. Sie sorgen Tag und Nacht für eine gute Sicht und minimieren das Unfallrisiko. Außerdem beeinflussen sie die Stimmung erheblich. Aus diesen Gründen solltet Ihr die Beleuchtungselemente sorgfältig aussuchen. Jeder Raum stellt an die Ausleuchtung andere Ansprüche.

Das Besondere an der Deckenlampe

Im Gegensatz zu anderen Leuchten werden Deckenlampen mit ihrem Leuchtenunterteil direkt an der Zimmerdecke befestigt. Damit sie auch lange halten und die Decke nicht in Mitleidenschaft gezogen wird, solltet Ihr Euch vorher über die benötigten Dübel, Haken und Kabel informieren, die für die jeweilige Lampe geeignet sind. Holt Euch fürs Montieren gegebenenfalls Hilfe; denn wie man weiß, ist Vorsorge besser als Nachsorge. Die Art der Anbringung bietet drei Vorteile: unterhalb der Lampe erhaltet Ihr Euch die Bewegungsfreiheit und gerade in kleinen Räumen spart Ihr Platz, da kein störender Standfuß im Wege steht, wie Ihr ihn sicher von Eurer Stehleuchte in der Leseecke kennt. Außerdem verteilt die Deckenleuchte das Licht gleichmäßig im gesamten Raum. Je nach Form und Material des Lampenschirms, sowie je nach Art des verwendeten Leuchtmittels, könnt Ihr ein diffuses, indirektes oder in seltenen Fällen ein gezieltes Licht erzeugen. Ihr überblickt, was sich im gesamten Zimmer abspielt. Dies kommt Euch besonders dann entgegen, wenn Ihr im Dunkeln Eure Wohnung betretet.

Welche Deckenleuchte für welches Zimmer?

Bevor Ihr Deckenlampen kauft, hinterfragt die Bedürfnisse, die Ihr an die Beleuchtung bestimmter Räume stellt.

Schlafzimmer

Für das Schlafzimmer ist eine Deckenlampe mit Stoffschirm geradezu prädestiniert. Letzterer schluckt einen Teil des Lichtes und macht Euren Schlafbereich auf diese Weise gemütlicher. Alternativ wählt Ihr ein Modell mit getöntem Glas. Bedenken solltet Ihr, dass sich je nach Färbung die Lichtfarbe ändert. Sie wiederum entscheidet mit darüber, ob Ihr gut einschlafen könnt. Wenn die Deckenlampe die einzige Lichtquelle im Raum ist, solltet Ihr über ein dimmbares Modell nachdenken. Dann könnt Ihr es Euch am Abend richtig kuschlig machen. Am Morgen lasst Ihr ein helles Licht bis in die hinteren Schrankecken vordringen um schnell putzmunter zu werden.

Badezimmer

Im Badezimmer hilft Euch eine helle Badezimmerdeckenlampe, morgens wach zu werden. Entscheidet Euch vielleicht für ein Modell mit einem LED-Leuchtmittel – es sorgt für kaltes, klares Licht und ermöglicht eine gute Sicht. Ihr benötigt es nicht nur unter der Dusche oder beim Schminken, sondern auch beim Reinigen des Badezimmers. Wählt dazu am besten einen Glasschirm. Er ist lichtdurchlässig und mit einem Lappen schnell von Staub befreit.

Flur

Wenn Ihr für den Flur Deckenlampen kauft, nehmt Ihr besser gleich zwei Leuchten. Die meisten Flure sind lang und schmal. Mit nur einer Leuchte wirkt der Eingangsbereich lediglich in der Mitte einladend, während schummrige Ecken eher abschrecken. Ihr möchtet Eure Gäste schließlich herzlich willkommen heißen. Ein heller Flur ist nun einmal die Visitenkarte Eurer Wohnung. Was, wenn es nur einen Auslass in der Decke gibt? Dann beauftragt Ihr einfach einen Fachmann. Der bringt am vorhandenen Auslass eine Abzweigdose an und verlegt die Leitungen genau nach Euren Vorstellungen. Der Schirm Eurer Deckenleuchte für den Flur kann aus allen Materialien bestehen. Guckt, was zu Eurer Einrichtung passt.

Wohnzimmer

Im Wohnzimmer schaltet Ihr die Deckenlampe an, wenn Ihr mit Gästen beisammensitzt, in gemütlicher Runde esst, fernseht oder wenn Ihr an Eurem Wohnzimmertisch einer Handarbeit nachgeht. Nicht immer werdet Ihr Euch dieselbe Lichtintensität wünschen. Deswegen ist es ratsam, dass Ihr eine dimmbare Deckenlampe kauft. Über den Stil entscheidet Euer individueller Geschmack und der Einrichtungsstil Eures Wohnzimmers. Die Tiffany-Variante passt in die klassische Einrichtung. Zum modernen Look kombiniert Ihr eine einfache Lampe mit einem runden Durchmesser. Vielleicht wählt Ihr ein Designerstück, dessen äußerer Rand mit einem Holzfurnier beschichtet ist? Dann wirkt der Raum besonders wohnlich, selbst wenn Ihr ihn ansonsten hauptsächlich in kühlen Farben haltet. Nie ganz aus der Mode gekommen sind Antik-Leuchten, die durch einen Mix aus satiniertem Glas und dunklem Metall rustikal und dennoch edel wirken. Vielleicht ist sogar ein antiker Kronleuchter die richtige Wahl für Euch. Nicht nur zum Landhaus-Stil ist er der ideale Einrichtungs-Partner. Wenn Ihr Italien liebt und Euer Zuhause mediterran eingerichtet habt, findet Ihr in ihm das passende Beleuchtungselement. Schön sind auch kuppelförmige, offene Deckenleuchten, die entfernt an ausgediente Werkstattlampen erinnern. Doch die außen schwarz lackierten Stücke wirken viel gemütlicher, denn das goldfarbene Finish des inneren Lampenschirms lässt das Licht warm strahlen. Eine ähnliche Lichtstimmung schaffen Lampen mit kupferfarbenen oder silbernen Schirmen.

Ob aus Kristall und so prunkvoll wie dieser, oder lieber aus rustikalem Holz – Kronleuchter gibt es in vielen Varianten. Bildquelle: © kloxklox_com | pixabay.com

Küche

Hier benötigt Ihr eine Leuchte, die viel Licht bringt. Sonst findet Ihr in den hinteren Bereichen der Schränke nicht, was Ihr sucht. Auch zum Putzen auf den Schränken muss es ausreichend hell sein. Entscheidet Euch daher für eine Deckenlampe, deren Schirm das Licht nicht zu sehr dämpft. Für gemütliche Stunden am Esstisch solltet Ihr zusätzlich eine Hängelampe einsetzen, da sie für gezielte Helligkeit, sowie Gemütlichkeit sorgt.

Büro

Habt Ihr ein Home Office, benötigt Ihr für diesen Raum natürlich auch eine passende Bürodeckenlampe. Dabei setzt Ihr am besten ebenfalls auf eine sehr helle Leuchte. Das geeignete Leuchtmittel sollte bestenfalls klares, helles Licht verbreiten, damit keine Müdigkeit aufkommt und Ihr Eure wichtigen Unterlagen gut sehen könnt. Seriöser wird es, wenn Ihr eine Lampe aus hellem Holz oder Metall wie Stahl benutzt.

Kinderzimmer

Im Kinderzimmer bietet sich die Deckenlampe ebenfalls an. Sie behindert die Kinder weder beim Spielen noch beim Toben. Gefragt ist ein helles Licht, sodass Ihr ruhig ein Leuchtmittel erwerben könnt, das ein kaltes Farbspektrum erzeugt. Gerade in diesem Wohnraum lohnt es sich, wenn Ihr Deckenlampen gebraucht kauft, weil sie insbesondere im Internet günstig sind. Obwohl sie normalerweise eine lange Lebensdauer besitzen, könnten ein an die Zimmerdecke geschossener Ball, oder das zum Lasso umfunktionierte Springseil, der Leuchte frühzeitig zum Verhängnis werden. Es wäre schade, wenn ein teures Designerstück zu Bruch ginge. Was das Aussehen der Kinderzimmerlampe für die Decke angeht, haben die Hersteller sich viel einfallen lassen. Ob es um spezielle Farben und Motive geht oder ob sich die Formen deutlich voneinander unterscheiden, jedes Kind dürfte die Lampe für seinen Geschmack finden. Ein Mitspracherecht bei der Auswahl wird selbstverständlich gern angenommen.

Tipp: Habt Ihr unter all den Vorschlägen noch nicht die passende Idee für Eure neue Deckenlampe gefunden? Wie wäre es dann mit einer Löffellampe für die Küche oder einer Häkellampe fürs Schlafzimmer? Unser Ratgeber Individuelle Lampen für Eure Wohnung – DIY Ideen hilft Euch weiter!

Welche Deckenlampe für kleine Räume?

Habt Ihr einen besonders kleinen Raum, lohnt sich eine Deckenlampe umso mehr. Sie spart euch viel Platz ein und beleuchtet, mittig angebracht, jeden Winkel. Am besten entscheidet Ihr Euch für ein kleines und unauffälliges Modell, damit der Raum nicht zu überladen wirkt. Von einer Hänge- oder Pendellampe solltet Ihr bei begrenztem Raum Abstand nehmen. Durch sie wird die Deckenhöhe optisch verkürzt und der Raum wirkt somit noch kleiner. Weniger ist in diesem Fall einfach mehr.

Welche Deckenlampe für große Räume?

Hier könnt Ihr Euch nun voll austoben. Die Deckenlampe darf ruhig groß sein und ein auffälliges Design haben. Hängeleuchten und Kronleuchter passen optisch ebenfalls. Wenn es um das Material geht, ist quasi alles erlaubt. Es sollte eben in Euren Wohnraum und zum restlichen Einrichtungsstil passen. Nur zu klein sollte die erwählte Lampe nicht sein, da Ihr sonst zum Einen nicht genug Licht habt um den vollen Raum auszuleuchten und es zum anderen einfach nicht so schön aussieht. Sollte eine größere Leuchte jedoch zu auffällig für euren Geschmack und Stil sein, könnt Ihr Euch für mehrere kleine Deckenlampen entscheiden, welche Ihr dann an ausgewählten Stellen platziert.

Verfügt man über einen großen Raum, mit viel Platz, darf es ruhig eine größere und auffällige Lampe sein. Bildquelle: © paulsteuber | pixabay.com

Spots und Strahler als besondere Lampen für Decken

Spots und Strahler zählen im eigentlichen Sinne nicht zur Kategorie Deckenlampe. Dennoch sollen sie an dieser Stelle erwähnt werden. Mit ihnen lassen sich bestimmte Bereiche des Raumes stärker ausleuchten oder bestimmte Gegenstände beleuchten, sodass diese besonders gut zur Geltung kommen. Einbau-Spots könnt Ihr in der Zimmerdecke versenken.

Deckenlampen für Dachschrägen

Für Dachschrägen gestaltet sich die Umsetzung von Deckenlampen zwar schwieriger, ist mit etwas Planung jedoch ebenfalls gut machbar. Am einfachsten ist es, wenn Ihr nach einer Deckenlampe schaut, die extra für Dachschrägen geeignet ist. Alternativ könnt Ihr mit Spots und Strahlern, Lichtleisten oder Pendellampen arbeiten. Pendellampen lassen sich durch Anpassung der Kabellänge so aufhängen, dass sich alle auf der gleichen Höhe befinden.

Deckenlampen als Außenbeleuchtung

In dieser Kategorie unterscheidet man vor allem zwischen Einbau- und Anbauleuchten. Geht es um die nachträgliche Installation sind Anbauleuchten deutlich einfacher umzusetzen. Sie werden einfach den der entsprechenden Stelle der Decke befestigt. Einbauleuchten hingegen benötigen eine formgenaue Aussparung in der Decke. An Außenlampen werden besondere Ansprüche gestellt, weshalb auch nur entsprechende Modelle verwendet werden sollten. Wind- und Wetterfest müssen sie sein, sodass sie auch Feuchtigkeit bzw. Regengüsse ertragen, ohne, dass die Elektrik beschädigt wird oder sie schnell Materialermüdung zeigen. Besonders Praktisch für Einfahrten und den Eingangsbereich sind Lampen mit Bewegungsmeldern. So braucht Ihr auf dem Weg zur Haustür keine Angst vor Stolperfallen haben, findet leichter das Schlüsselloch beim aufschließen in der Dunkelheit und spart Strom, da Ihr nie vergessen könnt, Eure Außenbeleuchtung auszuschalten.

Welches Leuchtmittel wird benötigt?

Je mehr Licht Ihr benötigt, desto kälter sollte das Lichtspektrum sein, das die Glühbirne aufweist. Im Idealfall verwendet Ihr Energiesparlampen oder noch besser LEDs. Diese arbeiten ebenfalls sehr sparsam und lassen den Raum ganz schnell taghell erscheinen. Ihr braucht keine Befürchtungen haben, dass Quecksilberdämpfe austreten, wenn die Lampe zu Bruch geht. In einigen Lampenmodellen sind die LEDs bereits verbaut. Dies erspart Euch zwar die Suche nach dem passenden Leuchtmittel, allerdings müsst Ihr die Lampe im Stück entsorgen, wenn das Leuchtmittel einmal defekt ist. Zu bedenken ist auch, wieviel Licht am Ende durch den Schirm hindurchdringt – schließlich wollt Ihr nicht geblendet werden. Wenn Ihr eher lichtempfindlich seid, solltet Ihr besser auf warmes Licht setzen.
Wägt Sie die Vor- und Nachteile aller Entscheidungen gut gegeneinander ab bevor Ihr Euch entscheidet. Wünscht Ihr Euch lieber eine gemütliche Stimmung, wählt Ihr Glühlampen mit einem warmen Licht. Achtet beim Kauf darauf, dass die Leuchtmittel mit der Lampe kompatibel sind. Hinweise hierzu findet Ihr auf dem Label des Herstellers.

Glühbirne
Mit den passenden Leuchtmitteln könnt Ihr die unterschiedlichsten Effekte erzielen. Bildquelle: © jplenio | pixabay.com

Internetfähige Deckenlampe?

Hört sich im ersten Moment kurios an, ist aber nicht unwahr. Durch die Smart Home Technik wird dies möglich. Kurz gefasst, sind dabei Haushaltsgeräte und Multimediageräte durch WLAN oder Bluetooth alle miteinander verknüpft. Mithilfe eines Smartphones oder Tablets lassen sich dann alltägliche Vorgänge, wie Heizen oder eben auch das Ein- bzw. Ausschalten der Deckenlampen bequem erledigen. Besonders beliebt ist das System, da Strom gespart wird. Findet Ihr gut? Dann findet Ihr folgendes bestimmt noch besser: mithilfe von speziellen Steckdosen lassen sich auch ganz gewöhnliche Lampen ins Smart Home integrieren.

Wasser durch die Deckenlampe?

Vielleicht habt Ihr schon mal davon gehört, dass bei einem Eurer Bekannten Wasser durch die Deckenlampe gekommen ist. Die Ursache kann verschiedene Gründe haben, wie etwa eine kleine, undichte Stelle in der Wand bzw. im Dach oder eben ein ganzer Rohrbruch. Schaltet die Lampe nicht ein und kontaktiert am besten gleich einen Elektriker. Da sich Wasser und Elektrik wie man bekanntlich weiß nicht gut verstehen, könnt Ihr um sicher zu gehen vorsichtshalber den Strom für den betroffenen Wohnbereich ganz abstellen.

Fazit

Deckenlampen haben die Aufgabe, den Raum ganzheitlich auszuleuchten und verbreiten vorwiegend ein diffuses Licht. Aufgrund ihres geringen Platzbedarfs besteht kaum die Gefahr, sich den Kopf an ihnen zu stoßen. Schon deswegen macht ihr Einsatz in allen Wohnräumen Sinn. In jedem Zimmer soll die Leuchte andere Aufgaben erfüllen, deswegen lohnt es sich, vor dem Kauf verschiedene Kriterien zu beachten. Die wichtigste Frage lautet: Welche Stimmung soll meine Leuchte erzeugen? Danach werden das Material und seine Machart ausgewählt. Klare Gläser und Kunststoffe lassen viel Licht nach außen dringen. Satinierte und eingefärbte Materialien sowie Textilschirme dämpfen das Licht. Auch die Leuchtmittel bestimmen über die Helligkeit des Lichtes und über das Farbspektrum. Das Leuchtmittel muss zur Lampe passen. Selbstverständlich muss die Deckenlampe mit dem Stil der Einrichtung harmonieren. Einige Modelle kommen nie aus der Mode, andere erleben von Zeit zu Zeit ein Comeback. Da sie eine lange Lebensdauer besitzen, könnt Ihr Deckenlampen ohne Probleme gebraucht kaufen. Und weil Deckenlampen allein das Heim noch nicht gemütlich machen, lest Ihr Euch am besten unseren Ratgeber DIY: Lichterketten selber basteln durch.

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