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6 unverzichtbare Hacks für ein produktives Home-Office

Arbeiten von zu Hause aus – klingt das nicht herrlich? Ihr müsst Euch nicht auf den beschwerlichen Weg zum Büro machen, könnt den ganzen Tag im Pyjama bleiben und vom Bett aus arbeiten. Wenn Ihr das wollt, könnt Ihr das natürlich machen. Eure Produktivität wird über kurz oder lang jedoch auf der Strecke bleiben. Wir haben deshalb Hacks zusammengestellt, die Euch dabei helfen, ein inspirierendes Home-Office für produktives Arbeiten einzurichten.

1. Findet den perfekten Ort für Euren Arbeitsplatz

Falls Ihr ein ganzes Zimmer in Eurer Wohnung habt, das Ihr zu einem Büro umfunktionieren könnt, stellt sich Euch die Frage nach dem idealen Arbeitsplatz gar nicht erst. Müsst Ihr Euer Home-Office jedoch in eines Eurer Zimmer integrieren, wird es schon schwieriger. Auf keinen Fall solltet Ihr Euren Arbeitsplatz im Schlafzimmer einrichten. Ist Euer Wohnzimmer klein, lohnt es sich auf jeden Fall, auszumisten und es neu zu gestalten. Auch die Küche kann ein guter Ort zum Arbeiten sein. Sucht Euch ein helles Plätzchen am Fenster oder zum Balkon hin. Nichts ist schlimmer, als den Großteil des Tages in einer schummrigen Ecke zu verbringen!

2. Die Farbgebung ist entscheidend für Eure Produktivität

Mit der richtigen Farbgestaltung schafft Ihr eine positive Grundatmosphäre in Eurem Home-Office. Wählt Farben, die konzentrationsfördernd wirken und Euch zu neuen Ideen inspirieren. Blau und Grüntöne haben sich als ideal für einen produktiven Arbeitsplatz erwiesen. Beide Farben kennt Ihr aus der Natur. Sie erweitern Euren Horizont, wirken beruhigend, fördern Eure Kreativität und Gelassenheit. Wie und wo Ihr die Farben einsetzt, bleibt dabei ganz Euch überlassen. Wählt eine blaue Pinnwand oder dekoriert die Fenster in Eurem Arbeitsbereich mit grünen Vorhängen.

Um Euren Arbeitsplatz noch deutlicher vom Wohn- oder Essbereich abzugrenzen, empfiehlt es sich, eine Wand in einem angenehmen Farbton zu streichen. Inspirierende Poster oder Gemälde, bei denen die Farben Blau und Grün dominieren, sind ebenfalls eine gute Idee. Setzt mit Dekoobjekten Akzente in Rot und Gelb, um die Farbgebung ein wenig lockerer zu gestalten. Eine rote Schreibtischlampe wirkt positiv auf Euer Konzentrationsvermögen und verleiht Euch noch mehr Power. Eine gelbe Tasse sorgt für neue Inspiration und Ideenreichtum.

3. Pflanzen sind die idealen Arbeitskollegen

Selbst wenn Ihr wenig Platz zur Verfügung habt, um Euer Home-Office ausgiebig zu dekorieren, wird sich ein Ort für wenigstens eine Grünpflanze finden lassen. Ob es sich dabei um eine kleine Pflanze handelt, die Ihr auf dem Schreibtisch platziert, oder um einen ganzen Baum neben Eurem Tisch, ist zweitrangig. Mit einer Pflanze als Arbeitskollegin schafft Ihr im Handumdrehen eine freundliche Atmosphäre, in der Ihr deutlich mehr Spaß an der Arbeit haben werdet.

Pflanzen sind nicht nur dekorativ, sondern bieten Euch viele weitere Vorteile. Sie wirken sich positiv auf Euer Wohlbefinden und Eure Gesundheit aus. Sie verbessern das Raumklima, indem Sie für saubere und frische Luft sorgen. Zudem reduzieren Sie Stress, fördern Eure Konzentrationsfähigkeit und wirken Anflügen von Müdigkeit effektiv entgegen.

4. Ergonomische Möbel erleichtern die Arbeit

Die Volkskrankheit Nummer eins sind Rückenschmerzen. Vor allem Menschen, die den ganzen Tag im Büro sitzen, gehören zur gefährdeten Gruppe. Achtet also darauf, Euren Arbeitsplatz so ergonomisch wie möglich zu gestalten. Wollt Ihr Euch ohnehin einen neuen Schreibtisch besorgen, entscheidet Euch für ein höhenverstellbares Modell. Behaltet Ihr Euren alten Schreibtisch, besorgt Ihr Euch einen Aufsatz. So könnt Ihr abwechselnd im Sitzen und im Stehen arbeiten und schont Eure Wirbelsäule.

Euer Bürostuhl sollte ebenfalls verstellbar sein. Stellt ihn so ein, dass Eure Unterschenkel einen rechten Winkel zu den Oberschenkeln und der Sitzfläche bilden. Die Füße sollten nicht in der Luft baumeln, sondern gerade auf dem Boden stehen können. Im Idealfall ist Euer Stuhl so konstruiert, dass er den unteren Rückenbereich stützt. Ist dem nicht der Fall, besorgt Ihr Euch ein Lumbalkissen. Auch Kissen mit Massagenoppen können das lange Sitzen am Arbeitsplatz angenehmer machen.

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5. Ein ordentlicher Schreibtisch ist unverzichtbar

Zu einem ergonomischen Arbeitsplatz gehört zwingend auch ein ordentlicher Schreibtisch, der Euren Arbeitsabläufen entsprechend gestaltet ist. Den Monitor platziert Ihr eine Armlänge entfernt von Euch. Die Höhe stellt Ihr so ein, dass Ihr den Bildschirm mit gerader Haltung gut überblicken könnt. Der Teil Eurer Tastatur, auf dem die Buchstaben ausgewiesen sind, befindet sich mittig vor Euch. Die B-Taste dient Euch hierbei zur Orientierung. Um Eure Handgelenke zu schonen, lohnt es sich, ein paar Euro in eine Gelenkstütze und ein Mousepad mit integrierter Stütze zu investieren.

Die Verteilung der Arbeitsmaterialien auf dem Schreibtisch richtet sich danach, ob Ihr Links- oder Rechtshänder seid. Maus, Telefon, Stifte und Notizzettel legt Ihr auf Eurer dominanten Seite ab. Lasst auch ein wenig Platz frei, damit Ihr auf dieser Seite Unterlagen sichten und unterschreiben könnt. Auf der anderen Seite richtet Ihr eine Dokumentenablage ein und bewahrt Büromaterial auf, das Ihr nicht ständig nutzt. Den übrigen Platz könnt Ihr nutzen, um einen persönlichen Gegenstand aufzustellen, der positive Gedanken weckt.

6. Euer Home-Office sollte alle Sinne ansprechen

Wenn Ihr Euer Home-Office fertig eingerichtet habt, macht Ihr Euch direkt an die Arbeit. So schön es ist, von zu Hause aus zu arbeiten, so schwierig ist es manchmal, die notwendige Konzentration aufzubringen und sich nicht von anstehenden Aufgaben im Haushalt ablenken zu lassen. Nutzt deshalb alles, was Euch dabei hilft, im Hier und Jetzt zu sein und Euch mit dem zu befassen, was auf Eurer Prioritätenliste ganz oben steht: Arbeiten!

Viele Freiberufler und Selbstständige weichen zur Arbeit auf Cafés oder Coworking-Spaces aus, weil sie die Geräuschkulisse vermissen, die in jedem Großraumbüro herrscht. Hindert Euch absolute Stille ebenfalls daran, Euch richtig zu konzentrieren, müsst Ihr Abhilfe schaffen. Je nachdem, um welche Art von Tätigkeit es sich handelt, könnt Ihr nebenbei Musik laufen lassen. Wenn diese Euch jedoch eher ablenkt, als Euch zu motivieren, gibt es tolle Alternativen im Internet. Auf verschiedenen Plattformen wie etwa mynoise.net könnt Ihr Euch genau die Soundkulisse zusammenstellen, die Euch dabei hilft, produktiv zu sein. Von Vogelgezwitscher über tropischen Regen bis hin zum Katzenschnurren sind alle möglichen Geräusche vertreten.

Ein angenehmer Duft kann ebenfalls wahre Wunder wirken. Stellt eine Duftlampe auf und wählt ein wohlriechendes ätherisches Öl. Lavendel wirkt entspannend, Zitrusdüfte anregend. Alternativ könnt Ihr auch einen Topf mit Rosmarin, Lavendel oder Salbei auf den Schreibtisch stellen. So habt Ihr gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Ihr arbeitet mit einer Pflanze zusammen, die noch dazu gut riecht!

Unser Fazit:

Wenn Ihr diese Hacks befolgt, stehen produktiven Arbeitstagen in Eurem Home-Office nichts mehr im Wege. Noch mehr Tipps dazu, wie Ihr Ordnung auf dem Schreibtisch, im Büro allgemein und innerhalb Eurer Arbeitsorganisation haltet, findet Ihr in unserem Beitrag zu Organisations- und Büro-Hacks. Nun wünschen wir Euch viel Spaß bei der Arbeit, eine Menge Inspiration und nachhaltigen Erfolg!

Falls Ihr auf der Suche nach weiteren hilfreichen Hacks seid, dann schaut doch mal hier vorbei.

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