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Planschbecken – Tipps und Infos zum Badevergnügen

It`s pooltime! Ein Planschbecken bedeutet Erfrischung, Action und jede Menge Spaß für Klein und Groß. Wir stellen Euch verschiedene Modelle vor und verraten Tipps und Tricks für ein unbeschwertes Badeerlebnis.

Was solltet Ihr beim Planschbeckenkauf beachten?

Ob eine Wassermuschel, ein aufblasbares Planschbecken oder ein großer Gartenpool, ob mit Rutsche, mit Sonnendach oder mit Wasserfontäne – das Angebot an Kinderpools ist riesig, bunt und vielseitig. Welches Modell in Eurem Garten für das sommerliche Badevergnügen sorgt, hängt nicht nur von der Größe Eures Gartens, der Anzahl und dem Alter Eurer Kinder, sondern auch von Eurem Budget ab. Ganz unabhängig von Größe, Farbe und Form solltet Ihr immer Wert auf eine gute Qualität legen. Diese macht sich zum Beispiel dadurch bemerkbar, dass die Nähte sorgfältig verarbeitet sind und keine scharfen Kanten aufweisen und dass sich in dem Material keine Weichmacher (zum Beispiel DEHP, DBP, DEHT und DINCH) befinden. Praktisch ist außerdem ein Entleerungsventil im Poolboden.

Welches Planschbecken solltet Ihr kaufen? Welche verschiedenen Modelle gibt es?

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen drei verschiedenen Konstruktionsarten, die sich alle durch unterschiedliche Vor- und Nachteile auszeichnen:

  • Hartenschalenbecken: Die Wassermuschel oder Babybadewanne ist besonders stabil und in der Regel frei von Weichmachern. Allerdings sind diese Planschbecken nicht sehr groß und bieten dadurch größeren Kindern nur bedingt Badevergnügen. Weiterer Nachteil: Sie nehmen bei Nichtverwendung relativ viel Platz ein. Wassermuscheln gibt es ab circa 15 Euro, können aufgrund der Stabilität aber auch gebraucht gekauft werden.
  • Aufblasbares Planschbecken mit drei Ringen: Den Klassiker unter den Planschbecken gibt es in unterschiedlichen Größen und Formen. Er überzeugt mit einem günstigen Preis, ist luftentleert platzsparend zu lagern und kann selbst dann noch (eingeschränkt) benutzt werden, wenn in einem der Ringe ein Loch ist. Die aufblasbaren Pools haben jedoch eine begrenzte Haltbarkeit, da sie mit der Zeit Luft verlieren und bei starker Beanspruchung Risse oder Löcher bekommen können. Der größte Nachteil: Häufig befinden sich Weichmacher im Material. Aufblasbare Planschbecken gibt es in der einfachen runden Variante bereits ab 10 Euro; die aufblasbaren Badelandschaften mit Rutsche und weiteren Spielstationen kosten um die 50 Euro.
  • Gartenpools mit Metallwand: Die Luxusvariante punktet mit ihrer Größe und der Wassertiefe und ist besonders stabil und haltbar. Allerdings ist der Abbau zur Überwinterung sehr schwierig bzw. in einigen Fällen auch nicht praktikabel. Die große Füllmenge ist für den Badespaß toll, bedeutet aber auch hohe Wasserkosten. Eine Filteranlage und eine regelmäßige Reinigung des Wassers sind unerlässlich. Gartenpools sind vergleichsweise teuer: Sie kosten zwischen 200 bis 500 Euro. Hier lohnt es sich, nach gut erhaltenen gebrauchten Modellen zu schauen.

Ab wann dürfen Babys ins Planschbecken?

Eines vorneweg: Babys und Kleinkinder dürfen niemals ohne Aufsicht ins Planschbecken, da sie, sobald ihr Kopf unters Wasser kommt, komplett die Orientierung verlieren. Mit Mama oder Papa in der Nähe können Babys ins kühle Nass, sobald sie selbstständig sitzen können. Achtet aber darauf, dass das Wasser angenehm lauwarm und nicht zu tief ist und dass die Kleinen nicht zu lange im Wasser bleiben. Auf was alles Ihr noch bei Kleinkindern während der Sommerzeit achten sollt, findet Ihr in unserem Ratgeber.

Kind im Wasser
Bei Kinder und Wasser ist immer äußerste Vorsicht geboten. Selbst im Planschbecken sollten die Eltern immer dabei sein. Bildquelle ©
Derek Thomson | unsplash.com

Welches Planschbecken ist ideal für ein Baby?

Kleine Babys brauchen nicht viel Platz – eine Babybadewanne oder eine Wassermuschel (zum Beispiel von BIG oder Paradiso Toys) ist völlig ausreichend. Viel wichtiger ist den Kleinen die Auswahl an Wasserspielzeug und dass sie ordentlich spritzen und planschen können. Verfügt das Planschbecken nicht über ein Sonnendach, solltet Ihr unbedingt einen Sonnenschirm aufspannen oder den Pool im Schatten aufstellen.

Welches Planschbecken ist für Kleinkinder geeignet?

Kleinkinder lieben es bunt und actionreich. Besonders viel Abwechslung ermöglichen aufblasbare Planschbecken, die es auch mit Rutsche, mit Wasserfall oder Fontäne, mit Hüpfelementen und mit aufblasbaren Pilzen, Palmen oder Wassertieren gibt. Modelle mit Spaßgarantie gibt es zum Beispiel von Intex und Bestway. Natürlich darf auch das passende Spielzeug nicht für den Wasserspaß nicht fehlen. Sand- & Wasserspielzeug könnt Ihr günstig auf kalaydo.de kaufen.

Mit welchem Planschbecken begeistert Ihr größere Kinder?

Ältere Kinder (und auch Erwachsene) kommen in großen Gartenpools mit einer Wassertiefe von circa 90 cm voll auf ihre Kosten, denn hier kann getobt, getaucht und geschwommen werden. Aufgrund der Wassermenge ist es empfehlenswert, dass die Kinder schwimmen können oder nur mit Schwimmflügeln ins Wasser gehen. Bekannte Hersteller sind unter anderem Mypool, Steinbach und Intex.

Welches Planschbecken kann ich auf dem Balkon aufstellen?

Wer ein Planschbecken auf den Balkon stellen möchte, muss in der Regel auf zwei Dinge achten: Zum einen darf das Planschbecken nicht zu groß und – aus statischen Gründen – nicht zu schwer sein und zum anderen sollte es möglichst auslaufsicher sein, damit das Wasser nicht vom Balkon herunterläuft (und dadurch vielleicht die Bewohner unter Euch verärgert). Ideal sind deshalb Wassermuscheln aus stabilem Kunststoff oder größere Babybadewannen. Werft aber unbedingt vorher einen Blick in Euren Mietvertrag – manchmal sind Planschbecken auf dem Balkon ausdrücklich verboten.

Wie Ihr Euer Planschbecken flicken könnt?

Ob wilde Wasserschlachten, Rutschpartien oder ein häufiges Ein- und Aussteigen – aufblasbare Planschbecken müssen so einiges aushalten. Mit der Zeit können so selbst bei qualitativ hochwertigen Planschbecken kleine Löcher oder Risse in die Folie gelangen. Solange es sich nur um geringfügige Schäden handelt, können diese problemlos geflickt werden. Ihr benötigt dafür ein spezielles Reparatur-Set für Planschbecken, das entweder schon im Lieferumfang des Planschbeckens inbegriffen oder im Fachhandel erhältlich ist. Reinigt die beschädigte Stelle mit Wasser und etwas Spülmittel, spült das Reinigungsmittel gründlich ab und trocknet die Stelle vollständig. Schneidet einen Flicken zu, der größer als das Loch ist, streicht sowohl den Flicken als auch die beschädigte Stelle dünn mit Klebstoff ein und drückt den Flicken fest an (Achtung: Luftblasen vorsichtig ausstreichen!). Der Klebstoff sollte mindestens 24 Stunden lang aushärten.

Wie reinigt man ein Planschbecken? Wie kann man es sauber halten?

In einem Planschbecken sammelt sich schnell allerlei Schmutz: Gras und Sand gelangen durch die Kinderfüße ins Wasser, tote Insekten schwimmen an der Oberfläche und Keime und Bakterien treiben im Verborgenen ihr Unwesen. Deshalb ist es wichtig, das Wasser regelmäßig auszutauschen und das Planschbecken zwischendurch zu säubern. Das geht ganz einfach mit Wasser, Spülmittel und einem Microfasertuch. Grobe Verschmutzungen sollten zwischendurch mit einem Kescher herausgefischt werden. Außerdem könnt Ihr mit einer speziellen Abdeckplane dafür sorgen, dass nachts weder Blätter noch Insekten ins Wasser gelangen.

Wann und wie oft Ihr das Wasser im Planschbecken wechseln solltet?

Bei kleinen Planschbecken mit einem Maß von 2 x 2 Metern und kleiner solltet Ihr das Wasser alle zwei bis drei Tage komplett auswechseln, da sich bei sommerlichen Temperaturen sonst durch Schweiß, Sonnencremereste und tote Insekten schnell Keime und Bakterien im Wasser bilden. Wird der Kinderpool viel genutzt, ist es ratsam, das Wasser täglich auszutauschen.

Solltet Ihr Chlor ins Planschbecken geben?

Gerade bei größeren Planschbecken, die oft auch 4.000 Liter Wasser und mehr umfassen, wäre es zu teuer und zeitintensiv, das Wasser alle paar Tage auszutauschen. Stattdessen kann man das Schwimmbecken mit chemischen Präparaten reinigen, wie zum Beispiel mit Algenschutzmittel und Chlor. Achtet dabei aber unbedingt auf die Gebrauchsanweisungen, damit es bei Euren Kids nicht zu Hautreizungen kommt. Nicht ganz so effektiv, dafür aber hautfreundlicher, sind chlorfreie Desinfektionsmittel und Aktivsauerstoff-Granulat.

Chlore im Pool
Besonders bei größeren Planschbecken, lohnt es sich Chlor zur Reinigung nutzen. Bildquelle © Zozz_ | pixabay.com

Was muss ich beim Kauf der Pumpe/des Filters für Planschbecken beachten?

Bei großen Gartenpools und Sportplanschbecken ist es ratsam, eine Filteranlage zu installieren. Poolfilteranlagen gibt es auch für aufblasbare Planschbecken und sie kosten zwischen 50 und 200 Euro. Die Filterpumpe wird mit Strom betrieben, saugt regelmäßig das Wasser an und wälzt das Wasser dabei durch einen Filter im Inneren der Pumpe. Schmutz bleibt in diesem Filter hängen und das saubere Wasser wird wieder zurück in den Pool geführt. Achtet beim Kauf der Pool- bzw. Sandfilteranlage darauf, dass sie auf die Größe Eures Pools abgestimmt ist, damit sie 1.) den Pool ausreichend reinigt, aber 2.) auch nicht unnötig Strom verbraucht. Für aufblasbare Planschbecken reichen üblicherweise Filterpumpen mit einer Wasserförderung von ca. 1.000 Litern pro Stunde aus, bei größeren Gartenpools sind Filterpumpen mit einer Leistung von bis zu 6.000 Litern pro Stunde empfehlenswert. Ein zweiter wichtiger Punkt ist die Schlauchgröße, denn die Filterpumpe muss mit dem Schlauchdurchmesser des Pools zusammenpassen, damit man sie überhaupt miteinander verbinden kann.

Wo Ihr Euer Euer altes Planschbecken entsorgen könnt

Planschbecken gehören zum Restmüll und können deshalb in der Restmülltonne entsorgt werden. Passt Euer Planschbecken aufgrund der Größe nicht in die Mülltonne, könnt Ihr es als Sperrmüll anmelden und abholen lassen oder aber zum Recyclinghof bringen.

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