Kalaydoskop

Weihnachtsplätzchen – lecker und raffiniert

Plätzchen backen gehört einfach zur Weihnachtszeit dazu. Die Auswahl an Rezepten ist schier unendlich und reicht von alten Familienrezepten bis hin zu ganz neuen Kreationen. Wir haben für Euch unsere Lieblingsrezepte herausgesucht. Von einfach bis schwer ist für jeden Plätzchenbäcker was dabei und natürlich haben wir auch eine tolle vegane Rezeptidee für Euch.

Der Klassiker – Vanillekipferl à la Susie

Dieses Rezept ist nicht nur optimiert, es ist perfektioniert! Der Rezeptklassiker Vanillekipferl kennt sicherlich viele Varianten mal mit mehr mal mit weniger Zucker oder Butter, aber mit diesem Rezept nach Susie gelingen sie Euch garantiert! Ein Rezeptklassiker der besser nicht geht.
Ihr braucht:

Teig

  • 210 g Butter
  • 75g feinster Zucker
  • 250g Mehl
  • 100g gemahlene Mandeln
  • 1 Vanillestange (nur das Mark)

Rezept

Aus allen Zutaten einen Knetteig herstellen. Ausrollen und zu einer dicken Rolle formen. Eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
Den Backofen auf 200 Grad vorheizen und auf 180 Grad zurückstellen.
Von der Rolle dünne Scheiben abschneiden und zwischen den Handflächen zu einer Kugel und dann zu Rollen formen. An den Enden etwas abflachen. Schließlich an beiden Seiten biegen, so dass die typische Form entsteht. Nun nacheinander locker auf ein mit Backpapier ausgelegetes Backblech legen und für 20–23 Minuten auf der mittleren Schiene des Ofens backen.
Zwischenzeitlich schon die zweite Portion auf einem ausgelegten Backpapier vorbereiten. Wenn die ersten Plätzchen fertig sind einfach das Backpapier austauschen und das zweite Blech backen. Ihr könnt natürlich auch gleich zwei Bleche verwenden.
Die Kipferl etwas abkühlen lassen aber noch warm mit der Oberfläche in einer Zuckermischung aus 2 EL feinstem Zucker und 1 Päckchen Vanillezucker wälzen.
In eine Keksdose schichten, abkühlen lassen und verschlossen aufbewahren.
Unser Tipp:
Mit der ausgeschabten Vanilleschote könnt Ihr ganz einfach Euren eigenen Vanillezucker herstellen. Einfach die Schote in ein Einweckglas mit Zucker geben und fest verschließen. Je weniger Zucker desto intensiver wird das Vanille-Aroma.

Vanillekipferl
Vanillekipferl sind ein Klassiker unter den Weihnachtsplätzchen. Bildquelle: © Melanie Schmole

Kinderleicht mit AHA-Effekt: Vegane Plätzchen

Veganer aufgepasst, wir kennen Eurer Leid. Vegane Süßigkeiten sind leider oft eine Enttäuschung und wer zur Weihnachtszeit trotzdem gerne Plätzchen backen möchte, muss oft einige Rezepte ausprobieren, bis auch wirklich die Konsistenz und der Geschmack stimmt. Doch die Experimente haben ein Ende, denn wir haben für Euch ein leckeres, veganes Plätzchenrezept, das auch noch blitzschnell fertig ist.
Ihr braucht:

Teig

  • 1/2 TL Backpulver
  • 1 TL Natron
  • 200g Schokostückchen (zartbitter und nicht vollmilch)
  • 200g Haferflocken zart
  • 80g Zucker
  • 120g Mehl
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 125ml Ahornsirup
  • 50ml Öl
  • 3EL Kokosmilch
  • 1/2 Banane
  • 1 Prise Salz


Rezept

Den Ofen auf 175 Grad aufheizen. Alle festen Zutaten bis auf die Banane in einer großen Schüssel miteinander vermischen. Danach die flüssigen Zutaten in einem hohen Gefäß verrühren und im Anschluss zusammen mit der Banane durchpürieren. Anschließend beides miteinander gut vermengen bis keine trockenen Stellen mehr da sind. Mit einem kleinen Löffel kleine Teighäufchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben, etwas platt drücken und für 10–12 Minuten im Ofen fertig backen. Lasst genug Abstand zwischen den Plätzchen, da der Teig expansionsfreudig ist.

Das Rezept für Fortgeschrittene: Pistazien-Plätzchen mit Prosecco-Creme

Wer der Meinung ist, dass Kalorien in der Weihnachtszeit nicht zählen, für den ist dieses sündhaft leckere Rezept genau das Richtige. Wir geben zu, es ist ein wenig aufwendig und sicherlich besser geeignet für erfahrene Plätzchen-Bäker, aber wer nicht wagt der nicht gewinnt! Das Rezept besteht aus einem leckeren Teig mit Pistazien, die ihm eine aufsehenserregende grüne Marmorierung geben und einer Füllung aus weißer Kuvertüre mit einer feinen Prosecco-Note.
Ich braucht:

Teig

  • 100g Pistazienkerne
  • 400g Mehl (Typ 405)
  • 250g Butter (Zimmertemperatur)
  • 125g Puderzucker
  • 1 Ei

Prosecco-Creme

  • 200g weiße Kuvertüre
  • 75g Butter (Zimmertemperatur)
  • 100ml Prosecco

Verzierung

  • 250g weiße Kuvertüre
  • 20g Kokosfett


Rezept

Die Butter in einem Topf langsam schmelzen lassen. Währendessen die Kuvertüre zerkleinern und dann langsam in der Butter schmelzen lassen, so dass sich beide miteinander verbinden. Danach abkühlen lassen. Erst dann den Prosecco nach und nach hinzu geben, während Ihr mit einem Handmixer die Creme vorsichtig aufschlagt. Über Nacht kalt stellen, damit sich das Prosecco-Aroma entfaltet.

Pistazienplätzchen Teig
Die Pistazien sehr fein zerhacken und mit allen Zutaten vermischen. Bildquelle: © Melanie Schmole
Am nächten Tag den Teig zubereiten. Die Pistazien in der Küchenmaschine fein mahlen und mit dem Mehl vermischen, bevor Ihr alle Teigzutaten miteinander verknetet. Den recht klebrigen Teig mit Mehl bestäuben und in Frischhaltefolie für eine Stunde in den Kühlschrank legen.
Den Backofen auf 170 Grad aufheizen und den Teig in Portionen aufteilen. Eine Portion zwischen zwei aufgeschnittenen Gefrierbeuteln ausrollen, bis der Teig zwischen drei und vier Milimeter dick ist. Danach Kreise austechen (3,5cm Durchschnitt) und auf einem Backpapier im Ofen 8–10 Minuten backen.
Wenn die Taler komplett ausgekühlt sind, könnt Ihr Sie mit der Creme füllen. Dafür einfach die Creme aus dem Kühlschrank nehmen und ein letztes Mal fluffig aufschlagen (am besten schon aus dem Kühlschrank nehmen, wenn Ihr mit dem Teigkneten beginnt). Dann die Prosecco-Creme in einen Gefrierbeutel füllen und die Spitze des Beutels 3 Millimeter abschneiden. Mittig auf ein Plätzchen etwas Füllung geben und mit einem zweiten Plätzchen zuklappen.
Am Schluss fehlt nur noch die Verzierung. Dafür die restlichen 250g Kuvertüre schmelzen und das Kokosfett darin auflösen. Die gefüllten Kekse bis zur Hälfte in die Masse tauchen und auf Backpapier ganz auskühlen lassen.
Ein Festessen für alle Krümelmonster und Keksliebhaber!

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