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Arbeit als Aktuar

Der Aktuar wird häufig als Versicherungsmathematiker bezeichnet und befasst sich in erster Linie mit der Kalkulation bereits vorhandener Zahlen und Daten, mit deren Analyse sowie mit der Konditionsermittlung: Sämtliche so generierte Aspekte werden individuell geprüft und hinsichtlich möglicher finanzieller Unsicherheiten mit Blick auf künftige mathematische Modelle in Augenschein genommen. Grundsätzlich handelt es sich beim Aktuar nach der DAV bzw. der Deutschen Aktuarsvereinigung um zertifizierte Spezialisten, welche auf der Basis mathematischer Methoden in Anlehnung an die Wahrscheinlichkeitstheorie Rentabilitäts- und Finanzierbarkeitsuntersuchungen durchführen, wobei im Rahmen dieser Datenanalyse statistische Werte ebenso von zentraler Bedeutung sind.

Mathematisches und statistisches Fachwissen ist unabdingbar

Die berufliche Tätigkeit des Aktuars spielt vor allem in Banken, Bausparkassen und Versicherungen eine grundlegende Rolle, wobei es hier vornehmlich darum geht, spezifische Risikomodelle möglichst realitätsnah zu konzeptionieren. Ziel der Finanzmathematik in diesem Segment ist es beispielsweise, einen Zinssatz für bestimmte Versicherungs- oder Finanzierungsmodelle zu entwickeln, Tarife zu bestimmen oder eine solide rechnerische Basis in Bezug auf die Bemessung von Prämien zu erstellen.

Fachliche Qualifikationen durch DAV-Zertifikat ergänzen

Nach einem erfolgreich abgeschlossenen Mathematikstudium muss der angehende Aktuar eine Spezialwissensprüfung vor der DAV absolvieren, wobei außerdem eine mindestens dreijährige berufliche Tätigkeit in einem Aktuariat nachgewiesen werden muss. Statistisches und mathematisches Know-how einerseits sowie umfassende kommunikative Fähigkeiten andererseits sind wesentlich für eine erfolgreiche Karriere in diesem Beruf. Grundsätzlich geht es außerdem darum, die von Ihnen gewonnenen mathematischen Erkenntnisse auch Laien verständlich und nachvollziehbar darzulegen und zu vermitteln.