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Ausstattung für Baby und Kind: Ein unbeschwerter Start ins Leben

„Ist das wirklich alles nötig?“, fragen sich so manche Eltern, wenn sie die Vielzahl an Angeboten zur Ausstattung für Baby & Kind betrachten. Hinzu kommt, dass die komplette Erstausstattung das Familienbudget reichlich belastet – zumal die Kleinen sehr schnell aus ihren Sachen herauswachsen. Zur finanziellen Entlastung lässt sich die Ausstattung für Baby & Kind gebraucht kaufen – zumindest teilweise.

Die Ausstattung für Baby & Kind kaufen: wann ist der richtige Zeitpunkt?

Viele werdende Mütter möchten am liebsten schon auf Einkaufstour für den Nachwuchs gehen, kaum dass sie von ihrer Schwangerschaft wissen. Hebammen empfehlen jedoch, mit den Einkäufen besser bis nach der zwölften Schwangerschaftswoche zu warten. In jedem Fall sollten sich die werdenden Mütter zunächst nach einem geeigneten Stillkissen umsehen. Der Grund: Dieses erleichtert das Liegen mit dem größer werdenden Babybauch erheblich. Es empfiehlt sich außerdem, eine Checkliste für die Ausstattung fürs Baby anzulegen. Dann können keine wichtigen Ausstattungsstücke vergessen werden. Weil die Entbindung in vielen Fällen vom errechneten Geburtstermin abweicht, sollten die werdenden Mütter etwa sechs Wochen vor dem geplanten Geburtstermin eine gepackte Kliniktasche bereithalten. Sobald die Wehen einsetzen, ist dann mit einem Handgriff alles zur Hand, was vor und nach der Geburt am dringendsten benötigt wird. In der Kliniktasche sollten folgende Dinge nicht fehlen:

  • Personalausweis
  • Familienstammbuch
  • die Versichertenkarte der Krankenkasse
  • der Mutterpass
 

Für sich sollte die Mutter folgende Dinge nicht vergessen:

  • zwei Still-BHs
  • zwei bequeme Nachthemden, die sich nach vorne hin öffnen lassen
  • kochfeste Slips
  • warme Socken
  • einen Bademantel
  • Hausschuhe
  • Kosmetikartikel
  • Waschlappen
  • bequeme Kleidung für die Rückfahrt
 

Das Baby braucht:

  • Hemdchen, Windelhöschen oder Bodys
  • einen Strampler
  • ein Jäckchen aus Baumwolle sowie eine Mütze
  • Tücher
  • eine Babytragetasche
  • eine Babywanne oder -schale für das Auto
 

In aller Regel passt den Neugeborenen Kleidung in der Größe 56.

Sonstige Utensilien:

  • Ohrstöpsel
  • Schreibzeug und Adressen für eventuelle Dankeskarten
  • ein Handy, das im Krankenhaus aber meist ausgeschaltet bleiben muss
  • Geld
  • Lesestoff
  • gegebenenfalls Entspannungsmusik
  • ein Fotoapparat ohne Blitzlicht
 

Allerdings sollte die Babytasche nicht allzu prall gefüllt werden, weil in den Kliniken meist nicht viel Platz für das Gepäck zur Verfügung steht. Vieles können dann der frischgebackene Papa oder die Eltern beim ersten Besuch mitbringen.

Bald nach der Geburt stehen für die Eltern größere Anschaffungen an. Dazu gehören beispielsweise ein Kinderwagen, eine Babyschale für das Auto, ein Wickeltisch sowie ein Baby-Beistell-Bett. Neue Möbel und Kinderwagen haben allerdings oft eine Lieferzeit von bis zu zwei Monaten. Allein im Hinblick darauf kann es sich lohnen, wenn Eltern die Ausstattung für ihr Baby gebraucht kaufen – zumindest teilweise. Legen die Eltern hingegen Wert darauf, eine neuwertige Ausstattung fürs Kind kaufen zu können, sollten sie sich etwa zur Mitte der Schwangerschaft nach den entsprechenden Stücken umsehen.

Die Ausstattung für Baby & Kind: Welche Kleidung ist notwendig?

Die ersten Kleidungsstücke für das Neugeborene sollten etwa in der 34. Schwangerschaftswoche angeschafft werden. Weil Kleinkinder nach der Geburt schnell wachsen, wird zunächst einmal nicht viel benötigt. Jeweils vier bis sechs langärmelige Oberteile und Bodys, bis zu vier Strampler, drei Schlafanzüge und ein Schlafsack reichen zunächst einmal völlig aus. Nicht vergessen sollten die werdenden Eltern jedoch zehn oder mehr Mullwindeln, die als Spucktücher verwendet werden können. In den Wintermonaten sollten zusätzlich noch zwei Strumpfhosen, Handschuhe, eine Mütze sowie ein Overall angeschafft werden. Als wichtigstes Kriterium für sämtliche Kleidungsstücke gilt: Vor allem müssen die Kleidungsstücke praktisch und bequem sein. Aus diesem Grund eignen sich Stücke mit Kapuze oder mit Knopfleisten auf der Rückenseite weniger gut. Vor dem ersten Tragen sollten die Kleidungsstücke in jedem Fall einmal ohne Weichspüler gewaschen werden.

Zum Wickeln und Baden

Etwa zur 34. Schwangerschaftswoche sollten sich die werdenden Eltern um einen Wickeltisch kümmern. Sie benötigen zum Wickeln neben einer Wickelauflage auch einen Windeleimer sowie Neugeborenen-Windeln. Es empfiehlt sich, die Windeln von zumindest zwei Herstellern vorrätig zu halten, falls die Haut des Babys empfindlich auf eine Marke reagieren sollte. Bereit stehen sollten am Wickeltisch auch ein Waschlappen, eine Schüssel für warmes Wasser sowie eine Wundsalbe. Feuchttücher empfehlen sich nicht, weil der Babypo darauf empfindlich reagieren kann und gereizt wird. In der kalten Jahreszeit kann außerdem eine Wärmelampe nicht schaden.

Für das erste Bad des Säuglings benötigen die werdenden Eltern neben einer Wanne oder einem Badeeimer auch ein Babybadetuch. Diese Utensilien müssen die Eltern allerdings noch nichth vor der Geburt kaufen. Diese können auch von Verwandten oder Freunden anlässlich der Geburt geschenkt werden. Auch ein Fläschchen Öl, etwa Mandelöl, sollte beim ersten Bad bereit stehen, damit ein Schuss Öl ins Wasser gegeben werden kann. Die Wassertemperatur lässt sich mit Hilfe eines Badethermometers bestens überprüfen. Als optimal gilt eine Temperatur von 37 bis 38 Grad Celsius. Spätestens wenn die Mutter mit dem Neugeborenen aus der Klinik nach Hause kommt, sollte übrigens auch ein Fieberthermometer in der Hausapotheke liegen.

Wichtig für das Wochenbett

Das Wochenbett in den eigenen vier Wänden sollten die werdenden Eltern etwa ab der 36. Schwangerschaftswoche vorbereiten. Keinesfalls kann es schaden, spezielle Cremes und Tees nach der Geburt zu kaufen. Mit Hilfe der Tees lässt sich die Milchproduktion ankurbeln, während mit den Salben entzündete Brustwarzen behandelt werden können. Die richtigen Produkte können mit Hilfe der Hebamme ausgewählt werden.

Und nach der Geburt?

Sämtliche Utensilien, die speziell auf die Mutter oder das Kind abgestimmt werden müssen, sollten keinesfalls vor der Geburt angeschafft werden. Dazu gehören beispielsweise weitere Still-BHs. Denn die Brust hat sich erst etwa zwei Wochen nach der Geburt auf die richtige Größe eingependelt. Auch Utensilien wie Milchpumpen oder Stillhütchen sollten erst angeschafft werden, wenn sie auch tatsächlich gebraucht werden. Diese Produkte können gegebenenfalls auch in einer Apotheke ausgeliehen werden.

Gleiches gilt auch für die Tragehilfen, weil diese am besten zusammen mit dem Kind ausprobiert werden. Schließlich soll sich das Baby ja auch während des Tragens rundherum wohl fühlen. Rat über die optimalen Produkte können Hebammen oder spezielle Trageberaterinnen geben, die auch zur jungen Familie nach Hause kommen.

Das eigene Reich für das Baby

In den ersten Wochen sucht und braucht das Kleinkind noch die ständige Nähe der Mutter. Deshalb entscheiden sich so manche Eltern, den Säugling in einem Beistellbett im elterlichen Schlafzimmer schlafen zu lassen. Jedoch sollte das Kleinkind baldmöglichst ein eigenes Zimmer bekommen. Dann können die Eltern auch einmal einen Abend zu zweit genießen, sobald das Kind eingeschlafen ist. Mit einem Babyfon ist dafür gesorgt, dass die Eltern trotzdem jede Regung des Kindes mitbekommen und Mama kommen kann, wenn das Kind schlecht geträumt oder einfach nur Hunger hat.

Ausgestattet sollte das Zimmer für das Baby nicht nur mit einem Bett und gegebenenfalls einem Mobile darüber als Einschlafhilfe sein, sondern auch mit altersgerechten Möbeln und anregendem Spielzeug. Letzteres ist insofern wichtig, als dass passendes Spielzeug die Sinne des Kindes anregt und somit auch das Gehirn stimuliert. Ein positiver Nebeneffekt: Ist das Baby von einem bestimmten Spielzeug besonders fasziniert, kann es sich auch mal für ein paar Minuten alleine beschäftigen – natürlich sollten sich Mama und Papa aber trotzdem stets in der Nähe aufhalten.

Mehr Sicherheit für das Kind

In den ersten Lebensmonaten ist der Bewegungsradius kleiner Kinder noch auf einen relativ kleinen Raum begrenzt. Doch spätestens wenn sie mit einigen Monaten das Krabbelalter erreicht haben, wollen sie die Welt um sich herum erkunden und auf eigene Faust entdecken. Die jungen Eltern sollten das also bereits bei der Geburt im Auge haben, vorausschauend denken und ihren Haushalt kindersicher machen.

Spätestens wenn sie krabbeln können, besteht die Gefahr, dass die Kinder einfach am Kabel des Bügeleisens oder anderer Elektrogeräte ziehen, was schwere Unfälle zur Folge haben kann. Nicht selten kommt es auch vor, dass sich die Kinder zur Vorbereitung auf das Laufen an der Tischdecke oder an Möbelstücken hochziehen. Auch hier besteht die große Gefahr, dass kleine Gegenstände zu Boden fallen können und möglicherweise das Kind treffen, wodurch es zu schweren Verletzungen kommen kann.

Eine weitere Gefahrenquelle tritt auf, wenn die Kleinkinder in die orale Phase kommen und alles Neue erst einmal in den Mund stecken, um es mit allen Sinnen zu erkunden. Machen sie das beispielsweise bei einer Putzmittelflasche, kann das rasch zu einer Vergiftung führen.

Es empfiehlt sich für die jungen Eltern also, baldmöglichst nach der Geburt das Haus oder die Wohnung auf Kindersicherheit zu überprüfen und eventuelle Gefahrenquellen schnellstmöglich zu beseitigen. Befinden sich im Kinderzimmer Regale, sollten diese in jedem Fall an der Wand befestigt werden, um zu verhindern, dass sie umstürzen. Falls das Kind bereits dem Säuglingsalter entwachsen ist und unruhig schläft, lässt sich mit einem seitlich am Bett angebrachten Gitter verhindern, dass das Kind aus dem Bett fällt. Um zu verhindern, dass das Kind über das Gitter klettert, können einfach ein paar Stäbe entnommen werden. Dann kann das Kind ganz einfach zwischen den Stäben hindurch klettern.

Keinesfalls sollten Mama oder Papa das Kind allein auf dem Wickeltisch liegen lassen. Auch wenn es nur für einen kurzen Moment ist, besteht doch die Gefahr, dass sich das Kind schnell dreht und hinunter fällt. Verwenden die Eltern statt eines Tisches einen Wickelaufsatz für die Badewanne, muss dieser gut befestigt sein. Das sollte regelmäßig überprüft werden.

Weitere Tipps finden Sie übrigens auch in unserem Baby-Ratgeber.