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Babywippen: ein Ratgeber für Eltern

Babyschaukeln oder -wippen bieten sowohl den Eltern als auch dem Kind zahlreiche Vorteile, weil sie sich vielfältig einsetzen lassen. Der größte Vorteil besteht wohl darin, dass die Eltern für ihre Arbeit im Haushalt beide Hände frei haben und das Kind trotzdem überall mit dabei sein kann. Genutzt werden können Babywippen für Kinder mit einem Körpergewicht von bis zu neun Kilogramm. Wichtig ist vor allem, dass die Babywippen über verstellbare Liegeflächen und einen 3-Punkt-Gurt verfügen.

Das Phänomen kennen vor allem junge Eltern nur allzu gut: In den ersten Lebensmonaten sucht das neugeborene Kind verstärkt den Kontakt zu seinen Eltern, die Kleinen wollen überall dabei sein und werden unruhig, wenn sie beispielsweise in einem Kinderwagen abgesetzt werden, damit die Eltern ungestört ihre alltäglichen Aufgaben erledigen können. Einfach abzuwarten, bis das Baby schläft, ist meist eine denkbar schlechte Lösung. Abhilfe verspricht in diesem Fall eine Babywippe, die auch als Babyschaukel bekannt ist. Eine solche Babywippe zeichnet sich dadurch aus, dass die sanften Bewegungen das Kind beruhigen und die Eltern ihren Nachwuchs dank der leichten Schräglage dennoch jederzeit im Blick haben. Doch was sollten Eltern wissen, die Babywippen kaufen wollen?

Worum handelt es sich bei einer Babywippe?

Die Babywippe gehört für junge Eltern zur Grundausstattung, wie ein Kinderwagen, ein Kindersitz für das Auto oder ein Laufstall, weil sie dabei hilft, den Alltag mit dem Kleinkind etwas einfacher zu gestalten. Denn sobald Mama oder Papa einmal außer Sichtweite sind, werden Kleinkinder sehr schnell unruhig und fangen an zu schreien.

Abhilfe schaffen lässt sich mit speziellen Tragetüchern oder einer Babytrage. Hier ist die Nähe zwischen Kind und Mutter oder Vater gewährleistet und die gegenseitige Nähe tut den Eltern gleichermaßen gut wie dem Kind. Eine dauerhafte Lösung stellen diese allerdings nicht dar. Schließlich werden die Kleinen rasch schwerer, was eine gewisse Belastung für Rücken und Schultern der Eltern bedeutet. Zudem gibt es Situationen, in denen die Eltern ihre Kinder beim besten Willen nicht mitnehmen können, etwa wenn sie unter die Dusche gehen. Und genau für solche Momente bietet eine Babywippe Abhilfe.

Denn bei einer Babywippe handelt es sich im Grunde genommen um einen transportablen Sitz oder eine Liege, die schaukelnd und federnd gelagert ist. Die einfacheren Modelle bestehen aus einer schlichten Röhrenkonstruktion, die mit einem Bezug bespannt ist. Durch eine Haltevorrichtung ist gewährleistet, dass die Kleinen nicht versehentlich herausfallen können. Die Wippen werden entweder durch die Bewegungen des Kindes oder einen sanften Stups von den Eltern in Schwingungen versetzt. Dieses Schaukeln oder Wippen hat wiederum eine beruhigende Wirkung auf das Kind, weil dies Erinnerungen an die Zeit im Mutterleib weckt.

Vom Prinzip her ähnelt eine Babywippe einer Hängematte. So passen sich die Sitze den Körperformen des Kindes sehr viel besser an, als es etwa in einer Autoschale der Fall ist, was die Babywippe natürlich zudem wesentlich bequemer macht. Dieses „Durchhängen“ ist allerdings auch etwas problematisch. Denn die Wirbelsäule von Kleinkindern ist noch äußerst instabil und die Rückenmuskulatur noch nicht ausreichend ausgeprägt. Ein zu langer Aufenthalt in der Babywippe kann also dazu führen, dass es zu Verzögerungen in der Entwicklung oder sogar zu Haltungsschäden kommt. Schädlich sind die Wippen allerdings nicht, wenn das Baby nicht gerade stundenlang darin abgesetzt wird.

Wo lassen sich Babywippen einsetzen?

Optimal einsetzen lässt sich eine Babywippe, während die Eltern ihre Tätigkeiten im Haushalt verrichten, weil gewährleistet ist, dass die Eltern beide Hände frei haben. Und eine Babywippe hat den großen Vorteil, dass sie sich überallhin mitnehmen lässt, sofern ein geeigneter Untergrund vorhanden ist.

Die Liegeposition lässt sich bei einer Babywippe üblicherweise unterschiedlich steil einstellen, sodass das Kind seine Eltern jederzeit gut im Auge hat und zugleich seine Umwelt erkunden kann. Meist lässt sich die Babywippe auch in eine nahezu aufrechte Sitzposition bringen und anschließend feststellen. Deshalb erweist sich eine Babywippe auch als äußerst praktisch, wenn es darum geht, das Baby zu füttern. Der Grund: In den ersten sechs Lebensmonaten sind Babys normalerweise noch nicht in der Lage, aufrecht zu sitzen, was das Füttern erschwert. Weil die Kleinkinder in der Babywippe fest und aufrecht sitzen, gestaltet sich das Füttern darin um einiges einfacher.

Allerdings wird von Kinderärzten und Physiotherapeuten bemängelt, dass die Bewegungsfreiheit der Kinder in einer Babywippe äußerst eingeschränkt ist. Beispielsweise können sie sich darin nicht im gegebenen Maß drehen, wobei dies wichtig ist, damit sich die Bauchmuskulatur optimal entwickeln kann. Bei vielen Modellen fehlt es außerdem an einer ausreichenden Stützfunktion für den Nacken und den Rücken. Deshalb sollte eine Babywippe erst ab einem Alter von etwa drei Monaten verwendet werden.

Diese Vor- und Nachteile hat eine Babywippe

Eine Babywippe ist transportabel und sicher und beruhigt das Kind, weil es bequem sitzt. Demgegenüber stehen die Nachteile, dass die Bewegungsfreiheit eingeschränkt ist und die Babywippe über keinerlei Stützfunktion verfügt.

Das bietet die Babywippe

Schwingungen können auf ein Kleinkind schon aus dem Grund äußerst beruhigend wirken, weil es das ständige Auf und Ab bereits aus dem Bauch der Mutter kennt. Genau deswegen können Kleinkinder übrigens besonders gut bei einer Autofahrt einschlafen, weil die Vibrationen, die das Fahrzeug erzeugt, in etwa die gleiche Wirkung haben.

Genau diesen Effekt nutzt auch eine klassische Babywippe: Strampelt das Kleinkind oder wird die Wippe von außen leicht angestoßen, wippt die Babyschaukel leicht vor und zurück. Zur Sicherheit des Kindes ist dabei eine Rückhaltevorrichtung eingebaut – meist in Form eines 3-Punkt-Gurtes, der den Unterleib des Kindes fixiert. Ein versehentliches Herausfallen ist damit ausgeschlossen. Verfügt die Babywippe zudem über Transportgurte an den Seiten, kann diese problemlos zwischen einzelnen Räumen hin- und hergeschoben werden.

Die Liegeposition lässt sich in der Regel in mehreren Stufen verstellen. Die ideale Position hängt jedoch stark vom Alter und Gewicht des Kindes ab. Die Position sollte grundsätzlich umso steiler gewählt werden, je älter das Kind ist. Der Grund: Wirbelsäule und Muskulatur müssen sich in den ersten Lebensmonaten erst festigen.

Üblicherweise ist eine Babywippe auf ein Körpergewicht von höchstens neun Kilo ausgelegt, bei einigen Modellen auch bis zu 13 Kilo. Dieses Gewicht hat ein Kleinkind üblicherweise erreicht, wenn es problemlos selbst sitzen kann.

Das zusätzliche Zubehör

Natürlich gibt es die Babywippe auch mit umfangreichem Zubehör, beispielsweise können die Sitzschalen mit Spielbogen oder Mobiles überspannt sein. An diesen hängen für gewöhnlich Rasseln oder Plüschtiere, die sich aber auch durch anderes Spielzeug ersetzen lassen. Denn in einem Alter von etwa drei Monaten fangen Kleinkinder an, ihre Umwelt aktiv zu erkunden. Mit verschiedenen Spielzeugen können sie also verschiedene Materialien ertasten oder unterschiedliche Geräusche hören.

Sehr viel Spaß machen auch Babyspiegel an der Wippe, durch die sich die Kinder gewissermaßen selbst entdecken können. Kleine Tischchen gehören ebenfalls zum gängigen Zubehör einer Babywippe. Hier können nicht nur Spielsachen abgestellt werden, auch das Fläschchen mit dem Saft oder dem Tee befinden sich in Griffweite.

Einige Modelle verfügen darüber hinaus über integrierte Lautsprecher, die unterschiedliche Lieder, Melodien oder Naturklänge abspielen können. Auch die Musik dient in erster Linie dazu, das Baby zu beruhigen, weshalb die jeweilige Musik auf Wunsch äußerst leise eingestellt werden kann.

Der Vibrationsmodus ist eine äußerst sinnvolle Funktion für eine Babywippe. Sobald dieser Modus aktiviert ist, beruhigen sich die Babys üblicherweise leichter, weshalb sie auch schneller einschlafen.

Babywippen kaufen: darauf ist zu achten

Die Eigenschaften und die Ausstattung sind wichtige Kriterien für den Kauf einer Babywippe. Daneben gibt es aber noch weitere Kriterien, die es zu beachten gilt, wenn Sie Babywippen gebraucht kaufen möchten:

  • die Form: Eine Babywippe benötigt ausreichend Platzt für das Gestell und die schwingende Liegeschale. Eine Wippe lässt sich zudem wesentlich leichter von einem Raum zum anderen transportieren als eine Schaukel.
  • die Ergonomie: Das Kind soll in diesem Möbelstück so bequem wie möglich liegen. Darauf sollte auch die Ergonomie abgestimmt sein. So sollte der Bezug nicht zu sehr durchhängen oder zu weich sein. Außerdem sollte der Rücken ausreichend abgestützt werden. Gegebenenfalls kann zusätzlich auch noch eine Kopfstütze angefügt werden.
  • die Sicherheit: Keinesfalls sollte das Kind aus der Wippe fallen können. Ebenso wichtig ist ein sicherer Stand. Des Weiteren sollten die Gurte gut befestigt sein, sich aber dennoch jederzeit problemlos öffnen lassen. Nähere Auskunft dazu können verschiedene Prüfsiegel geben.
  • das Spielzeug: Wenn die Babywippe mit Spielzeug versehen ist, dann gilt, dass weniger mehr ist, da es sonst zu einer regelrechten Reizüberflutung für den Nachwuchs kommen kann. In diesem Fall kann das Kleinkind die vielen verschiedenen Eindrücke nicht mehr erfassen und verarbeiten.
  • die Reinigung: Der eine oder andere Fleck lässt sich kaum vermeiden. Deshalb sollte der Bezug einer Babywippe in jedem Fall abwischbar sein. Dies ist vor allem dann sinnvoll, wenn Sie Babywippen gebraucht kaufen wollen. Gegebenenfalls sollte er sich auch abnehmen lassen und in der Maschine waschen lassen können.

Die Babywippe sollte kein Parkplatz sein

Direkt nach der Geburt sollte eine Babywippe noch nicht eingesetzt werden, weil sowohl Muskulatur als auch Rückgrat beim Kleinkind noch zu schwach ausgeprägt sind. Denn die Knochenstruktur von Neugeborenen ist noch äußerst instabil, weshalb eine falsche Belastung rasch zu Haltungsschäden führen kann. Doch selbst wenn das gegeben ist, sollte ein Kind nicht länger als maximal 30 Minuten am Stück in der Babywippe verbringen. Nicht zuletzt deshalb, weil jedes Kleinkind einen natürlichen Bewegungsdrang hat, der nicht unterbunden werden sollte. Die Babywippe sollte deshalb auch nur bis zu einem Alter von sechs bis neun Monaten eingesetzt werden, dann ist das Kind in einem Laufstall sehr viel besser aufgehoben.

Weitere Tipps rund um Ihre Kleinen finden Sie übrigens in unserem Baby-Ratgeber.