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Bei Reisebetten handelt es sich um mobile Betten, die in erster Linie gekauft werden, um auswärts schlafen zu können. Weil die Matratzen, die von den Herstellern mitgeliefert werden, meist sehr hart sind, muss gegebenenfalls ein weicheres Modell nachgekauft werden. Sobald das Bett dann aufgestellt ist, steht dem gesunden Schlaf im Urlaub aber nichts mehr im Wege.

Gern kommen die mobilen Betten zum Einsatz, wenn die Kinder mit den Eltern in Urlaub fahren, einen Wochenendtrip unternehmen oder bei den Großeltern mehrere Tage verbringen wollen. Besonders praktisch ist die Tatsache, dass sie auch zu Hause als Übernachtungsgelegenheit genutzt werden können, wenn Freunde zu Besuch sind und über Nacht bleiben wollen. Sollte die mitgelieferte Matratze zu unbequem sein, sollten die Eltern eine Ersatzmatratze kaufen, die optimalerweise eine Dicke von fünf bis acht Zentimetern haben sollte. Zu beachten ist lediglich, dass der Aufbau nicht ganz so einfach ist, wie viele meinen. Wer die Angaben in der Gebrauchsanleitung genau befolgt, sollte jedoch kein Problem haben und das Bett rasch aufbauen können.

Damit die Kleinsten unterwegs ungestört schlummern können

Die Situation kennen vor allem frischgebackene Eltern, wenn sie zusammen mit ihrem Kind zum ersten Mal in Urlaub fahren: Mag das Reiseziel auch noch so abenteuerlich und aufregend sein – das Baby wird dennoch den größten Teil des Tages schlafen wollen. Immerhin braucht ein Kleinkind in den ersten Lebensmonaten bis zu 16 Stunden Schlaf täglich. Gerade für sie ist es also wichtig, dass auch im Urlaub die passende Schlafgelegenheit für sie bereit steht. Weil aber auch ältere Kinder am liebsten in ihrem gewohnten Bett schlafen, lohnt es sich für die Eltern, wenn sie Reisebetten kaufen. Werden diese nur im alljährlichen Urlaub genutzt, können die Eltern natürlich auch Reisebetten gebraucht kaufen und brauchen dafür nicht so tief in die Tasche zu greifen.

Ein Reisebett, was ist das?

Die mobilen Betten sorgen für einen gesunden und erholsamen Schlaf, wenn die Kinder mit ihren Eltern im Urlaub sind, bei Freunden übernachten möchten, die Großeltern oder Onkels und Tanten besuchen. Weil ein Reisebett im Schnitt zwischen acht und zehn Kilo wiegt, lässt es sich problemlos und bequem transportieren. Üblicherweise werden die mobilen Betten zusammen mit einer Transporttasche und Faltmatratzen geliefert, sodass im Grunde kein zusätzliches Zubehör vonnöten ist. Ausgestattet sind die mobilen Betten mit einem speziellen Aufbaumechanismus, sodass sie nicht nur platzsparend verstaut, sondern auch rasch auf- und wieder abgebaut werden können. Die Betten verschiedener Hersteller zeichnen sich außerdem durch ein kindgerechtes Design sowie ein umfangreiches Zubehör aus.

Das sind die Vor- und Nachteile von Reisebetten

Weil sie sich vielseitig einsetzen lassen, bieten sie den Eltern ein hohes Maß an Flexibilität. Positiv fallen zudem das geringe Gewicht und die Möglichkeit zur platzsparenden Aufbewahrung auf. Gehen die Besitzer genau nach Anleitung vor, gestaltet sich der Auf- und Abbau denkbar einfach. Allerdings bieten die mobilen Betten auch einen geringeren Schlafkomfort als ein richtiges Bett.

Diese Typen von mobilen Betten gibt es

Wer Reisebetten kaufen möchte, findet auf dem Markt verschiedene Typen mit jeweils ganz eigenen Charakteristika. Es lohnt sich also für Interessenten, diese näher unter die Lupe zu nehmen:

- Das klassische Reisebett: Dieser Typ hat die typische Form eines Kinder- oder Babybettes, wiegt zwischen zehn und 15 Kilo und hat in der Regel Abmessungen von 120 mal 60 Zentimetern. Auf- und abgebaut wird ein klassisches Reisebett in den meisten Fällen mit Hilfe eines Klappmechanismus. Da dieser Typ mit Sichtfenstern und Netzen ausgestattet ist, hat das Baby eine gute Sicht nach draußen und es ist gewährleistet, dass die Luft gut zirkulieren kann. Weil das klassische Reisebett nicht mit weiterem Zubehör ausgestattet ist, sind diese Modelle sehr günstig erhältlich. Sie eignen sich hervorragend für gelegentliche Reisen.

- Das luxuriöse Reisebett: Dieser Typ von mobilen Betten überzeugt durch eine umfangreiche Ausstattung sowie eine qualitativ äußerst hochwertige Verarbeitung. Im Lieferumfang sind oft ein Reisebett-Einhang, ein Spielbogen, eine Wickelstation sowie eine Tragetasche enthalten. Weil die Ausstattung umfangreicher ist, sind diese Modelle auch etwas teurer als ein klassisches Reisebett. Sie eignen sich bestens, wenn sie häufiger benötigt werden.

- Das leichte Reisebett: Modelle dieses Typs wiegen lediglich zwischen zwei und vier Kilo. Auf- und abgebaut werden diese Betten mittels einer Pop-up-Funktion. Diese Modelle kosten mehr als ein klassisches Reisebett, sie eignen sich dafür aber auch bestens für die Mitnahme auf eine Flugreise.

Das ist beim Kauf eines Reisebettes zu beachten

Eltern, die Reisebetten für ihre Kinder kaufen möchten, sollten einige wichtige Kriterien beachten. Diese gelten natürlich auch, wenn Eltern Reisebetten gebraucht kaufen.

Die Matratze

Das wohl wichtigste Zubehörteil für ein mobiles Bett ist die Matratze. Meist sind die Matratzen, die im Lieferumfang enthalten sind, aber äußerst dünn. Das ist selbst bei äußerst hochwertigen Modellen der Fall. Ist die mitgelieferte Matratze zu unbequem für das Kind, sollten die Eltern eine zusätzliche Matratze für das Reisebett kaufen. Es empfiehlt sich, eine Matratze mit einer Dicke von fünf bis acht Zentimetern zu wählen, um einen hohen Schlafkomfort zu gewährleisten.

Die Klappfunktion

Für die Eltern ist vor allem wichtig, dass das mobile Bett mit einer Klappfunktion ausgestattet ist. Dadurch ist ein schneller Auf- und Abbau gewährleistet. Als besonders praktisch erweisen sich dabei Betten, die ein Pop-up System besitzen. Bei diesen Modellen steht das Bett unter Spannung, sobald es zusammengeklappt wird. Sobald die Sicherungen gelöst werden, poppt das Bett auf, ohne dass der Besitzer großartig nachhelfen muss. Das schont natürlich in erster Linie die Nerven, weil nicht allzu viel wertvolle Zeit zur Erholung verloren geht.

Die Rollen

Gute und hochwertige mobile Betten sind üblicherweise mit Rädern oder Rollen ausgestattet. Dadurch ist es problemlos möglich, das Bett hin und her zu schieben und an eine passende Stelle zu bewegen. Jedoch sollten die Rollen auch über Bremsen verfügen. Das stellt einen zusätzlichen Sicherheitsfaktor dar.

Hat das Bett einen Ausgang?

Betten mit einem Ausgang sind vor allem aus einem Grund äußerst praktisch: Das Kind kann allein und ohne fremde Hilfe ein- und aussteigen. Wer verhindern möchte, dass das Kind nachts das Bett verlässt und auf Entdeckungsreise geht, kann den Ausgang bei den meisten Betten einfach mit einem Reißverschluss verschließen.

Der Reisebett-Einhang

Die Anschaffung eines Reisebett-Einhangs empfiehlt sich vor allem bei Babys und Neugeborenen. Der Grund: Die Eltern können hier bequem einstellen, in welcher Höhe das Kind schlafen kann. Denn ohne Einhang ist die Schlafposition sehr niedrig. Die Eltern haben durch den Einhang also den Vorteil, dass sie das Kind einfacher hineinlegen und herausnehmen können – zudem haben sie es während des Schlafens besser im Blick. Der Reisebett-Einhang lohnt sich vor allem, wenn ein Elternteil unter Rückenproblemen leidet, weil durch den Einhang das lästige – und oft schmerzhafte – Runterbeugen entfällt.

Die Wickelauflage

Für Neugeborene und Babys empfiehlt es sich, wenn sich die Eltern für ein Modell entscheiden, das mit einer Wickelauflage ausgestattet ist. Bei einigen Herstellern sind Wickelstationen ohnehin enthalten, andere bieten dieses Zubehör optional an. Allerdings ist die Wickelauflage meist sehr klein.

Wie wird ein Reisebett auf- und abgebaut?

Auch wenn das von den Herstellern nicht beabsichtigt ist, kann sich der Auf- und Abbau eines mobilen Bettes alles andere als einfach gestalten. Sie sollten sich also in jedem Fall genau an die entsprechenden Anweisungen in der Gebrauchsanleitung halten. Im Grunde müssen Sie allerdings nur folgende Schritte beachten:

Der Aufbau: Zunächst nehmen Sie das Reisebett aus der Transporttasche und lösen sämtliche Klettverschlüsse. Anschließend wird das Reisebett auf die Füße oder auf die Räder gestellt, bevor die Ecken auseinander gezogen werden. Die kurzen Seiten ziehen Sie anschließend hoch, bis diese einrasten. Das gleiche wiederholen Sie mit den langen Seiten des Bettes, bevor Sie den Boden nach unten drücken. Abschließend legen Sie die Matratze in das Bett.

Der Abbau: Sobald Sie die Matratze entfernt haben, ziehen Sie den Boden des Bettes nach oben. Im nächsten Schritt werden die Seitenteile entriegelt, dann das Bett zusammen geschoben. Sobald das geschehen ist, legen Sie die Matratze um das mobile Bett und fixieren diese mittels der Klettstreifen.

Wichtige Fragen zum Thema mobiles Bett

Ab wann dürfen Babys in einem mobilen Bett schlafen?

Sofern ein entsprechender Untersatz vorhanden ist, können Babys schon nach der Geburt im Reisebett schlafen. Lediglich aufblasbare Betten, in deren Matratze ein Kopfteil integriert ist, eignen sich nicht für Neugeborene.

Bis zu welchem Alter ist das Schlafen im Reisebett möglich?

Ab dem neunten bis zwölften Lebensmonat werden Kinderbetten schnell zu klein für die Kinder und es ist ein solideres Modell gefragt. Das gilt jedoch nicht für ein Reisebett mit Einhang. In diesen können die Kinder problemlos bis zum vierten Lebensjahr schlafen. Zelt- oder muschelförmige mobile Betten eignen sich für bis zu zweijährige Kinder.

Wie belastbar ist ein mobiles Bett?

Weil mobile Betten in Leichtbauweise gefertigt werden, sind der Belastbarkeit natürlich gewisse Grenzen gesetzt. In aller Regel liegt diese Grenze bei zwölf bis 15 Kilo. Wenn Sie das Bett möglichst lange nutzen möchten, sollten Sie also schon beim Kauf auf eine hohe Belastbarkeit achten.

Wie hoch sind die Kosten?

Wenn Sie Reisebetten kaufen möchten, spielt es natürlich auch eine Rolle, wie viel diese kosten. Während ein Standard-Modell in der Regel rund 50 Euro kostet, liegt die Spanne bei hochwertigen Betten in einem Bereich von bis zu 200 Euro. Günstiger fahren Sie aber natürlich, wenn Sie Reisebetten gebraucht kaufen. In diesem Fall sollten Sie die vorhandene Matratze aus hygienischen Gründen durch eine neue ersetzen.

Weitere Tipps rund um Ihre Sprösslinge finden Sie übrigens in unserem Baby-Ratgeber.