23 Angebote aus „Windeleimer“ gebraucht kaufen

Ähnliche Suchbegriffe

Der Windeleimer sorgt für Hygiene am Wickeltisch

Windeleimer stellen für junge Eltern eine hervorragende Alternative zum Abfalleimer dar. Der Grund: Darin können die benutzten Windeln luftdicht und somit geruchsfrei aufbewahrt werden, bis sie entsorgt werden. Es gibt jedoch zwei verschiedene Varianten dieser Entsorgungsbehältnisse: In klassische Eimer wird eine herkömmliche Mülltüte gegeben. Daneben gibt es sogenannte Windeltwister. Darin werden die Windeln durch ein spezielles System in separaten Folienbeuteln verschlossen.

Auch wenn junge Mütter den Geruch ihres Säuglings lieben, eines stört die jungen Eltern dennoch ungemein: Der Geruch der Windeln, die das Baby täglich mehrfach füllt. Mit einem Windeleimer lässt sich verhindern, dass sich dieser Geruch über die ganze Wohnung oder im gesamten Haus ausbreitet. Denn die wichtigste Eigenschaft dieses nützlichen Gegenstandes besteht darin, dass die Eimer im Gegensatz zu einem herkömmlichen Abfalleimer geruchsdicht abschließen. Genutzt werden kann er übrigens ganz unabhängig davon, ob das Kind mit Stoff- oder Einwegwindeln gewickelt wird.

Ein Windeleimer – was ist das?

Bei Windeleimern handelt es sich um größere Gefäße, die mit einem Deckelsystem ausgestattet sind. Darin können die Windeln zwischengelagert werden, bis sie endgültig entsorgt oder gewaschen werden. Diese Vor- und Nachteile haben die Eimer für die Windeln:

Sie sind praktisch und hygienisch, einfach in der Handhabung, geruchsarm, kindersicher und einfach zu reinigen. Allerdings können nicht bei jedem Modell herkömmliche Müllbeutel verwendet werden. Dadurch entstehen für die Nachfüllkassetten Folgekosten.

Welche verschiedenen Typen gibt es?

Bei Windeleimern wird zwischen Modellen mit Deckel und Twistersystemen unterschieden. Das sind ihre wesentlichen Merkmale:

  • Der Klassiker gilt als einfachste Variante. Er besitzt einen Deckel, der sich abheben oder mit einem Fußpedal öffnen lässt. Meist werden diese eckigen oder runden Behälter aus Kunststoff hergestellt. Bestückt werden kann er mit herkömmlichen Mülltüten.
  • Der Windeltwister ist eine Fortentwicklung des Klassikers und besitzt Folienkassetten. Jede benutzte Windel wird also separat geruchs- und luftdicht in einem eigenen Müllbeutel aufbewahrt. Der Windeltwister eignet sich insbesondere für Wegwerfwindeln, allerdings müssen stets Nachfüllkassetten nachgekauft werden.

Einen Windeleimer kaufen: Das ist wichtig

Junge Eltern, die einen neuwertigen Windeleimer kaufen oder den Windeleimer gebraucht kaufen wollen, sollten sich vor dem Kauf einige Gedanken machen. Denn die Behältnisse unterscheiden sich nicht nur in ihrer Beschaffenheit, sondern auch in der Bedienung, in der Größe und natürlich im Preis. Folgende Kriterien sollten die jungen Eltern also berücksichtigen.

Das Fassungsvermögen des Eimers

Das Fassungsvermögen sollte sich in erster Linie am persönlichen Bedarf orientieren. So fassen die kleinsten Behältnisse 25 Windeln, während in den größten 75 Stück zwischengelagert werden können. Für das eigene Zuhause reichen die kleineren Modelle in aller Regel völlig aus, während etwa in Kindertagesstätten großvolumige Behälter gefragt sind. Einen guten Mittelweg stellen Behälter mit einem Fassungsvermögen von 40 Windeln für junge Familien nach einer Mehrlingsgeburt dar.

Das Handling

Junge Eltern bevorzugen naturgemäß Eimer, die von der Handhabung her möglichst einfach sind. Besonders einfach ist die Handhabung bei Eimern, die mit einer Hand benutzt werden können. Diese bieten den Vorteil, dass Mama oder Papa den Säugling festhalten können, während sie die benutzte Windel hinein geben. Der Eimer sollte zumindest so hoch sein, dass er vom Wickeltisch aus mit dem ausgestreckten Arm erreicht werden kann. Keinesfalls darf der Eimer klemmen. Die Eltern sollten ferner darauf achten, dass die Klinge, durch welche die Beutel abgeschnitten werden, so angebracht ist, dass sie sich außerhalb der Reichweite der Kinder befindet.

In Bezug auf die Geruchsarmut lässt sich nur äußerst schwierig eine Empfehlung aussprechen, da jeder Mensch ein individuell unterschiedliches Geruchsempfinden besitzt. Bei einem klassischen Eimer wird der Geruch lediglich durch das Behältnis gedämmt, während der Geruch der benutzten Windeln entströmt, sobald der Deckel geöffnet wird.

Wer sich für einen Windeltwister entscheidet, sollte die Folgekosten, die durch den Kauf der Nachfüllkassetten entstehen, bedenken. So kostet eine Nachfüllkassette je nach Hersteller bis zu zehn Euro. Durchschnittlich muss ein Säugling zwei Jahre lang gewickelt werden. Die Eltern können sich also vorab ausrechnen, ob ein klassischer Eimer – aus finanzieller Sicht – nicht doch die bessere Alternative ist.

Bedenken sollten die Eltern außerdem, wie wichtig ihnen der Umweltaspekt ist. Denn bereits im Hinblick darauf stellen Einwegwindeln eine erhebliche Belastung dar. Hinzu kommen die Tüten, die gerade bei einem Windeltwister eine erhebliche Belastung darstellen, weil die Windeln einzeln verpackt werden.

Tipps zur Reinigung

Bei Windeleimern gilt die Hygiene als wichtigstes Gebot. Der Grund: Wird der Eimer beim Wechseln der Windel berührt, gelangen die Keime rasch in den Wickelbereich oder – noch schlimmer – an das Kind. Regelmäßig gereinigt sollten die Eimer auch werden, weil sie über kurz oder lang den Geruch der benutzten Windeln annehmen und auch nach dem Leeren noch riechen. Das lässt sich folgendermaßen vermeiden:

  • Der Eimer sollte in einem Turnus von mindestens zwei Tagen geleert werden.
  • Bestückt werden sollte der Eimer im Idealfall mit antibakteriellen Tüten.
  • Keinesfalls sollte das Behältnis in der Nähe einer Wärmequelle aufgestellt werden.
  • Regelmäßiges Ausspülen mit heißem Seifenwasser mindert die Geruchsbildung.
  • Erst muss der Eimer völlig getrocknet sein, bevor er wieder benutzt wird.
  • Nachdem der Eimer geleert ist, kann er mit einem sogenannten Mülltonnen-Geruchsspray behandelt werden.

Tipps zur Benutzung

Die Nutzung ist bei einem klassischen Eimer für Windeln einfach und selbsterklärend. Der Deckel wird geöffnet, die Windel hineingegeben und der Deckel wird wieder geschlossen. Der Windeltwister arbeitet allerdings nach einem etwas anderen Prinzip.

Nachdem der Deckel geöffnet ist, muss der Besitzer die Windel in den Eimer drücken. Anschließend wird der Griff des Eimers gedreht, sodass die gebrauchte Windel in den Folienschlauch, der im Eimer integriert ist, gedrückt wird. Dieser Schlauch wird durchgeschnitten, sobald der Eimer voll ist. Anschließend kann der Schlauch einfach im Hausmüll entsorgt werden.

Tipps zum richtigen Wickeln

Vor allem beim ersten Kind sind junge Eltern verunsichert, ob sie die Windeln richtig wechseln. Jedoch beschäftigt die Eltern nicht nur die richtige Technik, sondern auch die Frage, ob sie die richtige Größe gewählt haben. Die Größenangaben der Windelhersteller orientieren sich am Körpergewicht des Säuglings. Für Neugeborene mit einem Gewicht zwischen zwei und fünf Kilo ist die Größe 1 gedacht. Größe 6 können hingegen auch noch Kinder tragen, die ein Körpergewicht von 30 Kilo erreicht haben. Jedoch unterscheiden sich die Größen der verschiedenen Hersteller voneinander, weil es keine einheitliche Norm gibt. Es kann also durchaus vorkommen, dass dieselbe Größe eines Herstellers zu klein oder zu groß für das Kind ist. Auf die nächsthöhere Größe sollten die Eltern umsteigen, wenn die Windel anfängt, an den Beinen des Kindes zu spannen oder wenn sie regelmäßig ausläuft, obwohl richtig gewickelt wurde.

Einen Windeleimer gebraucht kaufen: Gibt es spezielle Eimer für Stoffwindeln?

Verwenden die Eltern Stoffwindeln, können sie ganz einfach zum Sammeln der benutzten Windeln einen klassischen Eimer nutzen. Windeltwister eignen sich hingegen weniger gut. Statt eines Müllbeutels kann für die Stoffwindeln auch ein Wäschenetz in den Eimer gehängt werden. Dieses kann dann am Waschtag komplett in die Waschmaschine gesteckt werden.

Wo wird der Eimer am besten aufgestellt?

Idealerweise sollte das Behältnis zum Sammeln der gebrauchten Windeln natürlich in der Nähe der Wickelzone aufgestellt werden. Dadurch können ihn Mama und Papa schnell erreichen, während sie das Kind wickeln. Und während sie die Windel entsorgen, können sie zugleich ihr Kind festhalten. Soll der Eimer wegen des Geruchs eigentlich nicht im Kinderzimmer aufgestellt werden, entscheiden sich die Eltern besser für einen neuen statt einen gebrauchten Eimer. Verwendet werden können in einem klassischen Eimer übrigens herkömmliche Mülltüten. Die Eltern haben in diesem Fall also keine zusätzlichen Extra-Kosten zu erwarten.

Weitere Tipps finden Sie übrigens in unserem Baby-Ratgeber.