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Sterilisatoren - warum sind sie für das Stillen so unverzichtbar?

Sterilisatoren arbeiten mit heißem Wasserdampf, sodass keine Chemie zum Einsatz kommt. Dadurch werden die Gegenstände keimfrei gemacht, die mit der Milch oder Kost des Babys in Berührung kommen. Sterilisatoren gibt es in der elektrischen Form, aber es sind auch Modelle erhältlich, die sich für die Mikrowelle eignen. Nachfolgend erfahren Sie alles Wissenswerte: Was zeichnet Sterilisatoren aus? Was sollten Sie beachten, wenn Sie Sterilisatoren kaufen möchten und warum können Sie Sterilisatoren auch gebraucht kaufen?

Was ist ein Sterilisator?

Sterilisatoren sind Geräte, die der Sterilisierung des Inhalts dienen. Dies gilt vor allem für Fläschchen inklusive Saugaufsätze, Deckel, Nuckel, Schnuller oder sonstiges Zubehör. Ihr Säugling wird durch die Desinfizierung vor Keimen und Krankheitserregern geschützt. Dies ist nach der Geburt sehr wichtig, da Babys in den ersten Lebensmonaten ein empfindliches Immunsystem haben. Ihr Körper kann auf Bakterien und Viren noch nicht angemessen reagieren und sie somit viel schwerer abwehren.

Bauchschmerzen, Koliken, Erbrechen und Durchfall sind oftmals Begleiterscheinungen einer mangelnden Hygiene. Der geringere Säuregehalt ihres Magens passt sich erst nach etwa sechs Lebensmonaten den äußeren Gegebenheiten an und kann Keime dann neutralisieren. Bis dahin müssen die Flaschen und das Zubehör regelmäßig sterilisiert werden. Weniger aufwendig und sparsamer als das Auskochen der Trinkutensilien im Topf mit heißem Wasser ist das Sterilisieren mittels Sterilisator. Ein einfaches Spülen, selbst in der Spülmaschine, reicht nicht aus, um sämtliche gefährliche Erreger sicher abzutöten. Sterilisatoren schaffen Abhilfe.

Wie funktionieren Sterilisatoren?

Der Sterilisator nutzt den heißen Wasserdampf, um Babyfläschchen und Zubehör zu desinfizieren. Er kommt gänzlich ohne Chemikalien aus. Sie stellen die Flaschen nach der gründlichen Reinigung hinein (Öffnung zeigt nach unten), geben bei Bedarf noch weiteres Zubehör und die vorgeschriebene Menge Wasser hinzu. Danach betätigen Sie lediglich noch den entsprechenden Knopf und schon beginnt der Vorgang der Sterilisation. Nach Beendigung des Desinfektionsprozesses schaltet das Gerät automatisch ab. Das Wasser verdunstet innerhalb weniger Minuten, wobei die desinfizierten Gegenstände dann jedoch noch etwas auskühlen sollten. Noch einfacher, schneller und energieeffizienter bekommen Sie Ihre Fläschchen nicht keimfrei. Schädliche Mikroorganismen haben nun keine Chance mehr. Die gereinigten Teile bleiben nach der Desinfektion im Sterilisator längere Zeit steril. Je nach Modell hält es bis zu 24 Stunden lang.

Sterilisatoren kaufen - worauf sollten Sie achten?

Bei der Auswahl sollten Sie sich überlegen, wie viele Flaschen bei einem Desinfizierungsprozess hineinpassen sollen. Bedenken Sie: Ihr Baby benötigt mehrere Fläschchen am Tag. Möchten Sie auch noch Besteck und Schnuller oder anderes Zubehör sterilisieren? Wie lange dauert der Vorgang. Je mehr Watt der Dampfvaporisator erzeugt, umso schneller ist die Sterilisation beendet. Verbraucht der Sterilisator wenig Wasser und Strom? Sinnvoll ist auch eine automatische Abschaltfunktion. Hochwertige Sterilisatoren halten den Inhalt im ungeöffneten Zustand auch Stunden nach der Desinfizierung noch keimfrei. Dadurch können Sie die Flaschen abends reinigen, einlagern und morgens wieder verwenden. Einige Geräte bieten auch spezielle Timer an, um den Beginn der Desinfizierung zu bestimmen. Das Material sollte schadstofffrei und spülmaschinenfest sein. Ein TÜV- oder GU-Siegel zeigt Ihnen, dass es sich um ein vertrauenswürdiges Produkt handelt. Dies alles sind wichtige Kaufkriterien.

Verschiedene Ausführungen

  • Elektrische Dampfsterilisatoren

Diese Varianten desinfizieren hochwirksam mit heißem Wasserdampf. Sie benötigen wenig Platz, werden einfach an der Steckdose angeschlossen und dann kann es auch schon losgehen. Die komfortablen 2-in-1, 3-in-1-oder 4-in-1-Geräte gibt es in verschiedenen Größen. Dank der zusätzlichen Funktionen können viele Geräte ohne weitere Zusatzteile zur Nahrungszubereitung genutzt werden. Vitamine und Spurenelemente bleiben enthalten.

  • Mikrowellen-Sterilisatoren

Diese leichten und kompakten Geräte ermöglichen eine einfache Sterilisation sowohl zu Hause als auch unterwegs. Sie sind ideal, wenn Sie mit Ihrem Baby häufig verreisen. Dann sollten Sie Mikrowelle-Sterilisatoren kaufen. Sie sind einfach in der Handhabung: Füllen Sie Leitungswasser ein, fügen Sie die Gegenstände hinzu und geben Sie das Gerät in die Mikrowelle. Entsprechend der Wattzahl desinfiziert der Sterilisator innerhalb weniger Minuten. Dies geschieht, indem das Wasser durch die in der Mikrowelle entstehende Hitze verdampft. Schädliche Bakterien werden vernichtet. So stehen auch unterwegs hygienisch einwandfreie Babyflaschen zur Verfügung. Achten Sie beim Kauf darauf, dass es für die handelsüblichen Mikrowellen geeignet ist.

Typische Fragen rund um Sterilisatoren

  • Können Sie Sterilisatoren gebraucht kaufen?

Sterilisatoren für Babyfläschchen werden im privaten Bereich nur für einen eher kurzen Zeitraum benötigt. Daher können Sie Sterilisatoren auch gebraucht kaufen. Es ist lediglich wichtig, dass sich das Gerät im einwandfreien Zustand befindet.

  • Wie lange sollten Flaschen und Babyzubehör sterilisiert werden?

Die Gegenstände, die zur Zubereitung und Verabreichung der Nahrung genutzt werden, sollten während der ersten neun Monate sterilisiert werden. Danach empfiehlt es sich, die Sterilisation schrittweise zu reduzieren.

  • Welche Vorteile haben Sterilisatoren?

Sie benötigen im Vergleich zur Nutzung eines Kochtopfes viel weniger Wasser, denn die Flaschen müssen in diesem schwimmen. Sterilisatoren kommen meist mit nur 200 ml Wasser aus, das durch das Erhitzen verdampft. Die Entnahme der Babyflaschen und des Zubehörs ist beim Kochtopf ebenfalls wesentlich schwieriger. Die Verbrühungsgefahr ist sehr groß. Daher entscheiden sich viele Eltern dafür, Sterilisatoren zu kaufen.

  • Was gibt es bei der Reinigung der Sterilisatoren zu beachten?

Vor der Reinigung des Geräts müssen Sie stets den Netzstecker ziehen und warten, bis es vollständig abgekühlt ist, um die Gefahr eines Stromschlags zu bannen. Das Netzkabel und die Gerätebasis dürfen nicht mit Wasser oder anderen Flüssigkeiten in Berührung kommen. Verwenden Sie keine Scheuerschwämme oder aggressive Reinigungsmittel. Ideal sind weiche Tücher. Sie sollten keine chemischen Reinigungsmittel verwenden, denn davon könnten Rückstände an die Babyflaschen und das Zubehör gelangen.

  • Müssen Sterilisatoren entkalkt werden?

Je nachdem, wie der Kalkgehalt Ihres Trinkwassers ist, können sich Ablagerungen bilden. Dies zeigt sich in der Form von weißen oder manchmal auch braunen Flecken, die sich auf dem Heizelement bilden und den Sterilisationszyklus verlangsamen können. Der Kalk kann bei einer häufigen Nutzung auch bröselig werden. In diesem Fall sollten Sie die Verdampferschale regelmäßig entkalken. Hierfür können Sie spezielle Mittel verwenden oder Sie füllen Tafelessig und kochendes Wasser hinein und lassen es eine halbe Stunde lang einwirken. Danach schütten Sie die Flüssigkeit weg und spülen alles mit klarem Wasser ab. Zum Trocken können Sie ein Küchenhandtuch verwenden.

Fazit

Sterilisieren ist sehr einfach und wichtig. Damit machen Sie die Babyfläschchen und das Zubehör keimfrei und schützen dadurch Ihr Kind vor gesundheitlichen Gefahren, beispielsweise Magen- und Darminfektionen. Hygiene ist für Kinder vor allem in den ersten Lebensmonaten überaus wichtig, da ihr Körper auf Bakterien und Viren noch nicht angemessen reagieren kann. Sterilisatoren bieten den Vorteil, ohne Chemie zu arbeiten. Zur Abtötung der Keime wird heißer Wasserdampf genutzt. Beim Kauf des Sterilisators sollten Sie auf die Größe, das Fassungsvermögen, die Sterilisationdauer und andere Kriterien achten. Welches Modell Sie letztendlich wählen und ob Sie Sterilisatoren gebraucht kaufen, bleibt Ihnen persönlich überlassen.