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Mobil mit Baby & Kind – dafür gibt es viele Möglichkeiten!

Schon wenige Tage oder Wochen nach der Geburt, sobald die erste Eingewöhnungsphase abgeschlossen ist und sich beide von den Strapazen der Geburt erholt haben, gilt es für Mutter und Kind, wieder mobil zu werden. Sei es, um notwendige Dinge wie Einkaufen oder Arztbesuche erledigen zu können, oder um die Freizeit vielfältig gestalten zu können. Um unbeschwert und flexibel mobil mit Baby & Kind sein zu können, gibt es viele Möglichkeiten.

Mobil mit Baby

Die erste Autofahrt findet meist schon wenige Tage nach der Geburt statt: Mit dem Kindersitz wird das Neugeborene vom Krankenhaus nach Hause gefahren. Dort angekommen, steht oft kurz darauf die nächste Ausfahrt an: Die erste Fahrt mit dem Kinderwagen.

Kinderwagen und Autositz gehören zu den wichtigsten, aber auch kostspieligsten Anschaffungen, bevor ein Baby kommt. Eltern verbringen meist viel Zeit bei der Auswahl und das Zusammenbauen des Kinderwagens wird dann nicht selten feierlich zelebriert. Wichtig bei der Auswahl ist, auf Qualität und Funktionalität zu achten. Die meisten modernen Kinderwägen sind sogenannte Kombikinderwägen, welche sich später zu einem Sitzwagen umbauen lassen.
Wenn man bedenkt, dass Babys bereits ab etwa einem halben Jahr lieber sitzend transportiert werden, damit sie etwas von der Umgebung sehen, lohnt sich ein reiner Liegewagen nicht. Der Autositz sollte auf jeden Fall den aktuellen Sicherheitsvorschriften entsprechen und sollte nicht allzu schwer sein. Viele Kinderwägen bieten die Funktion, dass der Autositz anstatt der Liegeschale aufgesetzt werden kann und so ein praktisches "Travelsystem" entsteht. Bei einer kurzen Strecke muss so das Baby nicht umgelagert werden. Grundsätzlich sollten Babys aber nicht zu lange, also maximal 2-3 Stunden im Autositz sitzen, besonders bei Neugeborenen ist eine Liegeposition vorzuziehen.

Kindertragen & Tragetücher

Doch es gibt noch weitere Möglichkeiten, Babys zu transportieren. Kindertragen & Tragetücher eignen sich, um sein Kind besonders komfortabel immer bei sich zu haben. Babys wollen in den ersten Lebenswochen möglichst ununterbrochenen Körperkontakt zur Mutter. Sie ständig am Arm zu tragen, ist auf Dauer natürlich sehr unpraktisch und anstrengend. Mit einem Tragetuch oder einer Kindertrage kann sich Ihr Kind gemütlich an Sie schmiegen und dabei vielleicht sogar ein Schläfchen machen, während Sie beide Hände frei haben, um etwas anderes zu tun.
Tragehilfen eignen sich perfekt für zu Hause, um nebenher etwas Haushalt machen zu können oder auch einfach mal eine Tasse Kaffee zu trinken. Aber auch unterwegs können Tragen sehr praktisch sein. Beim Einkaufen oder Stadtbummel ist ein Kinderwagen häufig hinderlich, weil er sich nur schwer durch die engen Gänge manövrieren lässt und es ohne Lift oft kein Weiterkommen gibt. Auch in öffentlichen Verkehrsmitteln ist der Kinderwagen schnell im Weg. Mit einer Tragehilfe ist man hier wesentlich flexibler und hat beide Hände frei.

Die Trageposition ist bei allen Tragehilfen ähnlich: Das Kind sitzt in der "Anhock-Spreiz-Haltung", also mit leicht angehockten Beinen zum Bauch der Mutter hin. Diese Position ist besonders gut für die Entwicklung der Hüftgelenke und für das Baby auch bequem. Der Rücken wird in dieser Position geschont. Der Vorteil eines Tragetuches ist, dass viele unterschiedliche Bindevarianten möglich sind, die allerdings etwas Geschick erfordern. Neugeborene können auch in einer Liegeposition gebunden werden. Für ältere Kinder kann man das Tragetuch auf dem Rücken oder auf der Hüfte binden.

Kindertragen bestehen meist aus einem "Sitzsack" sowie Schulter- und Hüftgurten. Diese lassen sich flexibel auf den Träger einstellen. Auch solche Tragen kann man sowohl vor dem Körper als auch auf dem Rücken verwenden, wobei die Rückenposition erst für Kinder ab dem Sitzalter geeignet ist. Grundsätzlich kann man Tragehilfen bis etwa 20kg Körpergewicht verwenden.

Wenn das Baby schon gut sitzen kann und den Kopf sicher selbst hält, kann die erste gemeinsame Wandertour geplant werden. Schließlich gibt es in der freien Natur besonders viel für die Kleinen zu sehen und zu erleben. Hierfür gibt es spezielle Wandertragen, auch als Wanderkraxen bezeichnet, mit welchen man das Kind auf dem Rücken tragen kann. Diese erinnern optisch an sportliche Wanderrucksäcke und sind speziell für längere Touren ausgelegt. Das Tragegestell erlaubt einen hohen Tragekomfort durch breite, flexibel einstellbare Schultergurte und optimale Gewichtsverteilung. Das Kind kann darin bequem sitzen und sieht seitlich oder über die Schulter des Trägers seine Umgebung. Auch ein Sonnen- bzw. Regenschutz kann oft auf der Wandertrage montiert werden, für den Proviant gibt es Staufächer.

Mit Kindern unterwegs

Wenn der Nachwuchs ins Kleinkindalter kommt, wird Mobilität immer wichtiger. Spielgruppe, Krabbelstube und Kindergarten wollen besucht werden und gemeinsame Familienausflüge machen allen beteiligten Spaß. Ein gesundes, sportliches Fortbewegungsmittel ist das Fahrrad, welches sich besonders für kurze Strecken oder gemütliche Spritztouren eignet. Wenn die Kinder noch etwas zu klein sind, um mit dem Kinderrad mithalten zu können, kann man diese auch gut mit dem eigenen Rad transportieren. Hierfür gibt es spezielle Fahrradsitze oder auch Fahrradanhänger. Anhänger bieten den Vorteil, dass zwei Kinder darin Platz finden oder noch Platz für Gepäck ist.

Da es keine gesetzliche Regelung für das Alter gibt, kann man theoretisch auch schon Babys im Fahrradanhänger mitnehmen. Einige Hersteller bietet spezielle Babysitze oder auch Adapter für den Autositz an. Man sollte jedoch bedenken, dass die Wirbelsäule eines Babys noch nicht ausgereift ist und die Erschütterungen bei der Fahrt schädlich sein könnten. Daher gibt es Modelle, welche für das Baby eine Art eingebaute Hängematte als Sitz anbieten, welche Erschütterungen gut abfedert. In der Grundausstattung haben Fahrradanhänger jedoch einen Kindersitz, der für Kinder ab dem Sitzalter geeignet ist. Der Anhänger bzw. die Innensitze sollten gut gefedert sein und längere Radtouren sollte man erst ab etwa einem Jahr planen.

Flotter und leichter ist hingegen ein einfacher Kindersitz, bei welchem das Kind hinter dem Fahrer Platz findet. Diese eignen sich ab etwa einem Jahr, dann ist die Halswirbelsäule stabil genug, um Erschütterungen abzufedern. Manche Modelle haben auch eine verstellbare Rückenlehne, falls das Kind einschläft. Achten Sie auf die richtige Montagemöglichkeit für Ihr Fahrrad, denn der Sitz sollte sicher befestigt sein. Es gibt neben der klassischen Montage auf dem Gepäckträger auch Möglichkeiten, einen Kindersitz auf einem Mountainbike zu befestigen.

Besonders wichtig ist es in jedem Fall, an die Sicherheit zu denken. Zur Grundausstattung sollte unbedingt stets ein Fahrradhelm für Kinder gehören, egal ob das Kind selbst fährt oder im Kindersitz oder Anhänger mitfährt. Um optimale Sicherheit zu gewährleisten, sollte der Helm exakt passen und nicht beschädigt sein. Ein Nackenhörnchen kann der Halswirbelsäule des Kindes zusätzliche Stabilität geben.