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Fahrräder sind Fortbewegungsmittel für Individualisten. Heute werden Zweiräder produziert, die so unterschiedlich sind wie ihre Benutzer und deren Verwendungszwecke. Für jede Sportart und jede Altersklasse gibt es spezielle Bauarten. Ein Überblick der verschiedenen Fahrrad-Kategorien und ihrer Qualitätskriterien kann helfen, beim Kauf die richtige Entscheidung zu treffen.

Beachcruiser

Beachcruiser sind die Chopper unter den Fahrrädern. Sie nähern sich mit vielen gestalterischen Details wie dem gebogenen Oberrohr im Tank-Style den lässigen Motorrädern an. Die Rahmengeometrie erlaubt bequemes Treten in entspannter Position. Beachcruiser sehen schwer und robust aus, müssen aber dank Alu-Rahmen nicht viel wiegen. Zusammen mit Mehrgang-Nabenschaltungen ist diese Fahrrad-Art als Urban Bike längst alltagstauglich geworden.

Fahrräder für Freizeit und entspannte Fahrradtouren

Beim Cityrad begünstigt ein ergonomisch geformter und verstellbarer Lenker die aufrechte Sitzposition. Die im Griff integrierte Sieben-Gang-Nabenschaltung reicht für Stadtfahrten aus. Schnelles und gefahrloses Auf- und Absteigen wird durch einen Rahmen mit tiefem Einstieg ermöglicht. Wichtig ist ein stabiler Gepäckträger für die Befestigung von Einkaufs-Satteltaschen.

Neben ergonomischen Kriterien ist vor allem die Qualität des Elektroantriebs bei E-Rädern ein wichtiges Kaufkriterium. Frontmotoren sind veraltete Technik – die meisten E-Fahrräder haben einen Mittelmotor. Der Akku sollte bis zu 1000 mal aufgeladen werden können und diebstahlgesichert sein. Energierückgewinnung per Generatorbremse verlängert die Reichweite.

An das Freizeitrad werden keine hohen sportlichen Ansprüche gestellt. Dennoch sollte auch ein solches Fahrrad mindestens drei Gänge besitzen, die über einen Schaltdrehgriff einstellbar sind. Eine Beleuchtung mit Nabendynamo ist Standard. Schutzbleche aus Metall haben gegenüber Plastikausführungen eine längere Lebensdauer.

Hollandräder überzeugen durch Robustheit, Einfachheit und bewährte Technik. Diese Fahrrad-Art wird seit bald hundert Jahren in nahezu unveränderter Form gebaut. Ein Hollandrad hat eine Drei-, allenfalls eine Sieben-Gang-Nabenschaltung. Die komfortable Sitzposition und die schwere Bauweise machen das Hollandrad für Fahrten auf flachem Gelände geeignet. Die renommierten niederländischen Firmen liefern traditionell die beste und robustete Qualität.

Kinderräder messen zwischen 12 und 20 Zoll. Die Größen bis 14 Zoll werden auch als Spielrad bezeichnet. Wichtige Kaufkriterien für ein Kinderrad sind der tiefe Einstieg und ein robuster Rahmen. Gangschaltungen kommen in der Regel nicht vor. Das Jugendrad soll als Übergangsrad möglichst lange "mitwachsen". Genügend Einstellspielraum für Lenker und Sattel sind wichtig.

Fahräder für sportliche Aktivitäten

Anfänger sollten darauf achten, dass ihr BMX-Fahrrad unter zwölf Kilogramm wiegt und die leichter zu bedienenden V-Bremsen besitzt. Fortgeschrittene bevorzugen U-Bremsen. Das Laufrad muss beim Fahren am meisten aushalten, deshalb ist hier Stabilität Pflicht. Den sogenannten Racern ist ein Reifen-Stollenprofil zu empfehlen, während die Street-Fahrer ein glattes Reifengummi wählen.

Einräder sind für Kinder in einer Größe von 16 bis 18 Zoll passend. Für Erwachsene ist die Standardgröße 20 Zoll geeignet. Der bequeme Sattel hat eine gut gleitende Oberfläche und besitzt vorne und hinten eine Plastikverstärkung. Wenn auf dem Einrad auch gestanden werden soll, muss die Gabel eckig ausgeführt sein.

Mountainbikes gibt es je nach sportlichem Anspruch in zahlreichen Varianten. Das Hardtail ist etwas für Fahrten im leichten Gelände. Alle anderen Mountainbike-Typen sind nur bedingt anfängergeeignet. Vollgefederte Modelle erhöhen die Bequemlichkeit, aber auch den Wartungsaufwand. Für alle Ausführungen dieses Fahrrad-Typs gilt: Auffällige Rahmenkonstruktionen und überstarke Rohre sind kein Qualitätsmerkmal. In jedem Fall erhöhen sie das Fahrrad-Gewicht.

Eine der wichtigsten Kaufentscheidungen bei Rennrädern: Welcher Rahmen soll es sein? Karbon stellt das Nonplusultra an Leichtigkeit und Steifigkeit dar, ist aber wesentlich teurer als ein Alu-Rahmen. Laufräder gibt es mit flachen oder höheren Felgen. Flache Felgen sind leicht und schnell zu beschleunigen, höhere Felgen verleihen gute Rolleigenschaften. Der Lenker des Rennrads muss zu den Händen des Fahrers passen. Ein breiterer Oberlenker entlastet die Handflächen. Die richtige Rahmengröße wird ermittelt, indem die Beinlänge mit dem Faktor 0,66 multipliziert wird.

Trekkingräder sind für alltägliche Aktivitäten und für längere Ausflüge auf verschiedenen Untergründen geeignet. Robuste 28-Zoll-Räder garantieren gute Laufeigenschaften. Eine gut reagierende Federgabel sorgt auf größeren Touren für Komfort. Der Lenker sollte der Schulterbreite des Fahrers entsprechen und sich in Höhe und Winkel verstellen lassen. Die Gepäckträgerkonstruktion muss besonders tragfähig-robust sein. Trekkingräder besitzen entweder 27-Gang-Kettenschaltungen oder 7-bis-9-Gang-Nabenschaltungen.

Fahrradträger

Fahrradträger gibt es fürs Dach und fürs Heck. Heckträger werden sowohl für die Befestigung an der Anhängerkupplung als auch für Fahrzeuge ohne Anhängerkupplung gebaut. Der Dachträger ist günstiger, jedoch sind die Räder schwerer zu beladen. Besonders für das Elektrofahrrad kommt besser ein Heckträger zum Einsatz.

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