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Die bereits in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts entstandenen Beachcruiser gehören noch immer zu den beliebtesten Fahrrädern. Heute sind sie in vielen unterschiedlichen Ausführungen erhältlich und können dadurch auf die persönlichen Anforderungen des Nutzers angepasst werden. Dennoch haben sich die traditionellen Elemente des Cruisers bis heute bewährt. Wenn Sie einen Beachcruiser gebraucht kaufen, sollten Sie einige wesentliche Dinge beachten. Neben zahlreichen Besonderheiten in der Pflege gibt es auch deutliche Qualitätsunterschiede zwischen den Modellen unterschiedlicher Hersteller.

Was sind Beachcruiser?

Eines der auffälligsten Merkmale eines modernen Cruisers ist sein eleganter, geschwungener Rahmen. Darüber hinaus verfügen diese Räder über einen sehr hohen Lenker, der das optische Bild des Cruisers dominiert. Gemeinsam mit den überdurchschnittlich breiten Reifen wird dadurch für einen unverwechselbaren Style gesorgt. In der Regel verwenden diese Modelle 26- oder 28-Zoll-Reifen. Diese sorgen für eine optimale Haftung auf dem weichen Sandboden und erlauben es dem Nutzer, auch am Strand zu fahren. Die besonders dicken Ballonreifen bilden den wesentlichen Unterschied zwischen speziellen Beachcruisern und gewöhnlichen Cruisern, die auf vielfältige Weise verwendet werden können.

Sämtliche Cruiser verfügen nur eine überschaubare technische Ausstattung. Diese Einfachheit zeichnete bereits die ersten Modelle dieser Fahrradart aus und ist bis heute erhalten geblieben. Fahrer eines Beachcruisers schätzen vor allem das ungetrübte Fahrgefühl, das nicht durch technologische Errungenschaften überfrachtet wird. Aus diesem Grund besitzen die meisten Modelle eine Rücktrittbremse für das Hinterrad und eine einfache Felgenbremse für das Vorderrad. Nur sehr wenige Hersteller gehen mit der Integration einer modernen Scheibenbremse einen gewagten Kompromiss ein.

Die meisten Cruiser-Fahrer verzichten darüber hinaus auch auf den Komfort einer Gangschaltung. Aus diesem Grund wird diese nur in wenige Modelle werksmäßig integriert. Aufgrund der reduzierten Mechanik bleibt Beachcruisern der einzigartige Charme von traditionellen Fahrrädern sowie deren ursprüngliches Fahrgefühl erhalten. Ein weiterer Vorteil dieser Räder besteht darin, dass sich dadurch der Wartungsaufwand auf ein Minimum reduziert. Räder mit besonders wenigen technischen Komponenten müssen wesentlich seltener repariert werden.

In den vergangenen Jahren interessierten sich immer mehr Menschen für das einzigartige Fahrgefühl der Cruiser. Dadurch stellte sich vereinzelt bei den Herstellern ein Umdenken ein. Insbesondere junge Fahrer wollen auch bei einem Cruiser nicht auf den fortschrittlichen Fahrkomfort verzichten. Deshalb gibt es aktuell einige Modelle auf dem Markt, die über eine 3-Gang-Nabenschaltung verfügen. Die moderne 7-Gang-Kettenschaltung hingegen ist bei Cruisern noch immer sehr selten. Diese Kompromisse wurden gemacht, weil insbesondere bei längeren Fahrten das pure Fahrgefühl der traditionellen Cruiser sehr anstrengend ist und die Gangschaltung eine enorme Erleichterung darstellt.

Wofür werden Beachcruiser benötigt?

Cruiser werden hauptsächlich eingesetzt, um über unwegsames Gelände bequem fahren zu können. Die besonders breiten Reifen des Beachcruisers sorgen für optimalen Halt auf rutschigem sowie sandigem Boden. Deshalb eignen sich diese Räder vor allem für einen Ausflug an den Strand optimal. Ein sportliches oder rasantes Fahrverhalten ist mit ihnen jedoch grundsätzlich nicht möglich. Sowohl der Aufbau als auch die technische Ausstattung der Modelle verhindert das Erreichen von hohen Geschwindigkeiten. Menschen, die einen Beachcruiser kaufen, legen stattdessen vorrangig Wert auf eine ruhige und bequeme Fahrt.

Im Gegensatz zu vielen modernen Fahrradarten ist der Cruiser hauptsächlich für eine Verwendung im Alltag ausgerichtet. Auf kurzen Strecken ermöglicht er eine besonders weiche und bequeme Fahrt. Die typischen Ballonreifen gleichen fortwährend sämtliche kleineren Unebenheiten des Bodens aus und erhöhen dadurch den Fahrkomfort enorm. Diese sind nicht nur bei der Fahrt am Strand von großem Nutzen. Auch kleinere Steine, die Unebenheiten von Kopfsteinpflaster sowie herumliegende Stöcke werden mit diesen Reifen nahezu unbemerkt überfahren. Deren deutlich höheres Luftvolumen federt die meisten Erschütterungen vollständig ab.

Darüber hinaus sorgen die spezielle Rahmengeometrie sowie der sehr hoch montierte Lenker für eine entspannte Sitzposition. Einige Modelle erlauben sogar eine zurückgelehnte Haltung, die durch einen besonders breiten Sattel zusätzlich unterstützt wird. Bei der Entwicklung dieser speziellen Räder wurde vor allem darauf geachtet, einen maximalen Sitzkomfort zu erreichen.

Cruiser sind für alle Menschen die optimale Wahl, die auf der Suche nach einem zuverlässigen sowie bequemen Alltagsrad sind und nicht nur auf ebenen Untergrund fahren können. Durch den Verzicht auf viele Errungenschaften der modernen Technik ist der Cruiser sehr robust und muss nur selten repariert werden. Selbst bei schweren Erschütterungen und Stürzen bleibt die vollständige Funktionalität der meisten Modelle erhalten, sodass diese auch den hohen Anforderungen eines bewegten Lebens gewachsen sind.

Was gibt es beim Kauf von Beachcruisern zu beachten?

Viele Menschen verlieren beim Kauf des falschen Fahrrads schnell die Lust auf das Radeln. Cruiser sind jedoch dahingehend optimiert, dass sie stets einen maximalen Fahrkomfort bieten. Aus diesem Grund müssen beim Kauf eines Cruisers deutlich weniger Dinge beachtet werden als bei allen anderen Fahrradtypen. Dennoch sollten Sie daran denken, dass diese Räder nicht darauf ausgerichtet sind, hohe Geschwindigkeiten zu erreichen. Wenn Sie einen Beachcruiser gebraucht kaufen, müssen Sie daher zwischen Fahrkomfort und Pflegeaufwand abwägen.

Ein traditioneller Cruiser verfügt nur über eine Grundausstattung. Das liegt vor allem daran, dass Sie Ihr Rad auf diese Weise sehr selten warten müssen und den geringsten Pflegeaufwand haben. Obwohl die Integration zusätzlicher technischer Komponenten dem Grundprinzip eines Cruisers widerspricht, bieten dennoch einige Hersteller auch fortschrittliche Modelle an. Auf diese Weise wird Ihnen die Möglichkeit geboten, ein speziell auf Ihre Anforderungen zugeschnittenes Rad zu erwerben.

Unter anderem verfügen manche Modelle über eine eingebaute Schaltung. Neben der deutlich weiter verbreiteten Nabenschaltung bieten Ihnen einige Hersteller auch Cruiser mit Kettenschaltung. Die Wahl der Schaltung ist grundsätzlich eine reine Geschmackssache. Während die Kettenschaltung deutlich mehr Pflege benötigt, erlaubt sie eine feinere Abstufung und ist deutlich leichter als die Nabenschaltung. Beim Kauf eines Beachcruisers sollten Sie sich jedoch nur dann für eine Schaltung entscheiden, wenn Sie diese dringend benötigen. Dies ist unter anderem der Fall, wenn Sie das Rad in hügeligem Gelände nutzen wollen. Menschen, die in ebener Landschaft wohnen, benötigen oftmals keine gesonderte Schaltung. Auf diese Weise verschleißen Kette, Ritzel und Kettenblatt auch deutlich weniger. Wenn Sie sich jedoch für die Nabenschaltung entscheiden, ist besonders wichtig, auf ein Schutzblech zu achten. Dieses schützt sowohl das Fahrrad als auch Ihre Hose vor Schmutz und Steinen.

Da Sattel und Griff bei dem Cruiser sehr hoch montiert sind, ist die Rahmenhöhe von besonders großer Bedeutung. Wenn Sie einen Beachcruiser kaufen, sollten Sie daher immer auf die Höhe des Fahrrads achten. Das ideale Rad ist so gebaut, dass Sie mit Ihren Füßen den Boden noch berühren können, wenn Sie auf dem Sattel sitzen. Bevorzugen Sie jedoch ein höheres Modell, müssen Sie zumindest mit den Füßen an den Boden heranreichen können, wenn Sie sich nach vorn auf den Rahmen begeben. Andernfalls gestaltet sich das Warten an einer Ampel sehr unangenehm.

Letztlich sollten Sie ebenfalls auf den Preis des Fahrrads achten. Grundsätzlich ist davon abzuraten, einen Cruiser im Baumarkt oder Discounter zu kaufen.

Die richtige Pflege von Beachcruisern

Obwohl Cruiser sehr pflegeleicht sind, können auch sie nach einigen Wochen an Fahrkomfort verlieren, wenn sie nicht regelmäßig gereinigt und gewartet werden. Der allgemeine Pflegeaufwand ist jedoch deutlich geringer als bei den meisten anderen Fahrradarten. Durch eine regelmäßige Pflege bleibt Ihnen ein Cruiser über mehrere Jahrzehnte in hervorragendem Zustand erhalten. Für diese benötigen Sie einige Hilfsmittel wie unter anderem einen Eimer mit Wasser, eine Drahtbürste und einen Putzlappen. Zusätzlich sind für die schwer erreichbaren Stellen ein Pinsel und ein Handfeger erforderlich. Letztlich sollten Sie stets über ein hochwertiges Reinigungs- und Pflegemittel verfügen.

Insbesondere nach verregneten Tagen müssen Sie Ihr Fahrrad zeitnah von sämtlichem Schmutz befreien. Eingetrocknete Erdreste greifen nicht nur den Metallrahmen an, sondern können auch die Mechanik des Rads behindern. Schrauben Sie deshalb als erstes die breiten Ballonräder aus der Gabel heraus und beginnen Sie die Reinigung mit dem Rahmen. Dieser muss vollständig mit Wasser eingeweicht werden, damit sich auch verhärteter Schmutz einfach lösen lässt. Nach einer Einwirkzeit von 15 bis 30 Minuten sollten Sie den Rahmen mit Ihrem Putzlappen abwischen können. Bleiben Schmutzreste zurück, ist ein erneutes Einweichen und Abwischen erforderlich.

Danach fahren Sie mit den Speichen fort. Diese müssen gründlich eingeweicht werden, da sich in ihnen häufig hartnäckiger Schmutz ansammelt. Besonders große Erdklumpen können Sie mit der Drahtbürste entfernen. Nachdem das Rad vollständig getrocknet ist, sollten Sie die Kassette und die Kettenblätter mit dem hochwertigen Reinigungsmittel einsprühen. Im Idealfall verwenden Sie dafür einen effektiven Entfetter. Den Umwerfer und den Schaltungsarm hingegen sollten Sie sehr vorsichtig reinigen. Beide Teile sind sehr anfällig für Beschädigungen durch starke Reinigungsmittel. Deshalb verläuft die Reinigung wesentlich einfacher, wenn keine Gangschaltung verbaut wurde.

Die Kette hingegen kann einfach mit dem Wischtuch gesäubert werden. Dabei sollten Sie jedoch darauf achten, dass kein Reinigungsmittel auf die Bremsteile des Fahrrads gelangt. Anschließend lassen Sie alle Teile des Cruisers trocknen und versehen sämtliche beweglichen Teile mit Schmieröl. Nachdem der Rahmen mit dem Fahrrad-Pflegemittel eingerieben wurde, können Sie den Cruiser wieder zusammensetzen. Aufgrund des einfachen Aufbaus ist dabei ein deutlich geringeres technisches Verständnis erforderlich als bei allen anderen Fahrradarten. Sollte dieser Schritt Ihnen dennoch Probleme bereiten, können Sie sich an einen Workshop Ihres Vertrauens wenden.