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Mit dem Crossrad flott durchs Gelände oder über den Asphalt fahren

Modernes Radfahren begrenzt sich selten auf ein bestimmtes Revier. Wer ein Hybrid-Fahrrad sucht, das die Eigenschaften von Rennrad und Mountainbike miteinander verknüpft, sollte sich ein Crossrad kaufen. Denn das Crossrad kommt sowohl im Gelände als auch auf nassem Asphalt bestens voran. Auf kalaydo.de ist die Auswahl an Crossrädern groß. Worauf Sie beim Kauf eines Crossrads achten sollten, erklären wir Ihnen hier.

Wozu ein Crossrad kaufen?

Die Besonderheit eines Crossrades oder Crossbikes liegt in der Vereinbarkeit von Geländegängigkeit und Geschwindigkeit. Hierfür gibt es bei den Fahrrädern verschiedene Lösungsansätze, die je nach Nutzertyp ihre Vor- und Nachteile haben. So bieten Trekking- und Tourenräder ähnliche Ansätze, was die Verbindung zwischen Mountainbike und Alltagsrad betrifft. Mit dem Crossbike wird hingegen die Lücke zwischen Rennrad und Mountainbike geschlossen. Dabei unterscheiden sich die verschiedenen Crossräder je nach Hersteller und Modell zum Teil erheblich.

Generell kann man sagen, dass es eine breite Palette gibt, die vom Fast-Rennrad zum Fast-Mountainbike reicht und dazwischen alle Schattierungen abdeckt. Wie viel man nun vom einen oder anderen Radtyp im Crossbike vereint sehen möchte, liegt an den eigenen Vorlieben. Suchen Sie beispielsweise ein vorwiegend schnelles Crossbike, mit dem nur selten ins Gelände gefahren wird, werden Sie andere Anforderungen stellen als ein Kunde, der vor allem querfeldein fahren möchte und nur gelegentlich auf dem Asphalt flott unterwegs ist.

Das Konzept des Crossrads als Multitalent scheint bestechend, es ist für die Hersteller allerdings gar nicht so leicht umzusetzen. Zwischen Mountainbike und Rennrad besteht der Hauptunterschied in der Konzeption des Rahmens und seiner Geometrie. Fahrräder, die für Fahrten im Gelände ausgelegt sind, weisen normalerweise eher kleine Rahmenkonstruktionen auf, die auf Solidität und Wendigkeit hin optimiert sind. Rennräder hingegen verwenden relativ große Rahmen, die für schnelle Fahrten über längere Zeitspannen optimiert wurden.

Dementsprechend fällt die Konstruktion des Crossrades als Mittelding aus: Ein Hybrid-Fahrrad, das beiden Ansprüchen genügt. Konkret bedeutet das, dass der Rahmen des Crossbikes kleiner als beim normalen Rennrad ausfällt, aber dafür größer als beim handelsüblichen Mountainbike. Natürlich müssen dabei Kompromisse eingegangen werden, aber dafür fährt sich ein Crossbike eben auch in verschiedenen Umgebungen ausgezeichnet, die für das Rennrad oder Mountainbike nicht geeignet sind. Durch das Crossbike können also die Vorteile des Mountainbikes mit denen des Rennrads verbunden werden.

Neben der Rahmengeometrie zeichnen sich Crossräder durch die Verwendung leichter Materialien wie Carbon und Aluminium aus, wie man sie auch im Radrennsport vorfindet. Umgekehrt weisen Rahmen und Gabel eine ähnlich hohe Steifigkeit auf wie beim Mountainbike und gewährleisten somit eine sehr gute Kraftübertragung. Das daraus resultierende Fahrgefühl ist mit anderen Fahrrädern kaum zu vergleichen.

Beim Kauf eines Crossrads sollten Sie auf die Bereifung achten

Neben der erwähnten Rahmenkonstruktion fallen bei Crossrädern vor allem die vielfältigen Möglichkeiten bei der Bereifung auf. Sie entscheidet darüber, wie gut man sich auf bestimmten Untergründen fortbewegen kann. So sind dünne Rennradreifen für das Fahren im Gelände und auf rutschigen Oberflächen kaum geeignet, während man auf dicken Stollenreifen eines Mountainbikes in der Stadt verschwendete Energie vergeudet.

Für die perfekten Fahreigenschaften eines Crossrades gibt es eine breite Palette, die vom typischen Rennrad-Slick ohne jedes Profil für knochentrockenen Asphalt, bis hin zu Stollenreifen mit starkem Profil reicht. Der Kunde hat also die Wahl, seine Bereifung den gewünschten Eigenschaften perfekt anzupassen oder auch eine Bereifung zu wählen, die im Mittelbereich des Leistungsspektrums liegt. Durch die relativ großen 28-Zoll-Räder, die bei den meisten Crossbikes Standard sind, ist das Handling sowohl beim schnellen Fahren auf der Straße als auch auf natürlichem Untergrund gesichert.

Insgesamt legen die meisten Kunden Wert auf eine ausgewogene Balance in Sachen Geschwindigkeit und Grip. Natürlich unterscheiden sich die Reifentypen auch in ihrer Anfälligkeit für Pannen. Individualität ist also von großer Bedeutung beim Crossbike. Möchten Sie ein Crossrad gebraucht kaufen, sollten Sie darauf achten, dass Rahmengeometrie, Ausstattung und Bereifung Ihren persönlichen Vorlieben entsprechen. Beim Neukauf kann man sich das perfekte Rad meistens sehr einfach selbst konfigurieren und zusammenstellen. 

Details machen das Crossbike zum Alleskönner 

Beim Antrieb setzen viele Hersteller von Crossrädern auf Komponenten, die man auch im Radrennsport wiederfindet. Allerdings unterscheidet sich der Zahnabstand zwischen großem und kleinem Kettenblatt im Vergleich zum normalen Rennrad. Sind bei Letzterem 16 Zähne üblich, setzen die Hersteller bei Crossbike-Modellen in der Regel auf 10 Zähne. Damit wird die Kraftübertragung bei Schaltvorgängen im Gelände optimiert, wodurch hügeliges und kurvenreiches Gelände besser bewältigt werden kann.

Aufgrund der hohen Geschwindigkeiten, die auf der Straße erreicht werden können, müssen gute Crossräder selbstverständlich auch über adäquate Bremsen verfügen. Besonders beliebt sind bei diesem Fahrradtyp Scheibenbremsen, für die an fast allen Modellen entsprechende Aufnahmen vorhanden sind. Ob mechanische oder hydraulische Bremsen zum Einsatz kommen, ist hingegen vor allem eine Geschmackssache. Exzellente Bremsleistungen lassen sich mit beiden Systemen erzielen.

Während bei anderen Fahrradtypen die Pedale oft eine untergeordnete Rolle spielen, sind sie bei Rennrädern und Mountainbikes besonders wichtig für ein sicheres Handling und die perfekte Kraftübertragung. Auch hier musste ein Kompromiss für das Crossbike gefunden werden, denn die im Radrennsport üblichen Klickpedale und Rennradschuhe sind für das Gelände eher ungeeignet. Häufiges Absteigen oder das Tragen des Fahrrades über ein Hindernis, würden dadurch übermäßig erschwert. Deswegen werden bei den Crossrädern fast immer Pedale im Mountainbike-Stil verwendet.

Ein Crossrad gebraucht zu kaufen ist kein Problem

Wie bereits erwähnt, können gute Crossbikes auch gebraucht gekauft werden. Dabei sollte auf eine passende Konfiguration der Komponenten geachtet werden, die im besten Fall weitgehend den eigenen Vorlieben entspricht. Aber auch die Straßenverkehrsordnung ist immer ein wichtiger Aspekt, wenn man sich im öffentlichen Verkehrsraum bewegt. Entsprechend der Philosophie, dass Crossbikes möglichst individuell zusammengestellt werden sollten, verfügt nicht jedes Crossrad über eine vollständige Ausstattung mit Schutzblechen, Reflektoren und korrekter Lichtanlage. Ohne dieses Equipment ist eine Nutzung im Bereich der StVZO nicht erlaubt und sollte im Hinblick auf die eigene Sicherheit auch vermieden werden. Allerdings bieten die Hersteller viele Modelle an, die bereits straßentauglich ausgeliefert werden und mit denen die Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr kein Problem ist.

Egal, ob das Fahrrad neu oder gebraucht gekauft wird, es sollte im Bezug auf die Rahmengröße und anderer Faktoren natürlich so gut wie möglich zum eigenen Körper passen. Damen kommen beispielsweise beim Auf- und Absteigen mit dem sogenannten Trapez-Rahmen in der Regel besser zurecht. Die Rahmengröße richtet sich generell nach der Schrittlänge des Fahrers. Mit bestimmten Tabellen oder Rahmengrößenrechnern im Internet kann man sehr einfach die geeignete Rahmengröße bestimmen. Dabei kann es natürlich vorkommen, dass sie zwischen zwei empfohlenen Größen liegen. In dem Fall gilt, dass die kleinere Größe für eine sportliche Sitzhaltung sorgt, während die größere Variante etwas bequemer ausfällt. Was Sie bevorzugen, liegt natürlich an Ihren individuellen Vorlieben.

Weitere Optimierungsmöglichkeiten bestehen in der Gewichtsfrage: Die Wahl zwischen Feder- und Starrgabel ist nicht nur eine Frage des Komforts und des Handlings, sondern eben auch des Gewichts. Können Sie auf eine Federgabel verzichten, weil Sie mehr Wert auf höhere Geschwindigkeiten auf der Straße legen, ist eine leichtere Starrgabel (evtl. aus Carbon) zu empfehlen. Einsparpotenzial beim Gewicht gibt es auch bei den Laufrädern und Reifen. Die perfekte Balance zwischen Geschwindigkeit, Komfort und Geländegängigkeit muss man selbst bestimmen. 

Pflege und Wartung von Crossbikes

Wie schmutzig ein Fahrrad wird, hängt fast immer vom Einsatzgebiet ab. Dementsprechend wird ein Rennrad, das nur auf der trockenen Straße genutzt wird, weniger schnell schmutzig als ein Mountainbike, mit dem man im Regen durch den matschigen Wald fährt. Auch hier bildet das Crossbike wieder ein Mittelding, wobei der Aufwand für die Reinigung und Pflege sich nach der Intensität und Art der Nutzung bemisst.

Was die allgemeine Wartung angeht, so unterliegen Bremsen, Reifen, Schaltung und Pedale ähnlichen Verschleiß- und Wartungsintervallen wie ihre reinen Straßen- bzw. Geländependants. Durch die Crossover-Nutzung können manche Komponenten, wie beispielsweise die Kette, stärker beansprucht werden. Viele Crossräder verfügen über pannensichere Reifen mit Kevlar-Einlagen, wodurch die Häufigkeit von Reifenpannen gemindert werden kann. Generell steigt und fällt der Pflegeaufwand mit der Qualität der verbauten Komponenten. Je hochwertiger, desto belastbarer, und in der Regel ist der Ausbau durch die relativ gute Zugänglichkeit der Teile recht einfach. Ein schneller Radwechsel sollte beispielsweise kein Problem sein, insbesondere dann, wenn bestimmte Teile, wie beispielsweise Schutzbleche, fehlen. 

Fazit: Am besten ein individuell konfiguriertes Crossrad anschaffen

Crossbikes bieten eine schöne Alternative für alle, die sich sowohl auf der Straße flott fortbewegen möchten als auch gerne eine Tour ins Gelände unternehmen. Früher musste man zwei verschiedene Fahrräder besitzen; heute ist das Crossrad die perfekte Alternative, um Rennrad und Mountainbike miteinander zu verbinden. Beim Kauf eines Crossrads ist es jedoch wichtig, auf die individuellen Faktoren zu achten. Je nachdem, wie ausgeprägt die Nutzung in die eine Richtung geht, müssen Kompromisse in der anderen Richtung geschlossen werden. Dafür erhält man allerdings ein universell einsetzbares Fahrrad, das sich gut für das Gelände, längere Touren und auch zum schnellen Fahren in der Stadt und auf der Straße eignet. Hochwertige Komponenten von hoher Qualität steigern die Lebensdauer und senken den Wartungsaufwand. Gebrauchte Modelle sind eine Alternative, sollten aber ebenfalls passend zur persönlichen Präferenz angeschafft werden.