807 Angebote aus „Mountainbike“ gebraucht kaufen

Ähnliche Suchbegriffe

Mountainbike kaufen bei kalaydo.de

Das Mountainbike in seinen verschiedenen Ausführungen zählt einstweilen zu den beliebtesten Fahrradtypen. Abhängig vom Aufbau ist es das perfekte Fahrrad für rasante Downhills bis zum idealen Rad für alle, die Abwechslung in ihren Radtouren lieben. Ob Sie Ihr Mountainbike gebraucht kaufen oder neu: Es gibt gewisse Dinge, die Sie unbedingt berücksichtigen sollten, wenn Sie ein Mountainbike kaufen.

Die Qual der Wahl - welches Mountainbike passt zu Ihnen

Bevor Sie ein Mountainbike kaufen, ist es wichtig, sich genau zu überlegen, wo und wie Sie damit fahren wollen. Denn damit legen Sie den wohl wichtigsten Grundstein für den erfolgreichen Fahrradkauf. Denn nur, wenn das Bike den individuellen Anforderungen entspricht, bereitet es bei jeder Tour erneut echtes Vergnügen.
Beantworten Sie einfach folgende Fragen: Wo sind Sie mit dem Mountainbike bevorzugt unterwegs? Bevorzugen Sie eher längere Touren, rasante Downhills oder sind Sie ein Freerider? Aus der Beantwortung dieser Fragen ergibt sich bereits vor dem Mountainbike kaufen die Richtung, welche Mountainbike-Variante für Sie in Frage kommt. Dies gilt nicht nur für den Neukauf, sondern auch dann, wenn Sie Ihr Mountainbike gebraucht kaufen. Die Lösung ergibt sich aus den weiteren Informationen, die Sie in diesem Artikel erhalten, wie von selbst.

Wesentliche Unterschiede zwischen Mountainbikes

Ein großer Unterschied, der sich auf das Fahrverhalten und den Einsatzbereich auswirkt, ist die Federung eines Mountainbikes. Achten Sie beim Kauf eines Mountainbikes auf eine der drei Varianten:

  • Hardtail - Gabelfederung
  • Full Suspension oder Fully - Gabel- und Hinterbaufederung
  • Dirty Bike - keine Federung

Dabei handelt es sich jedoch nur um eine erste Einstufung. Denn abhängig vom genauen Einsatzbereich unterscheiden sich Mountainbikes noch zusätzlich durch den Federweg, den Aufbau der Gabel oder die Bremsanlage und stehen für folgende Disziplinen zur Auswahl:

  • Downhill Mountainbike für rasante Abfahrten durchs Gelände.
  • Cross Country Mountainbike für leichtes Gelände.
  • Freeride Mountainbikes wie Enduro und All Mountain für wechselnde Anforderungen.

Wenn Sie ein Mountainbike kaufen, achten Sie auf die Ausstattung mit Komponenten renommierter Hersteller. Denn nur dann ist die Freude am Biken über einen langen Zeitraum zuverlässig gesichert.

Carbon, Aluminium oder Stahl: Eine Frage des Geschmacks beim Kauf eines Mountainbikes

Für welches Rahmenmaterial Sie sich entscheiden, wenn Sie ein Mountainbike kaufen, hängt teilweise von der individuellen Vorliebe für die Rahmenform an sich ab. Entscheiden Sie sich für Aluminium, ist die Form der verwendeten Rahmenrohre ausschließlich rund. Anders lässt sich das Material nicht stabil verarbeiten. Besonders hochwertig sind Fahrradrahmen aus den Aluminium-Typen 6061 oder 7000. Eine nach dem Schweißen durchgeführte Wärmebehandlung gewährleistet bei Aluminium die Langlebigkeit. Ein kleiner Nachteil von Aluminium ist die geringere Elastizität.

Früher exotisch, zählt Carbon heute zu den Standards für Fahrradrahmen. Ein hochwertiger Rahmen aus Carbon ist immer flächig verarbeitet. Denn nur dann punktet die innovative Kohlestofffaser bezüglich Leichtgewicht zuverlässig. In Rundrohrform gebracht, kann Carbon die Gewichts-Belastungsvorteile nicht voll ausspielen. Weitere Vorteile von Carbon liegen in seiner Elastizität und Dämpfung. Entdecken Sie beim Kauf eines Mountainbikes die Bezeichnung "Thermoplast", handelt es sich ebenfalls um einen Carbon-Rahmen. Allerdings werden bei Thermoplast-Rahmen die Kohlefäden zum Stabilisieren in ein spezielles Harzmaterial eingebettet.

Last but not least bleibt noch der bewährte Stahlrahmen, der von Aluminium und Carbon immer mehr vom Markt verdrängt wurde. Allerdings ganz zu Unrecht. Denn ein Mountainbike aus Stahl präsentiert sich im ansprechend schlanken Design. Ein Stahlrahmen ist perfekt für Sie, wenn Sie der Oversized-Optik der großformatigen Alurohr weniger abgewinnen und die hohe Elastizität eines Stahlrahmens schätzen. Ein zusätzlicher Vorteil ist das Fahrverhalten eines Fahrradrahmens aus Stahl, da er materialbedingt die optimale Steifigkeit aufweist.

Welche Rolle spielt die Federung beim Mountainbike?

Bevor wir uns den allgemeinen Unterschieden zwischen den verschiedenen Mountainbike-Typen widmen, kommt die Federung an sich ins Spiel. In die Fahrradgabel und in den Hinterbau integriert, fängt sie die beim Fahren durchs Gelände auftretenden Kräfte auf. Dabei übernimmt sie parallel eine federnde und eine dämpfende Wirkung. Eine Stahlfederung ist dann sinnvoll, wenn rasante Downhills, also steile Abfahrten durchs Gelände, zu Ihren Vorlieben zählen. Für weniger anspruchsvolle Touren ist die Luftfederung ausreichend. Bei hochwertigen Ausführungen lässt sich die Federhärte manuell einstellen.

Ebenfalls wichtig für Downhill-Fahrer ist die Eintauchtiefe der Federgabel. Diese sollte zwischen 180 bis 250 mm liegen. All-Mountains, die vorwiegend im abwechslungsreichen Gelände genutzt werden, besitzen im Idealfall eine zuschaltbare Blockierung der Gabelfedern, um die investierte Tretkraft bei Steigungen unmittelbar an das Tretlager weiterzuleiten. Federt dabei das Fahrrad zu stark, bringt dies einen entsprechenden Tretkraftverlust mit sich.

Hardtail oder Fully kaufen?

Egal, ob Sie ein Mountainbike gebraucht oder neu kaufen - Sie stehen immer vor der Entscheidung, ob Sie auf ein komplett oder nur teilweise gefedertes Mountainbike zurückgreifen sollten. Weist ein Mountainbike nur eine Gabelfederung auf, handelt es sich um ein Hardtail. Dieser Fahrradtyp ist der ideale Begleiter, wenn Sie gerne quer durch das Gelände mit mehr oder weniger steilen Anstiegen unterwegs sind. Vor allem auf Steigungen zeigen sich die Vorteile des Hardtails, da ein ungefederter Hinterbau eine optimale Kraftübertragung zum Tretlager gewährleistet. Dies reduziert den Energieaufwand beim Bergauffahren. Zusätzlich gewinnt das Fahrrad an Wendigkeit.

Das Full Suspension Mountainbike, Fully, ist zusätzlich mit einer Federung des Hinterbaus ausgestattet. Dadurch reduziert sich die Belastung des Fahrers durch Stöße und die Radtour wird dadurch ermüdungsfreier. Daher eignet sich das Fully hervorragend für lange Touren durch bevorzugt leichtes Gelände. Bei steileren Anstiegen wirkt sich die Hinterbau-Federung nachteilig aus, da die beim Treten eingesetzten Kräfte nur teilweise für die Fortbewegung übertragen werden. Einen großen Teil der erzeugten Energie absorbiert die Federung.

Für welches Modell Sie sich entscheiden, hängt von der persönlichen Vorliebe und dem bevorzugt befahrenen Gelände ab.

Twentyniner - 29 Zoll-Räder mit großer Wirkung

Ein ebenfalls wichtiger Aspekt beim Kauf eines Mountainbikes ist die Bereifung des Bikes. Dabei gewinnen 29-Zoll-Räder, sogenannte Twentyniner, immer mehr Fans. Immerhin zeigt das große Rad gravierende Vorteile, wie Tests professioneller Mountainbiker beweisen.

  • Geringerer Rollwiderstand - Energieaufwand reduziert sich um ungefähr acht Prozent.
  • Leichteres Rollen über Widerstände wie Steine oder Wurzeln.
  • Intensität der Schläge wesentlich geringer.
  • Bei Fahrten im Grenzbereich gutmütigere Reaktion beim Wegbrechen.
  • Durch höhere Bodenkontaktzeit spürbar höhere Traktion; wirkt sich vor allem bei steilen Anstiegen positiv aus.

All dies sind Vorteile des Twentyniner, die für das große Rad sprechen. Wer jedoch eher gemütlich unterwegs ist, trifft mit 26-Zoll-Rädern auf keinen Fall eine weniger gute Entscheidung.

Mountainbikes in verschiedenen Einsatzbereichen

Welche Voraussetzungen ein Mountainbike mitbringen soll, hängt davon ab, wie Sie es einsetzen. So kann ein im Downhill traumhaftes Bike zum Albtraum beim Cross Country werden und umgekehrt.

Beim Downhill geht es über Stock und Stein rasant nach unten. Daher sind Downhill Mountainbikes extremen Anforderungen ausgesetzt. Um diesen Belastungen standzuhalten, sind die Bauteile extrem robust ausgeführt und das Bike ist voll gefedert, also ein Fully. Daraus resultiert ein Gewicht von 16 bis 21 kg und das Bike zählt mit Sicherheit nicht als Liebling eines Freeriders, der leichte und wendige Modelle bevorzugt. Ein Federweg bis zu 200 Millimetern ist ebenso Pflicht. Dieser dämpft die zum Teil extremen Krafteinwirkungen, die durch Sprünge und Hindernisse auf den Fahrer einwirken.

Optisch auffallend bei Downhill-Bikes sind die tiefe Front der Rahmengeometrie, der flache Lenkwinkel, ein tiefer gelegtes Tretlager zur besseren Kraftübertragung und die großvolumige Bereifung. Aus Sicherheitsgründen ist der Vorbau mit dem zwischen 680 und 800 Millimeter breiten Lenker direkt auf die Gabelkrone geschraubt. Dies verhindert im Falle eines Sturzes das Verdrehen des Lenkers und reduziert das Verletzungsrisiko für den Fahrer. Vollhydraulische Scheibenbremsen mit großen Bremsscheiben sind ein Muss bei diesem Fahrradtyp und erhöhen die Sicherheit maßgeblich.

Cross Country Mountainbiker bewegen sich durch die unterschiedlichsten Geländeformen. Abhängig von den Steigungen ist das Mountainbike ein Hardtail oder ein Fully. Wobei der Wartungsaufwand beim vollgefederten Bike höher ist. Gerne kommen hier Räder mit 29 Zoll, Twentyniner, zum Einsatz, da sie sich durch ihre Rolleigenschaften auszeichnen. Entscheiden Sie sich für ein Hardtail, achten Sie auf einen kurzen Federweg zwischen 80 und 100 Millimeter. Alternativ sind hochwertige Modelle mit einem größeren Federweg ausgestattet, der sich bei Bedarf über eine in den Lenker integrierte Funkfernbedienungentsprechend einstellen lässt. Cross Country Mountainbikes sind Leichtgewichte mit zehn bis 13 Kilogramm und eine V-Bremse erfüllt die Mindestanforderung; besser sind jedoch Scheibenbremsen.

Das All Mountain ist der Allrounder unter den Mountainbikes. Es ist voll gefedert und stellt seine Stärken auf allen Untergründen unter Beweis. Dadurch wird es zum perfekten Bike für den Alltag und für ausgedehnte Touren im Gelände. Es begleitet seinen Fahrer kompromisslos bei sportlichen Höchstleistungen oder gemütlichen Touren durchs flache Gelände. Ein gutes All Mountain besitzt einen stabilen Rahmen und Federwege von 120 bis 160 Millimeter. Über eine integrierte Federwegeinstellung wird der Federweg auf die individuelle Situation eingestellt. Höherwertige Modelle sind zusätzlich mit einer Hinterbaufederung ausgestattet, die Sie auf die aktuelle Geländebeschaffenheit einstellen. Eine breitere Bereifung mit tieferer Profilierung ergänzt die Ausstattung dieses Mountainbikes, dessen Vorbei etwas kürzer ist. Daraus resultiert eine weniger nach vorne gestreckte Sitzhaltung, wie sie bei einem Mountainbike für Downhill unverzichtbar ist.

In der Regel ist ein Mountainbike immer mit einer klassischen Kettenschaltung ausgestattet. Weisen Cross Country und All Mountain mehrere Kettenblätter an der Tretkurbel auf, besitzt das Downhill häufig nur ein Kettenblatt, was jedoch für diesen Zweck vollkommen ausreicht.

Mountainbike gebraucht kaufen als Alternative

Wenn Sie ein Mountainbike gebraucht kaufen, achten Sie auf jeden Fall auf den allgemeinen Pflegezustand. Besonders wichtig ist die Kontrolle des Alurahmens auf Beschädigungen irgendwelcher Art. Risse oder leichte Knicke können Hinweise auf einen bevorstehenden spontanen Belastungsbruch sein. Kaufen Sie ein Mountainbike gebraucht, gehen Sie daher auf Nummer sicher und fragen Sie den Verkäufer unbedingt, ob er mit diesem Rad bereits einen Unfall oder Sturz hatte. Dies gilt sowohl für Aluminium wie für Carbon.

Ist der Rahmen eindeutig in Ordnung, unterziehen Sie noch das Bremssystem und die Schaltung einer eingehenden Überprüfung. Dies gilt ebenfalls für die Räder, die ebenfalls keine gröberen Beschädigungen im Felgenbereich aufweisen dürfen. Ist das Fahrrad gepflegt und technisch in Ordnung, können Sie ein Mountainbike gebraucht kaufen und so manchen Euro sparen. Vor allem für Einsteiger bietet sich diese Option im ersten Schritt an.