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Einbauherde in verschiedenen Ausführungen bei kalaydo.de entdecken

Wenn von einem Herd die Rede ist, ist meist eine Kombination aus Backofen und Kochplatte gemeint. Besonders weit verbreitet sind Einbauherde, die in die Küchenzeile integriert werden, um optisch einen stimmigen Gesamteindruck zu erzeugen. Wenn auch Sie sich einen Einbauherd kaufen oder einen Einbauherd gebraucht kaufen möchten, verraten wir Ihnen hier, welche Kriterien Sie dabei berücksichtigen sollten.

Einbauherd ist nicht gleich Einbauherd: Welche Arten gibt es?

Auf kalaydo.de finden Sie verschiedene Arten von Einbauherden: klassische Elektroherde, Induktionsherde und Gasherde. Für welche Variante Sie sich entscheiden, hängt in erster Linie von Ihren persönlichen Kochvorlieben ab. Darüber hinaus müssen jedoch auch die örtlichen Gegebenheiten in der Küche berücksichtigt werden – nämlich dann, wenn Sie sich einen Einbauherd kaufen möchten, der mit Gas betrieben wird. In diesem Fall benötigen Sie in Ihrer Küche natürlich einen Gasanschluss, während Elektro- und Induktionsherde an eine 230-Volt-Steckdose angeschlossen werden.

Elektro-, Gas- oder Induktionsherd?

Jeder Einbauherd verfügt entweder über ein Cerankochfeld oder über ein sogenanntes Massekochfeld mit 4 Kochplatten in unterschiedlichen Größen. Elektroherde zeichnen sich durch eine einfache Bedienung aus, allerdings heizen sie sich nicht so schnell auf wie Gas- und Induktionsherde. Da sie bereits zu günstigen Preisen erhältlich sind, erfreuen Sie sich aber dennoch großer Beliebtheit und sind nach wie vor in den meisten deutschen Haushalten zu finden.

Gasherde sind ähnlich beliebt wie Elektroherde. Bei diesen Herden gestaltet sich die Regulierung der Hitze sehr zügig und unkompliziert – allerdings benötigen Sie für den Betrieb einen Gasanschluss. Übrigens: Moderne Gasherde erfüllen alle wichtigen Sicherheitskriterien, sodass Sie unbeschwert kochen und backen können. Beispielsweise verfügen die Geräte über ein Thermoelement, das den Gasaustritt registriert und diesen automatisch unterbricht, sobald keine Flamme vorhanden ist. Für die Zündung des Gasherds benötigen Sie in der Regel keine Streichhölzer mehr. Stattdessen sind moderne Ausführungen mit einer automatischen Zündung ausgestattet. Die Reinigung des Gasherds gestaltet sich aufgrund der vielen Zwischenräume etwas schwierig. Inzwischen gibt es jedoch auch Modelle, die mit einer Glasplatte abgedeckt sind, damit Fett und Essensreste nicht in die Ritze zwischen den Brennern gelangen.

Induktionsherde sind auf dem Vormarsch und in immer mehr Küchen anzutreffen. Und das aus gutem Grund: Die Geräte begeistern durch einen extrem niedrigen Stromverbrauch und sind darüber hinaus sehr benutzerfreundlich. Die Kochplatte funktioniert nur dann, wenn er Kontakt zu einem Topf oder einer Pfanne hat – sobald Sie das Kochgeschirr vom Kochfeld wegnehmen, findet also keine Hitzeübertragung mehr statt. Wenn Sie sich einen Einbauherd kaufen und sich dabei für einen Induktionsherd entscheiden, bedenken Sie jedoch, dass Sie Töpfe und Pfannen mit magnetischem Boden benötigen. Die Hitzeregulierung nimmt beim Induktionsherd nur wenige Sekunden in Anspruch. Schalten Sie beispielsweise bei kochendem Wasser den Herd aus, hört das Wasser umgehend auf zu kochen.

Damit Ihnen die Wahl leichter fällt, erklären wir Ihnen in unserem Ratgeber Küchenherd-Tipps: Elektro-, Gas- oder Induktionsherd, welche Aspekte Sie berücksichtigen sollten, wenn Sie sich ein Herd neu oder gebraucht kaufen.

Einen Einbauherd gebraucht kaufen: wichtige Kriterien

Wenn Sie sich einen Einbauherd gebraucht kaufen, sollten Sie einige Kriterien berücksichtigen, damit Sie genau das Gerät finden, das optimal zu Ihren Vorstellungen passt. Die meisten Einbauherde verfügen über eine Kochplatte mit vier Kochfeldern – es gibt jedoch auch Modelle mit fünf Kochfeldern. Vor allem dann, wenn Sie häufig aufwendige Gerichte kochen, für die mehr als vier Töpfe oder Pfannen erforderlich sind, lohnt es sich, nach solch einem Gerät Ausschau zu halten. Einbauherde mit Ceranfeld sind zudem häufig mit einer besonders breiten Bräterzone ausgestattet, die Ihnen beim Kochen ein noch höheres Maß an Flexibilität ermöglicht.

Berücksichtigen Sie auch das Fassungsvermögen des Backofens. Bei den Außenmaßen eines Einbauherds handelt es sich aller Regel nach um Standardmaße – diese sagen jedoch nichts über das Innenraumvolumen aus. Des Weiteren sollten Sie überprüfen, über welche Beheizungsarten der Backofen des Einbauherds verfügt. Jeder Einbauherd ist mit Ober- und Unterhitze ausgestattet. Wenn Sie Wert darauf legen, dass Ihr neuer Herd auch über eine Umluft- und/oder eine Heißluftfunktion verfügt, sollten Sie sich die Produktbeschreibung genauestens durchlesen, um sicherzustellen, dass das gewünschte Ausstattungsmerkmal auch tatsächlich vorhanden ist. Gleiches gilt, wenn Sie sich einen Einbauherd kaufen möchten, der über eine Restwärmeanzeige, eine Grillfunktion oder ein Display verfügt.

Tipps zum energiesparenden Kochen und Backen mit dem Einbauherd

Für welche Herdart Sie sich auch entscheiden: Wenn Sie sich einen Einbauherd neu oder gebraucht kaufen, informieren Sie sich, wie Sie beim Kochen und Backen Energie und somit bares Geld sparen können. Die wichtigsten Tipps und Tricks können Sie im Folgenden nachlesen.

1. Immer mit passendem Deckel kochen!

Vor allem dann, wenn Sie Wasser zum Kochen bringen möchten, ist es ratsam, stets einen passenden Deckel zu verwenden. Denn: Passt der Deckel nicht optimal zum jeweiligen Topf, geht jede Menge Hitze verloren – und zwar bis zu 75 Prozent! Es dauert somit viel länger, bis das Wasser kocht. Auch während die Nudeln oder beispielsweise die Kartoffeln kochen, sollte der Deckel auf dem Topf belassen werden.

2. Backofentür nicht öffnen

Was für die Kochplatte gilt, gilt natürlich auch für den Backofen. Vermeiden Sie es nach Möglichkeit, die Backofentür zu öffnen, um den Fortschritt des Garvorgangs zu überprüfen, denn dabei entweichen große Mengen heißer Luft. Wenn Sie die Tür unbedingt öffnen müssen, dann immer nur einen Spalt weit und möglichst kurz.

3. Vorheizen ist meist unnötig!

In fast allen Kochrezepten sowie auf Produktverpackungen von Tiefkühlpizzen und Backmischungen wird empfohlen, den Backofen vorzuheizen. Das liegt insbesondere daran, dass jeder Backofen einen anderen Zeitraum benötigt, um die erforderliche Temperatur zu erreichen. Herstellern von Fertigpizzen, Tiefkühlgerichten und Co. fällt es somit sehr schwer, die Backzeit exakt zu bestimmen. Ein Vorheizen ist jedoch nur bei bestimmten Lebensmitteln erforderlich – nämlich dann, wenn die Oberfläche möglichst knusprig werden soll. Eine Kruste entsteht erst ab einer bestimmten Temperatur. Verzichten Sie auf das Vorheizen, ist das Lebensmittel der langsam ansteigenden Temperatur ausgesetzt, was zu Geschmackseinbüßen führen kann. In allen anderen Fällen – also beispielsweise bei der Zubereitung von Aufläufen – können Sie auf das Vorheizen jedoch verzichten.

4. Wasser im Wasserkocher erhitzen

Das Erhitzen von Wasser auf der Kochplatte nimmt viel Zeit in Anspruch. Wenn Sie Zeit und Strom sparen möchten, bringen Sie das Wasser zunächst im Wasserkocher zum Kochen und stellen Sie es erst dann auf den Einbauherd. Doch Vorsicht: Dieser Tipp gilt nur dann, wenn Sie sich einen elektronisch betriebenen Einbauherd kaufen. Bei Gasherden sind die anfallenden Energiekosten wesentlich geringer als die Kosten für den Betrieb eines Wasserkochers. Auch dann, wenn Sie sich einen Einbauherd gebraucht kaufen, der mit Induktion betrieben wird, können Sie das Wasser direkt auf der Kochplatte erhitzen.