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Ein Standbackofen kann frei im Raum platziert werden, sodass Ihnen bei der Einrichtung Ihrer Küche keine Grenzen gesetzt sind. Welche Vorteile Ihnen ein Standbackofen noch zu bieten hat und worauf Sie achten sollten, wenn Sie sich einen Standbackofen kaufen möchten, erfahren Sie hier.

Einen Standbackofen kaufen: Vor- und Nachteile

Während ein Einbaubackofen in einen Schrank – den sogenannten Herdumbauschrank – eingebaut wird, bleiben Sie mit einem Standbackofen flexibel. Diese Backofenvariante eignet sich daher besonders gut für Küchen, die aus verschiedenen Elementen frei zusammengestellt wurden. Sie müssen lediglich darauf achten, dass eine 230-Volt-Steckdose in der Nähe ist, damit Sie Ihren Standbackofen anschließen können. Die Geräte werden meist in Kombination mit einem Kochfeld vertrieben. In diesem Fall spricht man von einem Herdset.

Die verschiedenen Systeme im Überblick

Wenn Sie sich einen Standbackofen kaufen oder einen Standbackofen gebraucht kaufen möchten, können Sie zu einem klassischen Elektrobackofen greifen oder sich für einen Gasbackofen entscheiden. Ein Gasbackofen kommt jedoch nur dann infrage, wenn in Ihrer Küche ein Gasanschluss vorhanden ist. Mit Gas betriebene Öfen sind dank der niedrigen Gaspreise im alltäglichen Gebrauch sehr kostengünstig. Außerdem handelt es sich um umweltfreundliche Geräte mit geringen Emissionswerten.

Der Elektrobackofen ist der Klassiker unter den Standbacköfen. Er verfügt entweder über vier bis fünf Standardkochplatten oder über ein Cerankochfeld. Noch relativ neu auf dem Markt sind Induktionsbacköfen. Ursprünglich gab es nur Induktionskochfelder – inzwischen wurde die innovative Technik jedoch auf Backöfen übertragen, sodass Sie auch bei der Zubereitung von Aufläufen, Pizza und Co. bares Geld sparen können. Induktionsbacköfen heizen sehr schnell auf, verteilen die Hitze gleichmäßig und erzielen daher sehr gute Backergebnisse.

Die wichtigsten Heizarten im Überblick

Jeder Standbackofen verfügt über Ober- und Unterhitze. Zu diesem Zweck ist der Innenraum des Geräts mit Heizspiralen ausgestattet, die das Gargut von oben und/oder von unten erwärmen. Diese Heizart eignet sich vorrangig zur Zubereitung von Braten und Aufläufen sowie zum Backen von Biskuitteig.

Ist der von Ihnen favorisierte Standbackofen mit einer Heißluftfunktion ausgestattet, so bedeutet dies, dass ein Ringheizkörper die Luft erwärmt und ein Gebläse sie anschließend gleichmäßig im Garraum verteilt. Vor allem Pizza, die mit Heißluft gebacken wurde, zeichnet sich daher durch eine perfekte Kruste aus, aber auch zum gleichmäßigen Backen von Kuchen ist die Heißluftfunktion geeignet.

Ein Standbackofen mit Umluft funktioniert ähnlich wie ein Heißluftofen – mit dem Unterschied, dass das Gerät mit einem Ventilator statt mit einem Gebläse ausgestattet ist. Sowohl Heißluft als auch Umluft ermöglichen es Ihnen, mehrere Ebenen gleichzeitig zu nutzen. Außerdem sparen Sie Strom, da die erforderliche Temperatur bei diesen Heizarten 20 bis 30° Celsius niedriger ist als bei Ober- und Unterhitze.

Nützliche Zusatzfunktionen

Moderne Standbacköfen verfügen über praktische Zusatzfunktionen, die Ihnen den Alltag in der Küche erleichtern. Wenn Sie Ihre Gerichte gerne schonend per Dampfgarverfahren zubereiten, entscheiden Sie sich am besten für einen Standbackofen mit integriertem Dampfgarsystem. All jene, die Pizza und Gegrilltes lieben, treffen hingegen mit einem Standbackofen mit Pizzaprogramm und/oder Grillfunktion die richtige Wahl. Viele Modelle sind zudem mit einem Auftauprogramm ausgestattet, damit Sie Ihre tiefgekühlten Lebensmittel zügig, aber dennoch schonend auftauen können.

Kochfans, die gerne in der Küche experimentieren, sind mit einem Standbackofen mit Automatikprogrammen gut beraten. Hier müssen Sie lediglich Art und Menge der jeweiligen Lebensmittel angeben, und schon berechnet der Ofen die erforderliche Temperatur und Backzeit. Der Backvorgang läuft anschließend vollkommen automatisch ab. Ebenfalls sehr praktisch ist ein Standbackofen mit Zeitschaltautomatik: Sie geben einfach den Zeitpunkt an, zu dem der Ofen mit dem Backen beginnen und wann er sich wieder abschalten soll. Den Rest erledigt das Gerät.

Bei all den Zusatzfunktionen ist natürlich auch der Energieverbrauch nicht zu vernachlässigen. Standbacköfen, die mit A+++ gekennzeichnet sind, haben die beste Energieeffizienz. Wenn Sie sich einen Standbackofen neu oder gebraucht kaufen, achten Sie am besten auf das EU-Energielabel, das auf allen in der Europäischen Union vertriebenen Geräten vorhanden sein muss. Hier erhalten Sie nicht nur wertvolle Informationen zur Energieeffizienzklasse, sondern auch zum durchschnittlichen Stromverbrauch in Kilowattstunden.

Einen Standbackofen gebraucht kaufen: weitere wichtige Kriterien

Den Kauf eines Standbackofens sollten Sie niemals übereilen. Machen Sie sich stattdessen gründlich mit den Ausstattungsmerkmalen der angebotenen Geräte vertraut, damit Sie genau das Modell ausfindig machen können, das perfekt zu Ihren Ansprüchen passt. Wenn Sie einen neuen Standbackofen kaufen, liegen diesem in der Regel Zubehörteile wie ein Backblech und ein Rost bei. Einige Hersteller statten ihre Geräte zudem mit Teleskopauszügen oder einer Universalpfanne aus. Auch dann, wenn Sie einen Standbackofen gebraucht kaufen, ist der ursprüngliche Lieferumfang jedoch meist noch vorhanden.

Des Weiteren ist es ratsam, die Qualität des Sichtfensters zu überprüfen, denn es ist ein großer Unterschied, ob das Fenster einfach oder mehrfach verglast ist. Eine Mehrfachverglasung bietet den Vorteil, dass weniger Hitze aus dem Garraum entweicht. Außerdem wird die Scheibe allenfalls warm, jedoch keinesfalls heiß. Wenn Sie am Backofen vorbeigehen und das Sichtfenster streifen, besteht also keine Verbrennungsgefahr, und auch Ihre Kinder sind vor Verletzungen geschützt.

Achten Sie auch auf die Art der Innenraumbeleuchtung. Bei einigen Geräten funktioniert die Beleuchtung beispielsweise nur dann, wenn der Standbackofen auch eingeschaltet ist. Ist das der Fall, könnte sich die Reinigung etwas schwierig gestaltet, da sie im Dunkeln stattfinden muss.

Sie sind immer noch unschlüssig, für welchen Backofen Sie sich nun entscheiden sollen? Dann schauen Sie sich unseren Ratgeber Backofen kaufen – das hilft bei der Kaufentscheidung an. Dort haben wir für Sie zusammengefasst, was die unterschiedlichen Backofenarten auszeichnet, welche Funktionen bzw. Programme es gibt und worauf Sie beim Kauf sonst noch achten sollten.

Standbackofen reinigen: Pyroloyse und Katalyse

Wenn Sie sich mit dem Thema Standbackofen bereits ein wenig beschäftigt haben, ist Ihnen mit Sicherheit der Begriff Pyrolyse begegnet. Hierbei handelt es sich um eine Selbstreinigungsfunktion, mit der einige moderne Standbacköfen ausgestattet sind. Wird die Pyrolyse gestartet, erhitzt sich der Garraum auf eine Temperatur von über 500° Celsius. Fett und eventuell vorhandene Speisereste verbrennen zu Asche, die anschließend einfach nur weggewischt werden muss. So praktisch die Pyrolyse-Funktion auch ist: Bedenken Sie, dass dieser Vorgang etwa zwei bis drei Stunden in Anspruch nimmt und mit einem hohen Energieverbrauch einhergeht. Dafür benötigen Sie keine Reinigungsmittel und ersparen sich lästiges Bücken.

Wenn Sie einen Standbackofen gebraucht kaufen, der über eine Katalyse-Funktion verfügt, ist damit genau genommen eine spezielle Beschichtung gemeint. Diese Beschichtung enthält sogenannte Metalloxide und überzieht den gesamten Innenraum des Backofens. Die Metalloxide fungieren als Katalysatoren und führen dazu, dass Fettpartikel unter Hitzeeinwirkung in Kohlendioxid und Wasser zerfallen. Der Standbackofen reinigt sich während des Backvorgangs also ganz einfach selbst. Nach dem Backen müssen Sie den Garraum lediglich mit einem Tuch auswischen. Allerdings gilt: Die Katalyse wirkt sich nur auf Fettpartikel aus, nicht jedoch auf säure- und zuckerhaltige Rückstände. Außerdem nutzt sich die Beschichtung im Laufe der Jahre ab.