239 Angebote aus „Espressomaschine“ gebraucht kaufen

Ähnliche Suchbegriffe

Die Espressomaschine – die mit dem Druck tanzt!

Für viele Kaffeegenießer ist er ein Muss, dieser kleine schwarze und dennoch meistens recht magenfreundliche Kaffee. Die Rede ist vom Espresso. Sein Geheimnis ist der Druck, der durch schwarz geröstete Kaffeebohnen gepresst wird. Schon über ein Jahrhundert gibt es verschiedene Zubereitungsarten, denn der erste Espresso wurde bereits um 1900 in Mailand zubereitet. Damals wurde heißer Dampf eingesetzt, um diese Kaffeespezialität zu erzeugen. Heute konkurrieren die verschiedensten Espressomaschinen um die Gunst der Espressoliebhaber. Dabei kann man schon einmal den Überblick über die jeweiligen Vor- und Nachteile der eingesetzten Technik verlieren. Im Folgenden erfahren Sie mehr über Espressomaschinen, ihre Technik, ihre Pflege und ihre jeweiligen Vorzüge und Nachteile. Gewinnen Sie eine Entscheidungsgrundlage zu den Fragen, ob eine Espressomaschine auch in Ihren Haushalt gehört und für welche Art der Zubereitung Sie sich erwärmen können. Für hochwertige Espressomaschinen gibt es auch einen florierenden Second-Hand-Markt. Erfahren Sie also auch, worauf Sie achten müssen, wenn Sie eine Espressomaschine gebraucht kaufen möchten. Bei den Preisen für gute Maschinen kann es sich lohnen, eine Espressomaschine gebraucht zu kaufen.

Die Espressomaschine – was macht Espresso zum Espresso?

Seine italienischen Wurzeln kann der Espresso nicht verleugnen. Die bei uns gebräuchliche Abkürzung Espresso ist nämlich nur die Hälfte des in Italien eigentlich üblichen Ausdrucks Caffè espresso. Espresso hat entgegen der Meinung vieler Menschen nichts mit dem Wort "schnell" zu tun. Vielmehr wurde ein Espresso früher wegen der etwas aufwändigeren Zubereitung nur auf ausdrücklichen Wunsch des Kunden hergestellt. Espresso verweist auf dieses ausdrückliche Verlangen. Die Grundlage für einen Espresso sind dunkel geröstete Mischungen von Kaffeebohnen, die meistens einen etwas höheren Anteil der Sorte Robusta aufweisen. Die dunkle Röstung hat dabei den Vorteil, dass die Kaffeebohnen die geschmacklich wahrnehmbaren Säuren weitestgehend verlieren. Obwohl Espresso Kaffees recht bitter sein können, sind sie meist magenfreundlicher als helle Röstungen, da das Wasser mit hohem Druck nur kurzzeitig mit dem gemahlenen Kaffeepulver in Berührung kommt. Entsprechende Säuren können sich so in wesentlich geringerem Umfang lösen als im typischen Filterkaffee. Charakteristisch für die Herstellung eines Espresso aus Kaffeepulver mit einem überwiegenden Anteil an Robusta ist auch die bei Kennern sehr erwünschte sogenannte Crema. Auf den Punkt gebracht benötigt die Zubereitung von Espresso vor allem eines: ausreichenden Druck. Espresso ist auch die Grundlage für andere Kaffeespezialitäten wie zum Beispiel den Cappuccino, bei dem der Espresso mit einer Haube aus geschäumter Milch bedeckt wird.

Die Espressomaschine – die Technik zählt

Wer sich für die automatisierte Herstellung von Espresso interessiert, kommt ganz von selbst auf die Wahl zwischen zwei Basis-Varianten, auch wenn er eine Espressomaschine gebraucht kaufen möchte. Er kann sich für einen Vollautomaten entscheiden oder eine Siebträgermaschine erwerben. Andere, semi-manuelle Systeme, wie etwa die kleinen Espressokannen, die man auf der Herdplatte einsetzt, spielen nur eine untergeordnete Rolle, obwohl auch sie durchaus einen aromatischen Espresso herstellen können. Espresso Enthusiasten werden sich wahrscheinlich für eine Siebträgermaschine entscheiden, da die Herstellung eines Espresso mit diesen Maschinen einen zeremoniellen Anteil hat und auch ein Stück italienische Lebensart verkörpert. Ob Vollautomat oder Siebträgermaschine, wenn Sie eine Espressomaschine kaufen wollen, sollten Sie ein wenig über die jeweils eingesetzte Technik informiert sein. Bei den Espressomaschinen geht es um zwei grundsätzliche Vorgänge. Wasser muss auf etwa 90° C erhitzt werden und mit einem Druck von etwa 9 bar durch fein gemahlenes Kaffeepulver gepresst werden. So einfach das klingt, ist dafür dennoch eine recht ausgefeilte Technik erforderlich.

1. Siebträgermaschinen

Wer eine Espressomaschine kaufen will, denkt meist zuerst an sie: Die klassische Siebträgermaschine ist eine sogenannte Handhebelmaschine. Vom technischen Aufbau her ist hier eine Trennung des Druckaufbaus von der Erhitzung vorgenommen worden. Dies ermöglicht einen schonenden Brühvorgang und ein milderes Aroma des fertigen Getränks. Wer die in vielen Haushalten verbreiteten kleinen silbernen Kannen kennt, mit denen Mokka beziehungsweise Espresso auf der Herdplatte hergestellt wird, kennt die Nachteile eines Systems, das Druckaufbau und Heizung nicht voneinander trennt. Das Ergebnis ist ein über 100°C erhitzter Espresso, der dem fertigen Getränk einen bitteren Geschmack verleiht. Deshalb also wurde in den 1940er Jahren von Achille Gaggia die Handhebelmaschine erfunden. Nicht nur, dass sie einen milderen Espresso produziert, es ist auch die Art und Weise ihrer Bedienung, die Espressofreunde aus aller Welt immer wieder begeistert. Der Druck wird bei diesen klassischen Siebträgermaschinen nur dadurch aufgebaut, dass sich der Anwender mit Muskelkraft gegen eine Feder stemmt und damit den Druck in der entsprechenden Pumpe aufbaut. Der Gebrauch einer klassischen italienischen Handhebelmaschine erfordert also etwas persönlichen Einsatz. Der Könner ist gefragt. Natürlich gibt es heute auch Maschinen, die fast alles elektrisch erledigen. Jedoch ist das Einsetzen des Siebträgers nach dem Befüllen mit dem duftenden Kaffeepulver für Espressofreunde so etwas wie ein morgendliches Gebet.

Espressomaschinen können sich qualitativ in den verschiedensten Elementen unterscheiden, das wirkt sich auch auf den Preis aus. So gibt es sogenannte Einkreiser, bei denen ein Kessel für die Brühgruppe des Kaffees und das Dampfgerät zuständig ist. Nachteilig an diesen Maschinen ist, dass häufig die ideale Temperatur von 90° C für den Espresso überschritten wird, weil die Temperatur von heißem Wasserdampf 100° C oft überschreitet. Besser und hochwertiger sind sogenannte Zweikreiser, bei denen die Zubereitung von Dampf und der Erhitzungskreislauf für den Kaffee selbst auf zwei Kessel verteilt werden. Standardmäßig hat eine klassische Siebträgermaschine einen Durchmesser im Siebträger von 58 mm. Diese Größe hat sich für verschiedene Mengen an Kaffeepulver sehr gut bewährt. Wer eine Espressomaschine als Siebträgermaschine kaufen möchte, sollte darauf achten, dass sie diesen Durchmesser hat. Für die 58 mm Siebträgermaschinen gibt es auch viele Ersatzteile zu kaufen.

2. Kaffeevollautomaten

Wer es eilig hat mit der Espressozubereitung – was für entsprechende Kenner der Materie bereits ein Stilbruch in sich ist – wird sich bei der Espressozubereitung dafür entscheiden, einen Vollautomaten zu kaufen, wenn er eine Espressomaschine kaufen möchte. Hier muss er kein bestimmtes Ritual vollziehen, um einen ansprechenden Espresso zuzubereiten. Espresso wird per Knopfdruck erzeugt. Auch bei den Kaffeevollautomaten gibt es Maschinen unterschiedlichster Preisklassen und Qualität. Hierbei kommt es auf die Bedürfnisse des Anwenders an, speziell auch darauf, welche weiteren Kaffeespezialitäten er mit diesem Kaffeevollautomaten neben dem Espresso zubereiten möchte. Die meisten Kaffeevollautomaten begeistern zusätzlich mit einem integrierten Mahlwerk, während der Benutzer einer klassischen Siebträgermaschine das Kaffeepulver vorher in einer gesonderten Kaffeemühle herstellen muss.

3. Manuelle Systeme

Wenn Sie eine Espressomaschine kaufen möchten, können Sie auch eine einfache Variante erwerben. Hier geht es vor allem um die schon beschriebenen Mokkakännchen aus Metall, die auf der Herdplatte oder auch elektrisch betrieben Wasser mit hoher Temperatur durch einen mit feinem Kaffeepulver gefülltes Sieb pressen. Geschmacklich handelt es sich bei diesen Kaffees um die intensivsten und teilweise auch bittersten Ergebnisse bei der Espresso-Herstellung. Viele schwärmen für diese urtümlichere Variante des Espressos, andere lehnen diesen Espresso ab.

4. Kaffeepadmaschinen und Kapselmaschinen

Viele entscheiden sich für sie, wenn sie eine Espressomaschine kaufen: Die pratiktischen Portinierer im Maschinenbereich. Echte Kenner sprechen dem Getränk, das mit Kapsel- oder Kaffeepadmaschinen erzeugt wird, den Espressostatus gern ab. Andere wiederum sind der Meinung, dass sich Crema und Qualität des erzeugten Kaffees durchaus sehen und schmecken lassen können. Hier hilft dem interessierten Kaffeefreund, der sich für eine solche Maschine zur Espressoherstellung interessiert, nur eines: Er muss den jeweiligen Espresso bei Freunden oder Bekannten einmal ausprobieren, bevor er sich entscheidet, eine entsprechende Espressomaschine zu kaufen.

In der Anwendung sind die verschiedenen Espressomaschinen unterschiedlich anspruchsvoll. Wie bereits erwähnt, fordert die Handhebel- oder klassische Siebträgermaschine mehr persönlichen Einsatz als ein Kaffeevollautomat. Dafür schwärmen Kaffeekenner davon, dass viele der Siebträgermaschinen noch weitere abschließbare Einstellungen ermöglichen, um die Qualität und die Stärke des Espressos zu beeinflussen. Letztendlich hilft hier auch nur das tatsächliche Ausprobieren und kosten, bevor Sie Ihre Espressomaschine kaufen.

Die Espressomaschine (gebraucht) kaufen – was müssen Sie beachten?

Espressomaschinen unterscheiden sich in der angewendeten Technik und der Handhabung. Wer eine Espressomaschine kaufen will, sollte folgenden Elementen besondere Aufmerksamkeit widmen:

  • der Möglichkeit eines integrierten Mahlwerks
  • der erreichbaren Temperatur des Wassers
  • der Kapazität des Wassertanks
  • dem erreichbaren Druck
  • der Lautstärke
  • dem eingesetzten Material der Teile
  • der Qualität der Brühgruppe
  • dem Handling und der Einfachheit der Reinigung
  • Abschaltungsautomatik
  • der Ausstattung der Maschine mit zusätzlichen Teilen wie Dampfdüsen
  • der Gestaltung der Wasser und Dampferzeugung als Einkreiser oder Zweikreiser System
  • der Pumpenart
  • der Größe und dem Gewicht
  • der Aufheizzeit
  • der Leistung
  • Preis
  • Design
 

Wenn Sie eine Espressomaschine kaufen wollen, sollten Sie sich zuerst über ihre persönlichen Ansprüche klar werden. Die Anschaffung einer hochpreisigen, italienischen Siebträgermaschine ist sicherlich nur für echte Espresso Genießer lohnenswert. Tatsächlich können solche Maschinen von mehreren 100 Euro angefangen auch mehrere 1000 Euro kosten. Dafür erwärmen sie das Kennerherz nicht nur funktionsmäßig, sondern sind auch designtechnisch ein echtes Schmuckstück für Ihre Küche. Letztendlich zählt allerdings der geplante Einsatz der Espressomaschine. Überlegen Sie, ob Sie tatsächlich täglich das entsprechende Kaffeeritual einer etwas aufwendig zu bedienenden Siebträgermaschine durchführen möchten. Vielleicht kommt Ihnen der praktische Vollautomat oder sogar eine Kapselmaschine bei Ihrem morgendlichen Espresso eher entgegen. Sie haben die Qual der Wahl. Eine gute Wahl kann es sein, zunächst eine Espressomaschine gebraucht zu kaufen. Es spielt auch eine Rolle, ob Sie mit ihrer Espressomaschine weitere Kaffeespezialitäten vor allem mit Milch herstellen möchten oder nicht. Es gibt besonders hochwertige Maschinentypen, auch unter den Siebträgermaschinen, aber ebenso im Bereich der Kaffeevollautomaten, die nach einem festen Wasseranschluss verlangen. Dabei handelt es sich um besonders hochwertige Espressomaschinen, die auch im Gastronomiebereich eingesetzt werden können.

Was die Pflege und Handhabung angeht, sind die Trägermaschinen zwar in der Anwendung relativ aufwendig, in der Pflege allerdings etwas leichter zu behandeln als manche Kaffeevollautomaten. Teure Kaffeevollautomaten haben meist einen entsprechenden Wartungsaufwand und sehr empfindliche Teile, die während ihres Produktlebens ersetzt werden müssen. Währenddessen sind die Teile einer Siebträgermaschine, die mit dem Kaffeemehl und Wasser in Berührung kommen, meistens gut auseinanderzunehmen, zu reinigen und zu pflegen. Hier ist es häufig das blinkende Chromgehäuse einer echten italienischen Siebträgermaschine, das einen gewissen Pflegeaufwand hat. Bedenken Sie diese Aspekte auch, wenn Sie eine Espressomaschine gebraucht kaufen.

Die Espressomaschine (gebraucht) kaufen – gut gepflegt hält am längsten

Grundsätzlich kommen Sie bei keiner Espressomaschine an entsprechender Grundreinigung vorbei. Wer lange Freude an dieser Maschine haben will, sollte sie nach jedem Gebrauch reinigen. Die Achilles-Ferse von Espressomaschinen ist wie bei allen Kaffeemaschinen die Ansammlung von Kalk. Eine regelmäßige Entkalkung ist unverzichtbar, um eine einwandfreie Funktion der Espressomaschine sicherzustellen.

Die Espressomaschine gebraucht kaufen – was ist hier zu beachten?

Wenn Sie eine Espressomaschine gebraucht kaufen wollen, können Sie gerade bei den klassischen Siebträgermaschinen manches Schnäppchen machen. Informieren Sie sich aber vorher sorgfältig über die Funktionen und den Zustand der von Ihnen in Betracht gezogenen Espressomaschine. Überzeugen Sie sich von einem guten Pflegezustand und einer einwandfreien Funktion und davon, dass die Maschine regelmäßig entkalkt wurde. Am besten lassen Sie sich einen Espresso kochen, bevor sie die Espressomaschine gebraucht kaufen.

Die Espressomaschine – Grundsätzliches zum Preis-Leistungs-Verhältnis

Wie bereits beschrieben liegt der Preisrahmen gerade bei auch designmäßig ansprechenden Siebträgermaschinen in Bereichen, bei denen man durchaus darüber nachdenken kann, die Espressomaschine gebraucht zu kaufen. Es ist eine sehr individuelle Entscheidung, wie viel man in seine Espressomaschine investieren will. Auch Typen, die wenige 100 Euro kosten, können einen ansprechenden Espresso produzieren. Das ist letztendlich auch eine persönliche Geschmacksfrage.

Die Espressomaschine im Test

Verschaffen Sie sich im Internet einen Überblick über aktuelle Testergebnisse, wenn Sie eine Espressomaschine kaufen möchten. Das gilt auch, wenn Sie eine Espressomaschine gebraucht kaufen wollen. Sie erfahren in diesen Testberichten auch noch einmal etwas über die grundsätzlichen Funktionseinheiten und die Unterschiede der einzelnen Maschinen, die erhebliche Preisunterschiede rechtfertigen.

Die Espressomaschine – namhafte Hersteller

Die ursprünglichen italienischen Fabrikate, die auch heute noch eine Rolle bei den Siebträgermaschinen spielen, sind häufig nur entsprechenden Experten bekannt. Typische Namen in diesem Zusammenhang sind Gaggia oder Bezzera. Bei den Kaffeevollautomaten hat bestimmt jeder Interessierte einmal den Namen Saeco gehört. In beiden Bereichen sind aber auch so bekannte Fabrikate wie DeLonghi oder Gastroback vertreten. Lesen Sie etwas über eine Maschine im Internet, bevor Sie die Espressomaschine kaufen.

Fazit: Die Espressomaschine – für Freunde italienischer Lebensart

Wer eine Espressomaschine sein Eigen nennt, beweist in den Augen vieler Kaffeeliebhaber einen gewissen Stil und seine Freude an italienischer Lebensart. Besonders die klassischen Siebträger Maschinen können mächtig Eindruck schinden. Bei der Entscheidung für die eine oder andere Maschine sollte es allerdings nicht nur auf den äußeren Eindruck ankommen, sondern auch auf die eigenen Bedürfnisse. In der alltäglichen Hektik des modernen Lebens sind viele Kaffeeliebhaber mit einer Kapselmaschine oder einem Kaffeevollautomaten besser bedient. Tipps für den Kauf eines Kaffeevollautomaten finden Sie übrigens auch in unserem Ratgeber.