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Zuverlässige Ablufttrockner mit hohem Funktionsumfang

Wäschetrockner sind eine zeit- und platzsparende Alternative zur klassischen Wäscheleine. Aktuelle Modelle sind vor allem für ihre energieeffiziente und kostensparende Arbeitsweise sowie eine enorme Anzahl verfügbarer Trockenprogramme bekannt. Dadurch führen sie zu einer deutlichen Erleichterung im Haushalt. Nachfolgend erfahren Sie, was Sie alles beachten müssen, wenn Sie einen neuen Ablufttrockner kaufen möchten.

Darauf sollten Sie beim Kauf eines Ablufttrockners achten

Wäschetrockner sind heute in vielen unterschiedlichen Variationen erhältlich. Die Bauweise des Ablufttrockners ist vor allem in den vergangenen Jahren immer beliebter geworden. Sie zeichnet sich durch den Abtransport der feuchten Luft mithilfe eines Luftschlauchs oder einer festen Leitung aus. Durch den auf diese Weise entstehenden Unterdruck im Raum wird fortwährend eine optimale Luftzirkulation ermöglicht. Wenn Sie einen Ablufttrockner kaufen wollen, sollten Sie jedoch insbesondere auf die folgenden Kriterien achten. Dadurch erhalten Sie ein Modell, das optimal auf Ihre Anforderungen angepasst ist.

Besonders wichtig ist vor allem das Fassungsvermögen des Geräts. In der Regel wird der Wäschetrockner direkt nach dem Waschen der Kleidung benutzt. Aus diesem Grund ist die optimale Kapazität vorrangig vom Volumen der Waschmaschine abhängig. Da die Wäsche durch das aufgesogene Wasser etwas an Gewicht zunimmt, sollte Ihr Trockner stets über ein geringfügig höheres Gesamtvolumen verfügen als Ihre Waschmaschine. Für alleinstehende Menschen bietet sich deshalb ein Gerät mit Platz für vier Kilogramm Wäsche an. Paare und kleinere Wohngemeinschaften benötigen ein Fassungsvermögen von sechs Kilogramm. Eine Gesamtkapazität von acht Kilogramm ist für jeden privaten Einsatzzweck vollkommen ausreichend. Diese Maschinen werden vorrangig von Haushalten mit bis zu fünf Personen verwendet.

Was zeichnet einen guten Ablufttrockner aus?

Darüber hinaus sollte ein guter Wäschetrockner auch über eine große Auswahl an Trockenprogrammen verfügen. Bei der Trocknung von nahezu allen Stoffen müssen wichtige Dinge beachtet werden. Empfindliche Kleidungsstücke wie Gardinen, Tischdecken oder Unterwäsche sollten in der Regel nicht maschinell getrocknet werden. Nur die besten Geräte verfügen über ein spezielles Knitterschutz- oder Schonprogramm, mit dem Sie robustere Feinwäsche trocknen können. Die meisten Geräte bieten Ihnen jedoch individuelle Programme für Bettwäsche, Hosen und Jacken. Zusätzlich sollten Sie darauf achten, dass Ihr Gerät über einen integrierten Nacht-Modus verfügt. Dieser ist in den vergangenen Jahren immer beliebter geworden. Dabei wird bei leicht erhöhter Programmdauer die Geräuschentwicklung deutlich verringert. Dadurch können Sie dieses Programm auch in der Nacht und während der Mittagszeit starten. Meist schaltet sich die Maschine nach Abschluss dieses Modus automatisch aus, um auch während der Nacht Strom zu sparen.

Wenn Sie einen Ablufttrockner gebraucht kaufen, spielt außerdem die Energieeffizienzklasse des Modells eine entscheidende Rolle. Das Energieeffizienzlabel umfasst die Klassen A bis G. Seit einigen Jahren werden nur noch Modelle mit einer A-Klassifizierung verkauft. Seit 2013 verfügen die meisten Wäschetrockner sogar über die Einstufung A+. Ältere Modelle reichen bis zur schlechtesten Energieeffizienzklasse G. Diese Kenngröße hat einen enormen Einfluss auf den Stromverbrauch des Geräts sowie die zu erwartenden Folgekosten. Ein Gerät der Klasse A verbraucht 70 Prozent weniger Energie als ein Wäschetrockner mit der Einstufung B. Dadurch lohnt es sich, das Gerät mit der besseren Effizienzklasse zu wählen.

Wenn Sie einen Ablufttrockner gebraucht kaufen, sollten Sie außerdem auf dessen Ausstattung achten. Viele ältere Modelle besitzen weder ein Display noch gesonderte Warnanzeigen. Falls Sie Wert auf eine hohe Nutzerfreundlichkeit legen, sollten Sie insbesondere prüfen, ob das Gerät eine Restlaufanzeige besitzt. Diese zeigt Ihnen an, wie viel Zeit das aktuelle Programm noch benötigt. Darüber hinaus ist auch ein Warnzeichen bei verstopftem Flusensieb sehr praktisch. In jedem Fall sollten Sie darauf achten, dass der Signalton bei beendetem Trockenprogramm ein- und ausschaltbar ist, um das Gerät auf Ihre jeweiligen Bedürfnisse anzupassen.

Welche unterschiedlichen Ausführungen gibt es?

Schließlich sollten Sie bei der Wahl des richtigen Modells auch auf dessen Bautyp achten. Dafür ist es notwendig, einen geeigneten Aufstellungsort für den Wäschetrockner zu finden. Während einige Modelle eine freie Fläche vor sich benötigen, können andere auch auf engstem Raum platziert werden. Grundsätzlich wird auch bei Wäschetrocknern zwischen Topladern und Frontladern unterschieden. Bei einem Frontlader können Sie die Wäsche über eine Tür an der Vorderseite des Geräts einfüllen. Der Toplader hingegen verfügt über eine Klappe an der Oberseite. Dadurch geben Sie die Wäsche stets von oben in Ihr Gerät. Welche Ausführung sich besser für Sie eignet, ist vor allem von dem gewünschten Aufstellungsort abhängig.

Verfügen Sie über sehr viel Platz, so bietet sich die Wahl eines Frontladers an. Wird dieser in einem Raum aufgestellt, erfordert er eine große Freifläche an der Vorderseite. Entscheidend ist ebenfalls, in welche Richtung sich die Trocknertür öffnen soll. Die meisten Geräte verfügen über einen wechselbaren Türanschlag, sodass Sie die Richtung auch mit wenigen Handgriffen ändern können. Da diese Funktion jedoch nicht standardmäßig in allen Geräten integriert ist, sollten Sie stets einen Blick auf die Öffnungsrichtung haben. Weiterhin befinden sich auch die Bedienelemente an der Vorderseite des Geräts. Achten Sie deshalb darauf, dass diese stets frei zugänglich sind.

Wenn Sie nur wenig Platz in Ihrer Küche oder Ihrem Badezimmer haben, müssen Sie jedoch nicht auf einen Wäschetrockner verzichten. Neben den klassischen Frontladern gibt es auch platzsparende Toplader. Ein freistehender Toplader benötigt nur wenig Platz, da er von oben befüllt wird. Meist befinden sich auch sämtliche Bedienelemente an der Oberseite, sodass Sie das Gerät auch auf engstem Raum aufstellen können. Die meisten Geräte sind deutlich schmaler gefertigt als vergleichbare Frontlader und verfügen deshalb über etwas weniger Fassungsvermögen. Aufgrund ihrer Bauweise können Sie beim Beladen des Geräts und Entnehmen der Wäsche bequem stehen.

Wie werden Wäschetrockner richtig gereinigt?

Trockner sollten grundsätzlich nach jeder Nutzung umfassend gereinigt werden. Auf diese Weise vermeiden Sie sowohl eine Steigerung des Stromverbrauchs als auch festsitzende Verschmutzungen. Besonders wichtig ist dabei die Reinigung des Türbereichs. Dort sammeln sich häufig Flusen sowie Staub an. Diese können langfristig sogar zur Verschmutzung der Wäsche führen. Werden sie nicht entfernt, lösen sie sich oftmals während des nächsten Trockenvorgangs und vermischen sich mit der sauberen Wäsche. Darüber hinaus sammelt sich im Türbereich häufig auch Wasser und Staub an. In Kombination bilden beide Stoffe einen ausgezeichneten Nährboden für Bakterien und Schimmelpilze. Deren Bildung ist häufig auch mit unangenehmen Gerüchen verbunden. Eine regelmäßige Reinigung des Türbereichs verspricht jedoch Abhilfe. Dafür wischen Sie ihn einfach mit einem sauberen Tuch aus und entfernen sämtliche Haare und Flusen mit der Hand.

Darüber hinaus ist es wichtig, stets die Herstellerhinweise zu beachten. Die Hersteller geben Ihnen meist nützliche Anweisungen und empfehlen Ihnen wirkungsvolle Reinigungsmaßnahmen. Bei den meisten Ablufttrocknern ist unter anderem eine regelmäßige Säuberung des Abluftschlauchs erforderlich. Kontrollieren Sie deshalb regelmäßig, ob sich in diesem Schlauch Ablagerungen gebildet haben. Diese sollten Sie grundsätzlich nur mit warmem Wasser reinigen, um das Material des Schlauchs nicht zu beschädigen.

Letztlich müssen auch die Feuchtigkeitssensoren regelmäßig gereinigt werden. Diese befinden sich direkt in der Trommel der Maschine. Häufig bilden sich leichte Kalkrückstände auf den Sensoren und beeinträchtigen dadurch deren Funktionalität. Dies führt dazu, dass der Trockner auch dann weiterarbeitet, wenn die Wäsche bereits vollständig getrocknet ist. Um diesen zusätzlichen Energieverbrauch zu verhindern, müssen die Sensoren mindestens einmal pro Quartal mit einem speziellen Reiniger behandelt werden. Neben chemischen Kalk-Entfernern können Sie jedoch auch einen selbstgemachten Essigreiniger verwenden. Verdünnen Sie dafür einfach Essig-Konzentrat mit etwas Wasser. Reiben Sie die Sensoren so lange mit der Lösung ein, bis der gesamte Kalk verschwunden ist. Achten Sie aber stets darauf, dass die Sensoren vollständig getrocknet sein müssen, bevor Sie den Trockner das nächste Mal einschalten.