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Alles fürs Häkeln und Sticken auf Kalaydo.de

Sticken und Häkeln feiern gerade ein großes Comeback. Die Do-it-Yourself-Szene wächst stetig und alte Handarbeitskünste werden wieder neu entdeckt und dem heutigen Zeitgeist angepasst. Ob gehäkelte Kuscheltiere, bestickte Kleidungsstücke, aufgestickte Schriftzüge auf Kissen oder gehäkelte Topflappen und Spitzendeckchen wie zu Großmutters Zeiten – alte Traditionen werden wiederbelebt und um neue Trends erweitert. So entstehen aus Wolle und Garn wunderschöne Unikate, die ins Auge fallen. Vor allem junge Menschen haben Handarbeit wieder für sich entdeckt. Frauen, Männern und auch Kindern bringt es Spaß, mit den eigenen Händen und viel Muße kreative Dinge zu erschaffen und diese später voller Stolz in den Händen zu halten.

Die alte Kunst des Stickens

Sticken ist eine sehr alte Technik zur dekorativen Gestaltung von Textilien und hat eine lange Tradition. Schon die alten Inder, Chinesen, Ägypter, Römer und Griechen praktizierten die Stickkunst. Auch im Mittelalter wurde diese Handarbeit von den Mönchen im Kloster ausgeübt. Gewänder, Trachten, Kleider und Umhänge, aber auch Vorhänge, Bettwäsche und Teppiche wurden aufwendig verziert und bestickt. Während die Stickereien zuerst vor allem Darstellungen von Menschen, Tieren und Pflanzen waren, wurde im Laufe der Jahrtausende eine echte Kunstform daraus. Hübsche Muster und Formen in verschiedenen Farben, Buchstaben, die zu Lebensweisheiten, Bibelsprüchen oder Namen zusammengefügt werden, oder detailierte Applikationen, die die Kleidungsstücke und Accessoires verzieren – Stickereien waren und bleiben vielfältig, lassen Textilien noch hochwertiger wirken und sind ein echter Blickfang.

Sticken liegt im Trend

Stickereien gab es schon immer, aber seit ein paar Jahren sind bestickte Kleidungsstücke und Wohnaccessoires wieder total angesagt. Vor allem in den großen Modemetropolen und auf den Laufstegen der ganzen Welt sieht man junge Leute mit bestickten Jeans, Sommerkleidern, Blusen und Jacken. Aufgestickte Blütenranken klettern am Jeansbein hinauf, Stickereien im Ethno-Stil verzieren die Sommerblusen und farbenfrohe Blumen leuchten von luftigen Röcken und Kleidern. Besonders beliebt sind auch kleine gestickte Motive, die als Applikation oder Flicken Taschen, Jacken oder Hosen verzieren, wie zum Beispiel Blumen, Kakteen, Tiere, aber auch Schriftzüge und Handletterings. Meistens handelt es sich bei diesen Stickereien jedoch nicht um Handstickereien, sondern um das Ergebnis von Stickmaschinen. Ein anderer Trend unter Do-it-yourself-Fans ist es, Stickrahmen als Bilderrahmen zu verwenden und in diese hübsche Stickmotive oder aufgestickte Zitate an der Wand in Szene zu setzen. Auch Namensstickereien auf Kissen, Wimpelketten, Halstüchern und Co. sind beliebt und werden gerne zu Geburten, Hochzeiten und Geburtstagen verschenkt.

Verschiedene Sticktechniken im Überblick

Es gibt sowohl bei der Buntstickerei als auch bei der Weißstickerei (auch Leinenstickerei genannt) eine ganze Fülle an Techniken, die man Schritt für Schritt erlernen und anschließend miteinander kombinieren kann. Beliebte Stiche sind zum Beispiel der Vorstich, der Rückstich, der Stielstich, der Kreuzstich, der Fischgrätenstich, der Gobelinstich, der Sternstich und der Plattstich. Besonders farbenfroh und originell wird es, wenn Sie Ihre Kleidungsstücke zusätzlich mit Steinen, Stäbchen, Pailletten oder Perlen besticken. So können Sie Akzente setzen und einige Stickereien besonders betonen.

Alles zum Sticken auf Kalaydo.de

Sticken kann man vergleichsweise einfach lernen – entweder kaufen Sie sich Bücher, schauen sich im Internet entsprechende Tutorials an, besuchen einen Stick-Workshop oder fragen einfach Ihre Großmutter, ob Sie Ihnen die einfachsten Sticktechniken beibringen kann. Alles, was Sie zum Sticken benötigen, finden Sie zu günstigen Preisen auf Kalaydo.de. Als Anfänger benötigen Sie für Handstickereien Stickgarn in verschiedenen Farben und Stärken, Sticknadeln in verschiedenen Nadelstärken, einen Stickrahmen, einen dicht gewebten Stoff, der sich gut in den Stickrahmen einspannen und besticken lässt, sowie eine kleine Fadenschere, ein Lineal und einen Bleistift oder Trickmarker. Das Stickmotiv können Sie sich entweder selber überlegen und auf den Stoff vormalen oder sie verwenden eine Stickvorlage. Es gibt zudem Kissenbezüge, Tischdecken, Leinenbeutel etc., auf denen die Stickmotive schon aufgedruckt sind, so dass sie mit buntem Stickgarn nachgestickt werden können. Wer es gerne etwas schneller und einfacher mag, kann sich auf Kalaydo.de auch eine gebrauchte Stickmaschine oder eine Nähmaschine mit integrierter Stickfunktion kaufen.

Wieder im Kommen: Häkeln

Ebenso im Trend wie Sticken liegt Häkeln. Diese Technik der Textilverarbeitung hat längst nicht so eine lange Tradition wie Stricken, Sticken oder Nähen. Erst um 1800 tauchten die ersten gehäkelten Kleidungsstücke, Topflappen, Eierwärmer und Decken auf. Häkeln galt lange Zeit als hausmütterlich und altbacken. Doch auch die Häkelkunst feiert ein Revival und ist vor allem bei jungen Leuten wieder eine beliebte Freizeitbeschäftigung. Ausgelöst wurde der derzeitige Häkel-Boom vor einigen Jahren, als die Boshi-Mützen den Markt eroberten. Auf der ganzen Welt liefen plötzlich junge, hippe Menschen mit den bunten, selbstgehäkelten Mützen herum. Ebenfalls beliebte Häkelobjekte sind die so genannten Amigurumis. Das sind kleine, aus Garn gehäkelte und mit Füllwatte ausgestopfte Tiere und Figuren. Über diese japanische Häkelkunst gibt es unzählige Fachbücher, Tutorials, Anleitungen etc. So entstehen mit etwas Fingerfertigkeit und Ausdauer süße Kuscheltiere, Schlüsselanhänger, Broschen, Dekofiguren etc.

Häkeln vs. Stricken – der Vergleich

Häkeln ist eng mit dem Stricken verwandt, denn für beide Methoden benötigt man Garn und Nadel. Ob Mütze, Cardigan oder Kuscheldecke – im Grunde können alle Produkte aus Wolle sowohl gehäkelt als auch gestrickt werden. Der Unterschied liegt allerdings im Ergebnis. Sowohl beim Stricken als auch beim Häkeln erzeugt man mit verschiedenen Maschen ein Gewebe: beim Stricken mit rechten und linken Maschen; beim Häkeln gibt es eine Vielzahl an Maschen, zum Beispiel Luftmaschen, Kettmaschen, feste Maschen, Stäbchen etc. Gestricktes ist meistens dehnbarer und weicher als Gehäkeltes, da die Maschen beim Stricken nicht so fest sind wie beim Häkeln. Wenn man etwas herstellen möchte, bei dem Elastizität wichtig ist, wie zum Beispiel Kleidungsstücke wie Socken und Pullover oder auch warme Kuscheldecken, sollte man sich also eher für die Stricktechnik entscheiden. Gehäkeltes Gewebe ist hingegen sehr fest und robust und wird gerne für Taschen, Mützen, Ponchos, Topflappen oder die altbekannten Häkeldeckchen verwendet.

Das braucht man fürs Häkeln

Im Grunde benötigt man fürs Häkeln nur Wolle bzw. Garn und eine Häkelnadel. Das Charakteristische an Häkelnadeln ist der Haken vorne an der Nadel. Die Häkelnadeln gibt es in unterschiedlichen Größen und Stärken. Welche Nadelstärke Sie benötigen, steht in der Regel auf dem Etikett am Wollknäuel. Apropos Wolle: Hier gibt es eine große Bandbreite an Farben und unterschiedlichen Wollarten. Von strapazierfähiger Schurwolle über kuschelige Merinowolle bis hin zu edler Kaschmirwolle gibt es verschiedene Sorten sowie auch Wollgemische, die sich in Qualität, Garnstärke, Elastizität und Tragekomfort unterscheiden. Anfänger sollten sich für ihr erstes Projekt für ein weiches Schulgarn entscheiden. Auf vielen Häkelanleitungen stehen aber auch Empfehlungen, welche Wolle am besten für das Häkelprojekt geeignet ist. Eine große Auswahl an Garn, Häkelnadeln und auch Bücher mit Anleitungen und Anregungen finden Sie auf Kalaydo.de.

Handarbeit als idealer Zeitvertreib

Sowohl Häkeln als auch Sticken sind vor allem deshalb so beliebte Freizeitbeschäftigungen, weil man für sie – anders als zum Beispiel beim Nähen – nicht viel Zubehör benötigt: Wolle und Nadeln bzw. beim Sticken noch einen im Stickrahmen eingespannten Stoff, fertig. Deshalb ist diese Handarbeit ein toller Zeitvertreib, den man praktisch überall betreiben kann – ob auf dem Weg zur Arbeit in der S-Bahn, im vollen Wartezimmer beim Arzt, auf der Bank auf dem Spielplatz oder abends gemütlich auf dem Sofa. Bei Handarbeiten kommt man zur Ruhe, kann sich entspannen und sich voll und ganz auf den kreativen Prozess einlassen – und wird am Ende mit einem tollen, einzigartigen Ergebnis belohnt.