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Stoffe auf Kalaydo.de

Wer gerne näht und bastelt, der weiß, dass Stoffe ein tolles Material sind, um daraus einzigartige Kleidungsstücke und Wohnaccessoires herzustellen. Ob mit der Nähmaschine oder mit der Hand, ob mit Nadel und Faden oder mit Klebe – kreative Nähprojekte und originelle Bastelideen lassen sich mit Baumwolle, Filz, Jersey und anderen Stoffen gut in die Tat umsetzen. Das Angebot an Stoffen ist riesig und nicht immer fällt die Entscheidung leicht, welcher Stoff der passende für das aktuelle Nähprojekt ist. Wer die Wahl hat, hat bekanntlich die Qual: Die unterschiedlichen Materialien und Texturen, aber auch die verschiedenen Farben und Muster sorgen für eine unbegrenzte Anzahl an Möglichkeiten. Jeder Stoff hat eine andere Haptik, Elastizität und Stärke und lässt sich anders verarbeiten und auch unterschiedlich gut mit anderen Stoffen kombinieren. Nicht jedes Material eignet sich für jedes Nähprojekt und nicht jedes Muster passt zu jedem Schnittmuster. So sollte man eine Mütze beispielsweise eher aus dehnbarem Jersey als aus festem Jeansstoff nähen und ein großflächiges Blumenmuster kommt zwar auf Bettwäsche oder Tischdecken zur Geltung, aber nicht auf kleinen Kosmetiktaschen. Nicht nur das Material, sondern auch das Muster entscheidet darüber, wie das genähte Stück am Ende aussieht und wie es sich anfühlt. Bevor Sie also auf Kalaydo.de nach Lust und Laune Stoff kaufen, sollten Sie sich erst einmal überlegen, was Sie aus dem Stoff nähen möchten und sich dann die Frage stellen, ob der Stoff für die Verwirklichung dieser Nähidee geeignet ist.

Der Unterschied zwischen Naturmaterialien und Kunstfasern

Es gibt Stoffe, die aus Naturfasern bestehen und einen pflanzlichen oder tierischen Ursprung haben (wie zum Beispiel Baumwolle, Leinen, Wolle und Seide) und es gibt synthetische Stoffe, die aus Kunstfasern gewebt werden (wie zum Beispiel Polyester und Elastan). Beide Materialien haben Vor- und Nachteile. Naturmaterialien sind in der Regel wesentlich hautfreundlicher, da sie atmungsaktiv sind. Dafür knittern sie schneller und verlieren schneller ihre Form. Chemiefasern sind hingegen leichter, dehnbarer und leiern nicht so schnell aus. Dafür können sie Flüssigkeiten, wie zum Beispiel Schweiß, nicht gut aufnehmen und sie wärmen schlecht. Wer Kleidung trägt, die aus reinen Kunstfasern besteht, bekommt außerdem häufiger einen Stromschlag, da sich der Stoff elektrostatisch auflädt. Sehr häufig handelt es sich bei Stoffen um ein Gemisch aus Natur- und Kunstfasern. Wenn Sie Wert auf hochwertige Materialien legen, sollten Sie auf einen möglichst hohen Anteil an Naturfasern achten.

Hautfreundliche Stoffe für Kleidungsstücke

Es gibt viele schöne und originelle Schnittmuster für Kleidungsstücke. Ob für Herren, Damen oder Kinder, ob für Jung oder Alt, ob für Nähanfänger, Hobbyschneider oder für Profis – mit selbst genähten Kleidungsstücken kann man sich aus der Masse hervorheben, seinen individuellen Stil verwirklichen, eigene Designs entwickeln und vor allem Unikate schneidern. Doch nicht jeder Stoff eignet sich für Hosen, Shirts, Ponchos, Mützen und Co. gleichermaßen. Bei Kleidungsstücken sollte man bei der Materialauswahl vor allem auf die Weichheit und Elastizität der Stoffe achten, schließlich will man sich in der selbstgemachten Kleidung wohlfühlen. Kratzende, zu feste und auch zu schwere Stoffe sind für Klamotten nicht ideal. Besonders gut eignen sich hingegen Baumwolljerseys mit einem geringen Elastan-Anteil, der für die nötige Elastizität sorgt. Ebenfalls kommen andere Bekleidungsstoffe, wie zum Beispiel leichte Baumwollstoffe, Popeline, Viscose, Sweatshirtstoff und Bündchen, sehr gut für das Nähen von Kleidungsstücken infrage. Bei Babysachen und Kinderkleidung sind auch Frottee und Fleece beliebte Materialien. Gerade bei Kinderbekleidung legen viele Eltern Wert auf beste Materialien – viele Baumwollstoffe gibt es deshalb auch in hochwertiger Bio-Qualität. Für Anziehsachen, bei denen eine gewisse Festigkeit gefragt ist, wie zum Beispiel bei Jacken, Ponchos und Röcken, sind Jeansstoff (Denim), Cord, Strick und Wollstoffe, etwa Walkloden, gut geeignet.

Was muss ich beim Stoffkauf und beim Nähen beachten?

Beim Nähen von Kleidungsstücken ist es immer wichtig, vorher genau Maß zu nehmen. Meistens sind bei den Schnittmustern Maßtabellen und auch Angaben zum Verbrauch dabei. Achten Sie beim Kauf der Stoffe immer auf die Stoffbreite – die Stoffballen sind unterschiedlich breit gelegt. Nur so können Sie sicher gehen, dass der gekaufte Stoff später ausreicht. Vor allem bei elastischen Stoffen und bei Stoffen mit Mustern ist es immens wichtig, dass Sie auf den Fadenlauf achten, denn zum einen dehnt sich der Stoff meistens nur in eine Richtung und zum anderen sollten die Muster aufeinander abgestimmt sein und in die richtige Richtung verlaufen. Außerdem müssen Sie bei elastischen Stoffen nicht nur beim Materialkauf, sondern auch beim Nähen so einiges beachten: Am besten stellen Sie Ihre Nähmaschine auf einen Elastikstich oder einen kleinen Zickzackstich ein, damit die Naht flexibel ist und der Faden nicht reißt. Eine spezielle Jerseynadel (auch Stretchnadel oder Ballpoint-Nadel genannt) erleichtert das Nähen und schont den Stoff.

In unserem Ratgeber Nähmaschinen im Überblick stellen wir Ihnen die verschiedenen Nähmaschinen vor und verraten, welche Nähmaschine die Richtige für Sie ist.

Kreative Unikate und Wohnaccessoires selber nähen

Vor allem Nähanfänger und Hobbyschneider nähen besonders gerne auch kleine und große Accessoires und Wohntextilien wie Taschen, Kissen, Tischdecken, Vorhänge, Utensilos und Wimpelketten. In der Regel sind diese Nähprojekte schneller genäht als Kleidungsstücke. Außerdem verwendet man vor allem feste Baumwollstoffe, Möbelstoffe, Canvas, Percale und Leinen für diese Dekoelemente – und diese lassen sich wesentlich leichter verarbeiten als feine oder elastische Stoffe und sind somit besonders für Einsteiger geeignet. In der Regel vernäht man diese mit einem einfachen Geradstich und versäubert die Nähte anschließend mit einem Zickzackstich. Sie brauchen für Ihre Nähmaschinen Universalnadeln in der passenden Stärke – je leichter der Stoff ist, desto feiner sollte auch die Nadel sein. Für kleine Nähprojekte, wie zum Beispiel Handyhüllen, Portemonnaies, Schlüsselbänder und Wimpelketten, und auch für Genähtes im Patchwork-Design kann man sehr gut Stoffreste und Restposten verwerten. Seit einiger Zeit sind auch die Trendmaterialien Korkleder, Snappap, Filz und Kunstleder für das Nähen von Wohnaccessoires sehr beliebt. Eine große Auswahl an Stoffen, Restposten, Stoffpaketen und Meterware finden Sie zu fairen Preisen auf Kalaydo.de.

Sie möchten mit dem Nähen direkt starten aber es fehlen Ihnen noch Schnittmuster oder Anregungen? Wir zeigen Ihnen wie Sie Wimpelketten selber nähen oder sogar eine Patchworkdecke nähen können. Außerdem stellen wir Ihnen Nähprojekte aus SnapPap und Kork vor.

Stoffe gekonnt kombinieren

Gegensätze ziehen sich an und manchmal sind ein Stilbruch und ein Materialmix ein hübscher Hingucker. So kann ein feiner Chiffon gut mit einem groben Wollstrick kombiniert werden und ein fester Jeansstoff mit einem hochwertigen Samt. Auch farblich ziehen leuchtende Farben und auffällige Muster die Blicke auf sich. Dennoch sollte man das Auge nicht überfordern: Bunte Muster und großflächige Prints sollten mit einfarbigen Stoffen und knallige Farben als Pendant mit dezenten Tönen kombiniert werden. Wenn man mehrere Stoffe kombinieren möchte, sollte man entweder darauf achten, dass die Farben oder die Muster harmonisch aufeinander abgestimmt. Sind alle Stoffe in einem Farbschema, kann man auch verschiedene Muster miteinander kombinieren; wird immer wieder ein und dasselbe Motiv aufgegriffen, kann man hingegen bei der Farbwahl etwas mutiger sein. Für welches Muster Sie sich entscheiden, sollte außerdem immer auch vom Nähprojekt abhängen. Große Muster machen nur dann Sinn, wenn man sie auch sehen kann. Haben Sie zum Beispiel einen Baumwollstoff mit großen Tieren oder anderen Motiven darauf, so kommen diese auf Kissenbezügen, Tischdecken und großen Einkaufsbeuteln etc. gut zur Geltung; nähen Sie aber eine Handyhülle aus diesem Stoff, dann kann es sein, dass sie nur einen Ausschnitt des Tieres, zum Beispiel seine Beine, auf der Hülle haben. Das sieht nicht nur seltsam aus, sondern bedeutet auch, dass Sie bei dem Stoff einen großen Verschnitt haben.

Bastelprojekte aus Stoff für Kinder

Mit Filz, Tüll und Baumwollstoffresten lassen sich die tollsten Sachen basteln. Ob Faschingskostüme und andere Verkleidungen, Kuscheltiere, Mobiles, kleine Geldbörsen oder Taschen – mit Nähmaschine oder Nadel und Faden, aber auch einfach mit Heißklebepistole oder Klebe können Sie Ihre kreativen Bastelideen verwirklichen. Auch Kinder lieben es, mit weichen Materialien zu basteln. Schon die Kleinsten können mit verschiedenen aufgeklebten Stofffetzen Kunstwerke gestalten und ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Eine besonders geeignete Stoffart für kleine Kinderhände ist zum Beispiel Filz (oder auch Bastelfilz), denn der lässt sich aufgrund der Stabilität gut festhalten, schneiden und kleben und er franst nicht aus. Mit einer Lochzange lassen sich schnell und unkompliziert Löcher in die Filzplatten stanzen, so dass die Filzplatten nach Lust und Laune mit Bändern und Wolle verziert und durchfädelt werden können. So lassen sich hübsche Anhänger gestalten oder man kann mit Nadel und Garn mehrere Filzelemente zu Taschen, Körbchen oder Fingerpuppen zusammen nähen. Manchmal wirkt ein schöner Stoff aber auch schon ganz ohne Ihr Zutun – Materialien wie Organza und Pannesamt sind Dekorationsstoffe, die geschmackvoll drapiert ein hübscher Blickfang sind.