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Lattenrost belüftet Matratze und fördert erholsamen Schlaf

Haben Sie als Kind gelegentlich beim Kumpel oder bei der besten Freundin übernachtet und auf der Matratze geschlafen, die auf dem Boden lag? Damals fanden Sie diese Absteige vielleicht abenteuerlich, heute wünschen Sie sich sicherlich einen höheren Schlafkomfort. Dafür benötigen Sie ein Bett mit dem passenden Lattenrost. Letzterer unterstützt Ihre Wirbelsäule. Vor dem Kauf gibt es einige Fragen zu klären.

Funktionen des Lattenrosts

Die Auswahl einer komfortablen Matratze allein garantiert Ihnen noch keinen erholsamen Schlaf. Vielmehr sollten Sie ihr eine Unterkonstruktion gönnen, die ihre Flexibilität erhöht. Mithilfe einer solchen verteilt die Matratze Ihr Körpergewicht besser und passt sich eher an unterschiedliche Belastungszonen an. Im Allgemeinen handelt es sich bei diesem Unterbau um einen Lattenrost.

Während der Nacht schwitzen Sie ungefähr einen halben Liter Flüssigkeit aus. Diesen nehmen das Bettzeug und die Matratze auf. Bevor Sie am nächsten Morgen das Bett machen, sollten Sie es unbedingt gründlich auslüften lassen. Damit von allen Seiten Luft an die Matratze gelangt, darf sie nicht direkt am Boden aufliegen. Lattenrostleisten sind auf Abstand zueinander in den Rahmen eingebaut, so dass die Luft zirkulieren kann. Somit verhindern diese, dass es zur Schimmelbildung und zu üblen Gerüchen kommt.

Lattenrost-Konstruktion auf das Bett abstimmen

Nicht jedes Lattenrost-Modell passt in jedes Bett. Und nicht jedes wird Ihren individuellen Ansprüchen gerecht. Informieren Sie sich umfassend über die unterschiedlichen Varianten, bevor Sie einen Lattenrost kaufen.

An erster Stelle steht die Kompatibilität zu Ihrem Bettgestell. Insbesondere entscheiden die Vorrichtungen für die Lattenrost-Aufnahme. Flexibel hinsichtlich der Auswahl des Lattenrosts sind Sie, wenn Ihr Bett seitliche Auflageleisten besitzt. Zusätzlich sollte beim Doppelbett ein Mittelholm vorhanden sein, damit die Lattenrost-Leisten nicht durchhängen. Sie können ein Modell mit einem umlaufenden Rahmen oder einen Roll-Lattenrost auflegen.

Besitzt Ihr Bettrahmen hingegen quer verlaufende Holme oder Auflagewinkel lediglich an den Ecken, fehlt ihm die Möglichkeit, den Roll-Lattenrost zu stabilisieren. In diesem Fall benötigen Sie eine Variante mit einem umlaufenden Rahmen. Diese Art von Rosten wird in unterschiedlichen Ausführungen angeboten.

Die einfachsten Typen besitzen einen festen Rahmen. Sofern Sie keinen Wert darauf legen, Ihr Kopf- beziehungsweise Fußteil in der Höhe zu verstellen, können Sie sich so einen vergleichsweise kostengünstigen Lattenrost kaufen. Wünschen Sie sich etwas mehr Luxus, wählen Sie einen verstellbaren Rost, womöglich einen, der über einen Motor angetrieben wird. Bedenken Sie, dass die Verstellmechanismen unterschiedlich viel Platz unterhalb des Betts benötigen. Wenn Sie einen Bettkasten besitzen, den Sie zum Verstauen diverser Utensilien nutzen, ist das Platzangebot eng bemessen. Suchen Sie in diesem Fall nach einem elektrisch verstellbaren Modell, das keine Bodenfreiheit benötigt.

Selbstverständlich muss das Lattenrost-Modell auch in der Größe zu Ihrem Bett passen. Letzteres verfügt im Allgemeinen über ein Standard-Außenmaß, beispielsweise 90 x 200, 140 x 200 oder 180 x 200 Zentimeter. Kinderbetten sind kürzer, Sondermodelle weichen in der Länge und/oder Breite von den Standardmaßen ab. Im Zweifelsfall lohnt es, vor dem Lattenrost-Kauf den Bettrahmen auszumessen. Die zum jeweiligen Maß passenden Lattenroste sind um einige Zentimeter kürzer und schmaler, denn sie müssen in den Bettrahmen hineinpassen.

Weitere Faktoren, die vor dem Kauf geklärt sein müssen

Hinsichtlich der Anzahl der Leisten kommt es darauf an, wie viel Bequemlichkeit Sie sich wünschen. Bei einfachen Lattenrosten sind zwischen den Leisten größere Abstände vorhanden. Bei qualitativ hochwertigen Modellen sind die Leistenabstände kleiner, entsprechend mehr Leisten sind auf dem Rost angebracht. Etwa 30 sollte ein guter Rost besitzen. Geben Sie lieber etwas mehr Geld aus, als dass Sie an der Ergonomie Ihres Bettunterbaus sparen. Alternativ können Sie den Lattenrost gebraucht kaufen.

Sofern Sie sich im Vorfeld für eine Matratze entschieden haben oder ihre alte behalten, stimmen Sie den Abstand der Lattenrost-Leisten auch auf diese ab. Schaumstoff-Matratzen sollten auf Rosten liegen, deren Leisten-Abstände höchstens vier Zentimeter betragen. Sie drücken sonst zu stark durch und verschleißen vorzeitig.

Darüber hinaus unterscheidet sich je nach Ausstattung und Preis die Flexibilität der einzelnen Leisten. Kostengünstige Lattenroste sind eher starr. Besonders schonend für die Gelenke, weil sie auf Druck gut nachgeben, sind Leisten aus Leimholz, das dampfbehandelt wurde. Erkennbar sind sie an ihrer Form. Sie erscheinen mittig nach oben gewölbt. Weiterhin verstärken flexible Kappen den federnden Effekt der Leisten.

Handelt es sich bei Ihrem Bett um ein Doppelbett? Dann stellt sich die Frage, ob Sie es mit einem breiten oder mit zwei schmalen Lattenrosten ausrüsten. Für Letztere benötigen Sie entweder Querholme oder einen breiten Mittelholm, damit die Roste von allen Seiten abgefangen werden. Hinsichtlich des Schlafkomforts kann dies die bessere Wahl sein, insbesondere wenn Sie und Ihr Partner/Ihre Partnerin sehr unterschiedliche Körpergewichte aufweisen. Zu diesen müssen die Lattenroste auch passen. Achten Sie in dieser Hinsicht auf die Angaben des Herstellers. Wenn Sie allein im Doppelbett nächtigen, kann der breite Rost die richtige Wahl sein. Auf ihm spüren Sie keinen Übergang in der Bettmitte.

Komfortzonen richtig einstellen

Bis auf die einfachen Lattenroste verfügen alle Modelle über eine Einteilung für bestimmte Körperzonen. Sie unterstützen die Wirkung der in den Matratzen vorhandenen Liegezonen. Wenn beispielsweise beim Seitenschläfer die Matratze in der Schulterkomfortzone besonders nachgibt, sinkt auch die Lattenrost-Schulterzone entsprechend ein. Dasselbe gilt für die Beckenzone, auf die beim Seitenschläfer punktuell ein höherer Druck lastet als beim Bauch- beziehungsweise Rückenschläfer. Damit sich die besagten Effekte tatsächlich ergänzen, müssen Lattenroste und Matratzen dieselbe Anzahl von Komfortzonen aufweisen.

Je mehr Komfortzonen Rost und Matratze vorweisen, desto entspannter schlummern Sie. Gute Modelle besitzen davon sieben. Reicht das Geld hierfür nicht aus, entscheiden Sie sich für einen Kompromiss. Sie können beispielsweise einen Lattenrost gebraucht kaufen, der drei Liegezonen besitzt und die entsprechende Matratze erwerben. Tipps zum Kauf der passenden Matratze finden Sie übrigens in unserem Ratgeber.

Viele Lattenroste verfügen auf mehreren Leisten über Schieber, mit denen Sie die Federung des Unterbaus individuell abstimmen können. Sie dienen dazu, entweder mehrere Leisten miteinander zu verbinden und so eine größere Auflagefläche zu schaffen oder Hilfsleisten an bestimmten Stellen zu halten, so dass diese Kräfte umleiten.

Spezielle Lattenroste

Eine Lattenrost-Matratzen-Kombination erspart Ihnen den Einzelkauf von Matratze und Rost. Allerdings ist ihre Latex-Schurwollfilz-Auflage eher flach, so dass Sie ein "Leichtgewicht" sein sollten, um bequem auf ihr zu nächtigen. Für Übergewichtige werden XXL-Lattenroste angeboten. Weitere spezielle Roste sind für den Pflegebedarf vorgesehen. Sie enthalten Absenk-Vorrichtungen, die sich im Bedarfsfall über den Notstromaggregaten betreiben lassen. Wollen Sie Ihren Rost vom Bett aus in der Höhe verstellen, entscheiden Sie sich bestenfalls für ein Modell mit Kabel- oder Funkfernbedienung.

Fazit

Wer sich nachts regenerieren möchte, sollte neben der richtigen Matratze einen hochwertigen Lattenrost kaufen. Gefederte Leisten schaffen eine solide Basis zur Unterstützung der Wirbelsäule, insbesondere wenn die Zonen des Rosts mit denen der Matratze identisch sind. Der Schlaftyp entscheidet, welche Liegezonen der Lattenrost aufweisen muss und welche davon verstärkt sein sollten. Zusätzliche Ausstattungsmerkmale, die die Schlafqualität ebenfalls verbessern, sind gefederte Kappen sowie flexible Schieber zur individuellen Kraftverteilung auf dem Rost. Für besondere Einsatzgebiete werden Spezial-Lattenroste angeboten, beispielsweise für Übergrößen oder für den Pflegebedarf. Bei der Auswahl des Rosts ist unbedingt die Kompatibilität zum Bettgestell und zur Matratze zu beachten. Hierbei kommt es auf die Bettrahmengröße, auf die Auflage-Möglichkeiten des Rahmens sowie auf die Füllung der Matratze an. Letztlich sollte der Rost auf das Körpergewicht abgestimmt werden. Hilfreiche Angaben hierzu finden sich auf den Produktinformationen des Herstellers. Bei neuen Lattenrosten ist der Preis ein entscheidendes Indiz für die Qualität. Da sich der Rost vor dem Gebrauch feucht abwischen und bei Bedarf auch desinfizieren lässt, spricht nichts gegen den Kauf eines gebrauchten Modells. Dabei lässt sich Geld sparen.