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Pflegebett & Seniorenbett – erhöhter Schlafkomfort

Der Rücken schmerzt, die Gelenke versteifen, in der Nacht müssen Sie häufiger auf die Toilette? Es wird Zeit, über den Austausch Ihrer Schlafgelegenheit nachzudenken. Ein Seniorenbett, das Ihnen das Aufstehen erleichtert, kommt Ihren individuellen Wünschen im Alter entgegen. Falls Sie beim Aufstehen auf die Hilfe anderer Menschen angewiesen sind, benötigen Sie ein Pflegebett. Pflegebett und Seniorenbett sollten sorgfältig ausgewählt werden.

Das Besondere an Seniorenbetten und Pflegebetten

Pflegebetten und Seniorenbetten sind spezielle Betten, die sich in mehreren Eigenschaften von den geläufigen Betten unterscheiden. Seniorenbetten sind für Menschen im Rentenalter gedacht, werden aufgrund Ihres Komforts aber auch gern von etwas Jüngeren genutzt. Das Seniorenbett ist ein erhöhtes Bett, bei dem sich die obere Bettkante auf einer Höhe zwischen 50 und 60 Zentimeter befindet. Bei vielen Modellen lässt sich die Liegefläche mehrfach in der Höhe einstellen, so dass die optimale Betthöhe entsprechend der Körpergröße gewählt werden kann. Seniorenbetten unterscheiden sich ansonsten optisch nicht von anderen Betten. Sie sind in den unterschiedlichsten Designs erhältlich. Weiße Modelle werden ebenso angeboten wie solche in schicken Holzdekoren. Selbst Seniorenbetten mit einem hohen Kopfteil sowie seitlicher Stoffbespannung sind kein Traum mehr. So ein Bett erinnert Sie in erster Linie an ein modernes Boxspringbett und keinesfalls an ein Modell für alte Leute. Sie brauchen also nicht die gesamte Schlafzimmereinrichtung austauschen, damit sich Ihre neue Schlafgelegenheit harmonisch in die Umgebung einfügt. Entweder passen Sie das Dekor an Ihre Schlafzimmermöbel an oder Sie machen das Bett zu einem Highlight und wählen es in einer auffälligen Farbgebung. Ein weiteres Plus bei Seniorenbetten ist der mehrfach verstellbare Lattenrost, der sich manuell oder elektrisch, auf Wunsch per Fernbedienung, bedienen lässt. Bedenken Sie, dass je nach Ausführung unterhalb der Matratze für den Motor sowie für einzelne Matratzenzonen, die Sie gelegentlich absenken möchten, mehr Platz beansprucht wird. Dies ist wichtig, wenn Sie in einer Bettkommode unterhalb der Liegefläche Dinge lagern wollen oder wenn Ihr Bett einen Bettkasten besitzt.

Das Pflegebett punktet mit weiteren Funktionen, die Ihnen sowie der Pflegeperson den Alltag erleichtern. Es lässt sich in der Höhe zwischen 45 Zentimeter und 72 Zentimeter einstellen. Letzteres Maß gewährleistet, dass die Pflegeperson mit geradem Rücken im Stehen arbeiten kann, wenn sie Ihnen beim Aufstehen hilft, die Körperpflege durchführt oder Ihnen das Essen anreicht. Die Zonen des Lattenrosts lassen sich mehrfach, bei elektrisch betriebenen Modellen stufenlos verstellen. Dies ist insbesondere sinnvoll, wenn Sie bettlägerig sind und die Liegeposition häufiger wechseln möchten. Während des Essens und Fernsehens sitzen Sie, wenn Sie möchten, während Sie zum Umlagern, Pflegen und während der Physiotherapie flach gelagert werden können. Aufgrund des Fahrgestells lässt sich das Bett rollen, wodurch es von allen Seiten leicht zugänglich ist. Sogenannte Hebepflegerahmen, die sich in passende Bettgestelle integrieren lassen, besitzen außerdem seitlich verstellbare Bügelgriffe, die Ihre Matratze fixieren. Je nach Ausführung verfügen Pflegebetten außerdem über Bettgalgen und Bettgitter, wobei sich Letztere einzeln absenken und in der Höhe verstellen lassen. Für übergewichtige Menschen stehen Schwerlastbetten zur Verfügung.

Wer zahlt was?

Seniorenbetten zählen nicht zur Pflegeausstattung, daher müssen Sie sich bei Bedarf selbst ein Seniorenbett kaufen. Natürlich können Sie sich im Möbelhaus umsehen. Allerdings werden Sie dort in der Regel nur wenige Ausstellungsstücke vorfinden. Das Platzangebot reicht einfach nicht aus, um viele Modelle zu präsentieren. Neben Ihrer sollen andere Zielgruppen bedient werden. Sehen Sie sich also ruhig im Internet um, wo Sie das Bett vergleichsweise günstig erwerben können. Noch mehr sparen Sie, wenn Sie das Seniorenbett gebraucht kaufen, beispielsweise hier bei kalaydo.de.
Das Ausleihen beziehungsweise die Miete für Pflegebetten wird bis auf den Anteil der Zuzahlung durch den Patienten von den Pflegekassen bezahlt, sofern der behandelnde Arzt ihre Notwendigkeit attestiert. Leider dauert es manchmal sehr lange, bis die Kasse eine Entscheidung trifft. Nicht selten wird der Antrag sogar abgelehnt. Für den Betroffenen bedeutet dies, auf die Vergünstigungen vorerst zu verzichten oder gegebenenfalls ein Rechtsmittel einzulegen, um in den Genuss einer kostenlosen Schlafgelegenheit zu kommen, die er aus gesundheitlichen Gründen benötigt.

Wenn Sie oder Ihr Angehöriger sich die eventuelle Auseinandersetzung mit der Pflegekasse oder wertvolle Zeit sparen möchten, können Sie selbst das Pflegebett kaufen. Da dieses im Neuzustand jedoch sehr preisintensiv ist und das Bett eventuell nur über einen absehbaren Zeitraum benötigt wird, sollten Sie überlegen, ob Sie das Pflegebett gebraucht kaufen. In diesem Fall müssen Sie nicht das Basis-Modell auswählen, das gerade so die Bedürfnisse des Pflegebedürftigen erfüllt. Ihr kostengünstiges Bett darf den Komfort aufweisen, den Sie für passend halten. Auch das Aussehen des Betts bestimmen Sie selbst. Wählen Sie ein Modell, das in Ihr Schlafzimmer passt beziehungsweise in den Raum, der für die Pflege bestimmt ist.

Qualitätsunterschiede erkennen

Günstige Seniorenbetten kosten etwas mehr als normale Einzelbetten. Allerdings sind sie qualitativ nicht besonders hochwertig. Schließlich muss der Hersteller die Sonderausstattung irgendwie einkalkulieren, entsprechend spart er an der Basis, also am Bettgestell oder den Verbindungsteilen. So stören die Käufer beispielsweise scharfe Bettkanten beim Aufstehen und beim längeren Sitzen auf der Bettkante. Furniere platzen ab, wenn man unglücklich an Kanten stößt oder zusätzliche Aufstehhilfen angebracht werden. Weiche Hölzer wie Kiefer und Fichte verziehen sich bei Veränderungen der Luftfeuchtigkeit. Das gesamte Bett beginnt zu wackeln oder die Verbindungsteile weisen Schwächen auf. Prüfen Sie vor dem Kauf unbedingt die Stabilität des Bettes. Rütteln Sie ruhig ordentlich daran, wenn Sie es sich vor Ort ansehen. Schließlich muss das Bettgestell Ihr Körpergewicht über Jahre zuverlässig tragen. Achten Sie außerdem darauf, dass die Befestigungsmaterialien exakt zusammenpassen und dass sie sicher in den Bettrahmen fassen. Falls Ihr Bett mit einem Bettkasten ausgestattet ist, testen Sie, ob er sich leicht ausziehen lässt. Läuft er auf Schienen? Gleitet er gleichmäßig und leicht oder müssen Sie Kraft aufwenden?

Pflegebetten müssen bestimmte Standards aufweisen, damit sie für die Pflege zugelassen werden. Ob Ihr Bett diese einhält, erkennen Sie am TÜV- oder am GS-Prüfzeichen. Je mehr Verstellmöglichkeiten Ihr Bett bietet, desto teurer ist es in der Neuanschaffung. Bedenken Sie vor dem Kauf, welche Optionen Sie von Ihrer neuen Schlafgelegenheit erwarten. Nicht jeden Luxus benötigt Ihr Bett, doch denken Sie an Morgen, wenn Sie ein Pflegebett kaufen. Wer heute noch im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte ist, muss später vielleicht gesichert werden, damit er nicht aus dem Bett fällt. Ein Bettgitter könnte von Vorteil sein.

Beim Kauf zusätzlich beachten

Selbstverständlich braucht ihr Bett eine passende Ausstattung wie einen speziellen Lattenrost sowie die richtige Matratze. Lattenroste von Seniorenbetten sollten so konzipiert sein, dass sich der Kopfteil separat nach oben fahren lässt. Vielleicht möchten Sie im Bett frühstücken oder fernsehen. Auch der Fußteil sollte sich in der Höhe und Neigung verstellen lassen. Falls Sie unter Beschwerden im unteren Rücken leiden, kann Ihnen das Hochlagern der Beine in der Stufenposition Erleichterung verschaffen. Verfügt Ihr neues Bett über dieselben Abmessungen wie das alte, können Sie die gewohnte Matratze weiterverwenden. Achten Sie darauf, dass diese mit denselben Zonen ausgestattet ist wie der Lattenrost. Eine durchgelegene Matratze sollten Sie austauschen, wenn Sie sich ein Seniorenbett kaufen. Falls Sie eines mit einem Bettkasten aussuchen und noch nicht wissen, an welche Wand Sie das Bett stellen wollen, achten Sie auf einen beidseitig ausziehbaren Bettkasten.

Bei Pflegebetten zählen Lattenroste zur Grundausstattung. Wonach Sie unbedingt Ausschau halten sollten, wenn Sie sich ein Pflegebett gebraucht kaufen, ist eine Matratze, die Ihren individuellen Anforderungen entspricht. Falls Sie zum Durchliegen neigen oder längerfristig im Bett liegen müssen, benötigen Sie ein Modell, das das Wundliegen verhindert. Auch entsprechende Auflagen, bei denen sich unterschiedliche Kammern selbständig mit Luft füllen, sorgen für eine ständige Umverteilung des Drucks auf Ihren Körper. Informieren Sie sich vor dem Kauf einer solchen Auflage, ob Sie sie mit einem Inkontinenzschutz beziehen dürfen oder ob sie durch diese ihre Funktionsfähigkeit verliert. Neuere Inkontinenzbezüge verfügen durch die Verwendung von Lyocell-Silber-Holzfasern über eine antibakterielle Ausstattung. Bei orthopädischen Beschwerden empfehlen sich Matratzen mit einer Viscoschaum-Füllung. Auf Ihnen liegen Sie besonders weich, ohne dass die Stützkraft der Matratze verloren geht.

Fazit

Pflege- und Seniorenbetten tragen im Pflegefall beziehungsweise im Alter aufgrund ihrer besonderen Ausstattung dazu bei, die Eigenständigkeit von Pflegebedürftigen und älteren Menschen zu erhalten. Außerdem erleichtern Pflegebetten den Angehören und Pflegepersonen die Betreuung des Betroffenen, da diese die Betthöhe auf ihre Körpergröße anpassen und den Lattenrost in einzelnen Zonen anheben oder absenken können. Bettgitter lassen sich auf unterschiedliche Höhen einstellen. Sie verhindern, dass der Pflegebedürftige aus dem Bett fällt. Zubehör wie Bettgalgen und Haltegriffe tragen dazu bei, dass der Pflegebedürftige mit eigener Körperkraft beim Aufstehen und Umlagern mithelfen kann. In vielen Fällen ist es sinnvoll, das Bett für den Pflegefall selbst zu erwerben, da sich die Kassen mit der Bewilligung oft Zeit lassen. Es sollte ein Modell gewählt werden, das alle Sicherheitsmerkmale erfüllt und ein Prüfzeichen trägt. Die Ausstattung muss zu den individuellen Ansprüchen passen. Beim Kauf der Matratze sollte auf Qualität Wert gelegt werden. Neben dem richtigen Härtegrad kommt es auf besondere Wünsche an. Spezielle Matratzen und Auflagen verhindern das Wundliegen. Inkontinenzauflagen schützen die Matratze vor Verunreinigungen, lassen sich aber nicht bei jeder Matratzen-Art verwenden. Da Pflegebetten in der Anschaffung kostspielig sind, lohnt es, sich nach einem gebrauchten Modell umzuschauen. Wer sparen möchte, kann auch das Seniorenbett gebraucht kaufen. Optisch sollten sich Senioren- und Pflegebetten in die Einrichtung einfügen. Wer sein Bett selbst aussucht, kann die Bauart, das Material und die Farbe auswählen.