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11 Tipps - So richten Sie ein Esszimmer perfekt ein

Ein eigener Essbereich in Haus oder Wohnung kann viel mehr als nur ein Platz zum Essen sein. Schnell kommt hier die ganze Familie auch außerhalb der Mahlzeiten zusammen und verbringt jede Menge gemeinsame Zeit. Das Esszimmer wird dann zum neuen Lebensmittelpunkt. Wie Sie es am besten einrichten – ob in einem eigenen Zimmer oder in einem Teil von Küche oder Wohnzimmer – lesen Sie hier.

Gemütlichkeit trifft Funktionalität

Ein Tisch, ein paar Stühle und fertig ist der Essbereich? Ganz so einfach geht es leider nicht, wenn es einerseits gemütlich und andererseits multifunktional sein soll. Dazu gehört mehr als nur die Möbelauswahl. Die Beleuchtung, die Wandgestaltung oder auch Dekoration sind ähnlich wichtig bei der Einrichtung, damit ein harmonisches Ambiente entsteht, in dem Sie nicht nur kurz zum Essen zusammenkommen, sondern sich zu jeder Tageszeit gern treffen und verweilen möchten.

Dabei muss nicht unbedingt ein eigenes Zimmer für den Essraum zur Verfügung stehen. Dieses klassische Vorbild wurde zuletzt mehr und mehr von der Essecke verdrängt, die heute dann einen Bereich in Wohnzimmer oder Küche einnimmt.

1 – Optische Trennung

Richten Sie einen Essbereich innerhalb eines anderen Zimmers ein, können Sie der Einfachheit halber eine durchgängige Wandgestaltung wählen. Interessanter wird die Essecke aber, wenn Sie für optische Grenzen sorgen. Dabei hilft Ihnen eine andere Farbe oder Tapete für die Wand oder ein Teppich, der Esstisch und Stühle zu einer Einheit zusammenfasst und als eigenständigen Platz definiert.

2 – Licht und Farben

Fällt nur wenig Tageslicht in Ihre Essecke, gehen Sie dort besser sparsam mit dunklen Farben um. Wände und Möbel sollten dann eher helle bis mittlere Farbtöne tragen, damit der Bereich freundlich und einladend wirkt, statt nur als dunkle Ecke wahrgenommen zu werden. In einem separaten Zimmer haben Sie meist ein oder mehrere Fenster, die genügend Licht hineinlassen. Hier sind Sie dann etwas flexibler bei der Gestaltung.

3 – Licht und Beleuchtung

Eine eigene Beleuchtung für den Essbereich ist ein absolutes Muss. Schließlich wollen Sie dort auch abends viel Zeit verbringen, oder? Pendelleuchten oder Hängelampen sind hier ideal. Sie schaffen rund um die Essecke eine wohlige, gemütliche Lichtinsel, erhellen auch andere Arbeiten am Esstisch und markieren den Bereich aber gleichzeitig ähnlich wie ein Teppich oder eine veränderte Wandgestaltung. Außerdem wirken Tisch und Stühle unter einer solchen Leuchte dann auch nicht mehr so verloren im Raum, wie sie es sonst oft tun.

4 – Ein bequemer Platz

Wo Sie und Ihre Familie länger verweilen sollen, muss natürlich auch der Sitzkomfort der Stühle oder anderer Sitzgelegenheiten stimmen. Lassen Sie sich hier nicht nur von der Optik leiten, sondern probieren Sie die Bestuhlung Ihrer Wahl ausgiebig aus. Lässt sie genügend Bewegungsfreiheit? Wie ist das Höhenverhältnis zum Tisch? Besonders bequem fallen zum Beispiel Sesselstühle oder Stuhlsessel aus. Ähnlich beliebt ist mittlerweile auch die Bank am Esstisch. Sie vermittelt einen etwas ungezwungeneren Eindruck und lässt sich sehr flexibel nutzen – bei Bedarf sogar als Beistelltisch.

Extra-Tipp: Übrigens müssen Sie Ihre Stühle nicht immer alle in der gleichen Farbe oder mit identischem Design wählen. Warum nicht einfach mal die Stuhlreihen bunt durchmischen? So wirkt Ihr Essplatz nicht einfach nur wie eine Seite aus dem Möbelkatalog, sondern wird gleich viel lässiger, individueller und interessanter.

5 – Die richtige Tischgröße

Ein riesiger Tisch beeindruckt ohne Zweifel. Sitzen Sie dort aber regelmäßig nur mit zwei oder drei Personen, schafft so ein XXL-Tisch mehr Distanz, als er beim Zusammenkommen hilft. Die Atmosphäre ist unterkühlt, leer und angeregte Kommunikation mag hier kaum aufkommen. Kaufen Sie Ihren Esstisch deswegen lieber eine Nummer kleiner. Haben Sie häufiger viele Gäste, achten Sie lieber auf Funktionen zum Ausziehen des Tisches oder eine Möglichkeit, den Tisch mit separaten Anbauplatten erweitern zu können.

Dabei gibt es aber eine Ausnahme. Oft ist der Esstisch auch für das eine oder andere Familienmitglied gleichzeitig der Arbeitsplatz oder ein Ort zum Lernen. Dann darf der Tisch auch etwas größer sein, weil so die Möglichkeit entsteht, beides etwas voneinander zu trennen. An einem langen rechteckigen Tisch beispielsweise kann an einem Ende gearbeitet werden, während die andere Seite zum Treffpunkt und Essplatz wird. Durch die größere Fläche müssen Arbeits- oder Lernutensilien dann nicht immer wieder abgeräumt werden, wenn die Familie zwischendurch essen will.

6 – Der beste Platz für den Tisch

Ob in einer Essecke oder in einem eigenen Zimmer: Soll der Tisch lieber an die Wand, vor ein Fenster oder einfach mittig aufgestellt werden? In der Mitte von Essecke oder -zimmer schafft der Tisch immer ein besonders großzügiges Ambiente und verleiht dem Essbereich zusätzliche Wirkung. Wenn Sie den Platz dafür haben, engen Sie Ihren Tisch nicht unnötig an einer Wand oder vor dem Fenster ein.

7 – Holz für mehr Wärme

Ist die Umgebung des Essplatzes eher schlicht, modern oder bewusst puristisch gehalten, sorgen Esstisch und Stühle aus natürlichem Holz wieder für Wärme und Behaglichkeit. Allein dieses Material reicht dann schon, um einen einladenden Platz zu schaffen.

8 – Stauraum in der Nähe

Früher hatten Ihre Großeltern und Urgroßeltern direkt neben dem Esstisch mit Sicherheit eine Anrichte oder einen Buffetschrank stehen. Auch heute noch sollte so ein funktionales Zusatzmöbel an keinem Essplatz fehlen. Die alte Anrichte hat dabei vielleicht ausgedient, aber ein modernes Sideboard erfüllt genau den gleichen Zweck. Dieses Möbelstück mit Schubladen und Türen bietet Ihnen dann reichlich Stauraum oder Ablageflächen unmittelbar in Tischnähe. Hier können Sie Ihr Essgeschirr unterbringen, aber genauso die Spielesammlung für gemütliche Runden oder das Notebook, wenn Sie zwischendurch auch einmal am Esstisch arbeiten wollen.

9 – Lösungen für wenig Platz

Ein separater Essbereich oder ein zusätzlicher Essplatz benötigt weniger Platz, als Sie vielleicht denken. Für zwei oder drei Personen und kleinere Mahlzeiten reicht oft schon ein Beistelltisch, der sich eventuell bei Bedarf noch ausklappen lässt. Stellen Sie um den Tisch herum noch zwei, drei Stühle auf und Sie haben einen komfortablen Essplatz gewonnen, der kaum die Fläche eines Zweisitzer-Sofas einnimmt. So eine Essecke funktioniert selbst in kleinen Wohnungen gut. Als zweiter Essplatz neben der Küche lässt sie die Wohnung dann sogar gleich viel großzügiger erscheinen.

10 – Dekoration nicht vergessen

Eine passende Tischdecke und etwas Tischdekoration sind wichtige Accessoires in Sachen Gemütlichkeit. Die Deko darf den Tisch aber nicht dominieren, weil sonst alles schnell überfrachtet wirkt. Weniger ist hier mehr. Das gilt auch für die Dekoration im Umfeld. Auf dem Sideboard am Essplatz oder auf dem Boden darf genauso Dekoration stehen, aber ebenfalls nie zu viel. Geschmackvoll wirkt auch immer eine kleine Bildersammlung im Essbereich. Dafür eignen sich Familienfotos oder neutrale Drucke gleichermaßen gut – genauso funktionieren Postkarten oder andere Erinnerungsstücke. Die Dekoration wird dadurch sogar viel persönlicher und wirkt nicht so schnell gekünstelt wie ein Ensemble aus dem Möbelmarkt. Hängen Sie alles nicht zu hoch und nicht zu tief auf. Ein bis zwei Meter sind eine ideale Höhe, damit die Stücke im Sitzen und im Stehen immer gut zu sehen sind.

11 – Qualität macht sich bezahlt

Das Esszimmer soll ein neues Zentrum in Ihrem Zuhause und für Ihre Familie werden. Damit wird es ähnlich wichtig wie die Sofalandschaft im Wohnzimmer oder die Betten im Schlafzimmer. Sie werden hier ebenfalls viel Zeit verbringen. Da sollte dann auch alles passen – bequeme Stühle, ein funktionaler Tisch oder eine ausreichend helle Beleuchtung. Zu modische Teile mögen Sie vielleicht bald nicht mehr sehen. Setzen Sie besser auf klassisches zeitloses Design und gute Qualität, die jahrelang Freude macht.