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Töpfe nach Hochwertigkeit und Kompatibilität auswählen

Töpfe zählen zur wichtigsten Ausstattung in der Küche. Ohne sie gelänge es kaum, eine Suppe zuzubereiten. Damit diese nicht anbrennt, sollten Sie bei der Auswahl des Topfes auf hochwertige Materialien achten. Außerdem muss das Kochgeschirr zum Typ Ihres Herdes passen. In unserem Ratgeber für Töpfe geben wir Ihnen Tipps, welche Topfarten Sie benötigen und worauf Sie beim Kauf achten sollten.

Gängige Arten von Töpfen

So mancher Hobbykoch geht davon aus, dass er nie genug Kochgeschirr besitzen kann. Doch allein die Topf-Anzahl entscheidet nicht über das Gelingen der Mahlzeit. Wählen Sie für die Zubereitung des jeweiligen Gerichts die jeweils passende Topf-Variante. Als Basis-Ausstattung reichen fünf Modelle aus.

Die Stielkasserolle ist ein vergleichsweise kleiner Topf, der anstelle von zwei Henkeln einen längeren Stiel besitzt. Dieser ermöglicht das bequeme Festhalten beim Anrühren von Saucen sowie das sichere Umrühren beim Aufwärmen von Speisen. Der Topf rutscht Ihnen nicht von der Herdplatte, da Sie ihn gut greifen können. Außerdem besteht weniger die Gefahr, dass Sie sich beim Anfassen die Finger verbrennen.

Der Gemüsetopf ist in unterschiedlichen Größen erhältlich. Sie benötigen ihn, um Kohl, Möhren, Bohnen oder anderes Gemüse zu blanchieren oder zu garen. Stimmen Sie das Fassungsvermögen auf die Größe Ihrer Familie ab. Für eine dreiköpfige Familie reichen in der Regel zwei bis drei Liter aus. Für größere Familien darf es ruhig ein Modell mit einem Fassungsvermögen von acht oder zehn Litern sein. Schaffen Sie sich am besten ein zweites Exemplar an. Dieses verwenden Sie, um die Beilagen zu garen. Auf diese Weise können Sie das Gemüse und die Kartoffeln zeitgleich servieren.

Den Suppentopf benötigen Sie zum Kochen von Suppen und Eintöpfen. Aber auch für Nudeln eignet er sich, weil Sie zum Zubereiten derselben viel Wasser benötigen. Marmeladen und Gelees gelingen im Suppentopf ebenfalls sehr gut. Da es sich um einen hohen Topf handelt, besteht kaum die Gefahr des Überkochens.

Um einen besonderen Topf handelt es sich beim Bräter, der auch als Schmortopf bekannt ist. Im eigentlichen Sinne ist er ein Hybrid aus der Pfanne und dem Kochtopf. Da er eine größere Grundfläche besitzt, können Sie ihn zum Anschmoren verwenden. Dabei werden Röstaromen freigesetzt, so dass das Gericht kräftiger als im gekochten Zustand schmeckt. Nach dem Ablöschen mit einer Flüssigkeit legen Sie den Deckel auf und garen den Braten auf der Herdplatte oder im Backofen weiter.

Etwas kleiner als der Bräter ist die Auflaufform, in der Sie Nudel-, Kartoffel- oder Gemüseaufläufe herstellen. Ob Sie die eckige oder ovale Form bevorzugen, bleibt Ihnen überlassen. Die meisten Modelle sind so ansprechend gestaltet, dass Sie diese vom Herd aus direkt auf den Tisch bringen können. Vergewissern Sie sich zuvor unbedingt über die Hitzebeständigkeit der Tischplatte und legen Sie gegebenenfalls zur Vorsicht lieber einen Untersetzer unter die Form.

Weitere Topfarten für besondere Ansprüche

Wenn das Kochen zu Ihren Hobbys zählt, werden Sie sich sicherlich weitere Töpfe kaufen. Dazu zählt beispielsweise der Römertopf, in dem Sie diverse Speisen ohne die Zugabe von Fett in der Backröhre garen. Es handelt sich um einen Tontopf, der von außen glasiert ist. Vor dem Gebrauch wird er in Wasser getränkt, damit sich seine Poren voll Flüssigkeit saugen, die im Laufe des Garvorgangs wieder abgegeben wird.

Besitzen Sie einen Garten, lohnt sich die Anschaffung eines Einkochtopfs, der heutzutage fast immer über eine Automatik verfügt, mit der Sie die Einkochzeit einstellen. Sie verwenden ihn zum Einwecken von Obst und Gemüse, das sich mehrere Monate hält. Alternativ nutzen Sie ihn zum Warmhalten von Getränken wie Tee oder Glühwein. Einige Modelle sind mit einem Ablaufhahn ausgestattet, so dass das Einschenken ein Kinderspiel ist.

Der Damptentsafter ist in drei Kammern aufgeteilt, von denen die mittlere mit einem Ablaufhahn ausgestattet ist. In die untere Kammer füllen Sie Wasser ein und erhitzen es. Der dabei entstehende Dampf steigt bis in die obere Kammer auf, in der sich das Erntegut befindet. Bei diesem platzen aufgrund der hohen Temperaturen die Zellwände auseinander, so dass Saft austritt. Er läuft durch ein Sieb in die mittlere Kammer. Wenn Sie ihn in saubere Flaschen heiß abfüllen und diese luftdicht verschließen, können Sie den Saft über mehrere Monate lagern.

Was ist beim Kauf des Topfes noch zu bedenken?

Zu jedem Topf passt ein Deckel, sagt ein altes Sprichwort. Das sollte tatsächlich so sein. Selbst wenn die Durchmesser von Topf und Deckel nur um einige Millimeter voneinander abweichen, schließt der Topf nicht richtig. Das hat zur Folge, dass die Flüssigkeit aus dem Topfinneren verdampft und Ihr Essen anbrennt. Kontrollieren Sie deswegen den Sitz von Deckeln, wenn Sie Töpfe gebraucht kaufen.

Edelstahltöpfe sind häufig mit Edelstahlgriffen ausgestattet. Bedenken Sie, dass Sie zum Umsetzen des Topfes einen Topflappen verwenden müssen, um sich nicht die Hände zu verbrennen. Wenn Ihnen dies zu umständlich erscheint, wählen Sie Modelle mit Kunststoffgriffen aus. Dasselbe gilt für die Deckel.

Falls Sie sich für den beschichteten Topf entscheiden, benötigen Sie spezielle Gerätschaften, mit denen Sie Ihre Gerichte unbedenklich bis auf den Topfboden umrühren können, ohne dass dieser zerkratzt. Holz, Silikon und Kunststoff sind im Gegensatz zu Metallkellen und -bratenwendern geeignet.

Welcher Topf passt zu welchem Herdtyp?

Emailliertes Kochgeschirr findet man in der Küche heute nur noch selten vor. Das liegt an der Stärke des Bodens, durch den die Wärme nur langsam aufsteigt. Entsprechend länger dauert es, bis das Gericht gar ist. Dennoch haben Emailletöpfe durchaus ihre Berechtigung in der Küche. Im Gegensatz zum Topf aus Edelstahl können Sie im Emailletopf Fleisch anschmoren, ohne dass es am Boden anhaftet. Auch Gusseisen hat sich zum Schmoren bewährt. Nach Möglichkeit sollte der Durchmesser des Topfbodens genauso groß sein wie der Durchmesser der Herdplatte. So geht die Energie nicht unnötig verloren und das Gericht gart gleichmäßig durch. Bevor Sie Töpfe kaufen, messen Sie Ihre Herdplatten unbedingt aus. Ein kleiner Tipp: Falls Ihr Herd nur teilweise über Schnellkochplatten verfügt, wählen Sie diese für die Arten der Töpfe aus, die täglich zum Einsatz kommen, beispielsweise den Kartoffel- und den Gemüsetopf.

Außerdem spielt bei der Topfauswahl der Herdtyp eine Rolle. Auf dem elektrischen Herd können Sie Gusseisen-, Edelstahl- sowie Emailletöpfe benutzen. Das gilt für die klassische Herdplatte ebenso wie für das Ceranfeld. Wahrscheinlich werden Sie dabei auch die Einrichtung Ihrer Küche in Augenschein nehmen. In Landhausküchen wirken rustikale Emailletöpfe passend, während Edelstahl-Modelle mit der modern eingerichteten Küche harmonieren. Letztere besitzen den Vorteil, dass sie sich farblich überall einfügen, während Sie beim beschichteten, gusseisernen oder emaillierten Topf sicherlich auf ein bestimmtes Design Wert legen. Achten Sie insbesondere wenn Sie Töpfe gebraucht kaufen darauf, dass der Topfboden plan auf der Herdplatte aufliegt. Sonst wird die Hitze ungleichmäßig abgeleitet. Stellen Sie den Topf dazu probehalber auf den Verkaufstisch.

Auf dem Gasherd kommt es nicht so sehr auf einen ebenen Topfboden an. Hier können Sie auch Materialien verwenden, die sich unter dem Einfluss von Wärme leicht verformen. Ein typisches Beispiel hierfür ist Kupfer. Für den Induktionsherd benötigen Sie Kochgeschirr, das einen magnetischen Boden besitzt.

Pflege von Kochtöpfen

Sämtliches Kochgeschirr sollten Sie sauber halten, damit es viele Jahre ansehnlich aussieht. Außerdem können Sie nur so die Vermehrung von Keimen verhindern. Reinigen Sie Ihre Kochtöpfe am besten so schnell wie möglich nach ihrer Benutzung. Um zu verhindern, dass Essensreste während der Wartezeiten an den Topfoberflächen anhaften, lassen Sie Wasser ein und geben Sie gegebenenfalls einige Tropfen eines handelsüblichen Spülmittels hinzu. Später brauchen Sie den Topf lediglich in der Spüle mit heißem Wasser und Spülmittel auswaschen oder Sie geben ihn in den Geschirrspüler.

Ist Ihnen beim Kochen etwas angebrannt, lassen Sie die Anhaftungen vorweichen. Füllen Sie dazu Wasser in den Topf, geben einige Spritzer Essig oder Zitronensaft dazu und stellen ihn auf die noch warme Herdplatte. Später waschen Sie den Topf wie gewöhnlich ab. In hartnäckigen Fällen können Sie den Topf mit einem Gemisch aus Backpulver und wenig Wasser reinigen. Verwenden Sie beim Schrubben einen Lappen oder einen geeigneten Schwamm, bei beschichteten Modellen keinesfalls einen aus Stahlwolle. Sind die Verkrustungen abgelöst, spülen Sie den Topf wie gewohnt.

Beim Garen einiger Obst- und Gemüsearten lösen sich Mineralien, die sich am Topfboden ablagern. Diese zeigen sich als unschöne Flecken, die insbesondere Edelstahl matt erscheinen lassen. Gesundheitlich bedenklich sind sie aber nicht. Kochen Sie Wasser mit einigen Tropfen Essig auf, dann sind diese wieder verschwunden. Alternativ bereiten Sie im Topf ein Apfelmus zu. Auch die Säure des Apfels löst die Ablagerungen auf.

Fazit

Töpfe sollten immer zur Art der Zubereitung von Lebensmitteln passen, damit die Gerichte gelingen. Außerdem macht es Sinn, den Durchmesser der Topfböden auf die Größe der Herdplatten abzustimmen. Sonst geht unnötig Energie verloren beziehungsweise das Essen gart nicht gleichmäßig durch. Aus diesem Grunde sollten die Topfböden bei Elektroherden ebenfalls plan aufliegen. Induktionsherde benötigen spezielle Kochtöpfe, deren Böden magnetisch sein müssen. Bei allen anderen Herd-Typen wählen Sie das Material nach Ihren Vorlieben aus. Bedenken Sie jedoch, dass Emaillierungen und Beschichtungen etwas Zeit benötigen, bis die Wärme sie durchdringt.

Reinigen Sie Ihr Kochgeschirr möglichst gleich nach der Benutzung oder füllen Sie Wasser ein und stellen Sie den Topf auf die warme Herdplatte, damit Essensreste nicht anhaften. Wenn Sie doch Verkrustungen oder Angebranntes entfernen müssen, verwenden Sie keine kratzenden Schwämme und keine scharfen Chemikalien. Greifen Sie auf bewährte Hausmittel zurück wie Essigwasser oder Backpulver. Zum Umrühren und Wenden entscheiden Sie sich bei beschichteten Töpfen für Kellen und Kochlöffel aus Holz, Kunststoff oder Silikon, damit diese die Beschichtungen nicht beschädigen.