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Zeitlos schöne Fensterdekoration: Gardinen

Eine schöne Fensterdeko gehört zu einem gemütlichen Zuhause ganz einfach dazu. Neben modernen Plissees, Rollos und Jalousien haben auch die klassischen Gardinen längst noch nicht ausgedient. Im Gegenteil: Auch jüngere Generationen legen zunehmend Wert auf eine ansprechende Fenstergestaltung und greifen zu diesem Zweck gerne zu Gardinen. Wir verraten Ihnen, worauf Sie achten sollten, wenn Sie Gardinen kaufen oder Gardinen gebraucht kaufen möchten, und wie Sie dafür sorgen, dass Ihre Gardinen das ganze Jahr hindurch strahlend sauber bleiben.

Verschieden Gardinenarten im Überblick

Während Gardinen früher vorrangig aus Polyester bestanden, kommen heute verschiedenste Materialien zum Einsatz - neben Baumwolle beispielsweise auch Leinen und Etamin. In jedem Fall handelt es sich bei einer Gardine um ein transparentes oder halbtransparentes Gewebe. Das ist der entscheidende Unterschied gegenüber dem Vorhang, einem undurchsichtigen Dekostoff, der gerne mit der klassischen Gardine kombiniert wird. Wenn Sie sich Gardinen kaufen möchten, werden Sie angesichts des großen Angebots an Gardinen in verschiedensten Ausführungen womöglich etwas ratlos sein. Wir bringen daher Licht ins Dunkel und verraten Ihnen, was es mit den unterschiedlichen Gardinenarten auf sich hat.

1. Der Klassiker: Stores

Stores werden aus weißem, halbtransparentem Material gefertigt, zum Beispiel aus Voile, Organza oder Batist. Die Store wird in Falten über die gesamte Fensterbreite aufgehängt, wo sie als dekorativer Sichtschutz dient. Wer die Falten besonders akkurat legen möchte, kann zu sogenannten Faltensteckern greifen. Die Befestigung ist mittels diverser Befestigungsarten möglich - meistens wird die Store jedoch an einer Gardinenschiene direkt unter der Decke montiert. Stores verbreiten auch im Alleingang eine einladende Atmosphäre. Noch besser kommen sie jedoch zur Geltung, wenn sie mit Seitenschals - auch Übergardinen genannt - kombiniert werden. Praktisch: Wenn Sie den freien Blick nach draußen genießen möchten, können Sie Ihre Stores ganz einfach zur Seite schieben. Langstores reichen immer bis bis zum Boden. Bei kalaydo.de finden Sie jedoch auch sogenannte Halbstores, die auf Höhe der Fensterbank enden.

2. Unkomplizierter Sichtschutz: Scheibengardinen

Scheibengardinen werden unmittelbar vor der Scheibe direkt am Fensterrahmen befestigt. Sie dienen als Sichtschutz, lassen dabei jedoch ausreichend Licht in den Raum. Damit Sie auch in den Abendstunden vor neugierigen Blicken geschützt sind, ist es also ratsam, die Scheibengardine mit einem Vorhang oder einem Rollo zu kombinieren. Die Montage der Scheibengardine gestaltet sich denkbar unkompliziert, denn sie wird einfach mithilfe einer Gardinenleiste und (selbstklebenden) Winkelhaken am Fensterrahmen befestigt.

3. Modern und vielseitig: Schlaufengardinen

Schlaufengardinen verfügen an der oberen Kante über einen Durchzug für die Gardinenstange. Das Auf- und Abhängen geht somit besonders schnell und einfach von der Hand. Ebenso wie die anderen Gardinenarten ist auch die Schlaufengardine in verschiedenen Längen und Breiten erhältlich. Beachten Sie beim Kauf, dass die Schlaufengardine ebenfalls Falten werfen muss. Die Breite der Gardine muss also ein gutes Stück größer sein als die Breite des Fensters.

4. Toller Hingucker: die Raffgardine

Bei der Raffgardine wird der Stoff mithilfe eines Raffhalters an einer bestimmten Stelle fixiert, damit die Gardine in einem attraktiven Bogen fällt. Das Aufhängen und Drapieren der Raffgardine gestaltet sich also etwas schwierig, sodass Sie im Zweifel einen Experten beauftragen sollten. Diese besondere Gardinenvariante besteht meist aus elastischen, knitterfreien Materialien (Voile, Batist) und ist in vielen verschiedenen Farben und Stilen erhältlich.

5. Stilvoll und praktisch: die Schiebegardine

Schiebegardinen liegen seit einigen Jahren voll im Trend. Sie eignen sich sehr gut für größere Fensterfronten oder auch für Türen und entfalten sowohl allein als auch in Kombination mit anderen Schiebegardinen eine tolle Wirkung. Die Befestigung erfolgt in der Regel mithilfe sogenannter Paneelwagen, die mit jeder handelsüblichen Gardinenschiene kompatibel sind.

6. Das Allroundtalent: die Fadengardine

Die Fadengardine besteht aus vielen dünnen Fäden, die an einer durchgängigen Stoffkante befestigt sind. Es handelt sich somit um eine besonders leichte, luftige Dekoration für das Fenster. Auch als Türersatz findet die Fadengardine häufig Verwendung.

Gardinen richtig pflegen und reinigen: Tipps

Als Faustregel gilt: Mindestens zweimal im Jahr sollten Gardinen gründlich gereinigt werden - in Haushalten, in denen geraucht wird, sogar viermal. Bevor Sie Ihre Gardinen in die Waschmaschine geben, ist es jedoch ratsam, sie gründlich auszuschütteln, um den gröbsten Staub zu entfernen. Sollte Ihre Gardine über Metallteile wie Nadeln oder Ringe verfügen, entfernen Sie sie vor dem Waschgang - ansonsten riskieren Sie unschöne Rostflecken oder Ziehfäden. Kunststoffteile dürfen hingegen bedenkenlos an der Gardine belassen werden. In diesem Fall ist es jedoch ratsam, die Gardine in ein Wäschenetz oder alternativ in einen Kopfkissenbezug zu geben, damit sich nichts verheddert. Und dann kann es auch schon losgehen: Befüllen Sie die Trommel zu einem Drittel, geben Sie ein Feinwaschmittel hinzu und wählen Sie den Schonwaschgang aus - falls möglich, ohne Schleudergang.

Damit Ihre weißen Gardinen nach dem Waschen in neuem Glanz erstrahlen, können Sie folgenden Geheimtipp anwenden: Mischen Sie ein Päckchen Backpulver unter das Waschpulver oder geben Sie es während des letzten Spülgangs mit dazu. Dieser Trick zeigt übrigens auch bei nikotinvergilbten Gardinen seine Wirkung. In diesem Fall bereiten Sie am besten ein Bad aus lauwarmem Wasser und ein bis zwei Päckchen Backpulver vor. Hier können Sie die Gardinen vorbehandeln, bevor Sie sie in die Waschmaschine geben. Den gleichen Effekt erzielen Sie mit einem Bad aus lauwarmem Salzwasser. Hier sollten die Gardinen jedoch über Nacht einwirken.

Wenn Sie farbige Gardinen besitzen, können Sie die Farben bei Bedarf mithilfe von Obstessig auffrischen. Dieser wird während des letzten Spülgangs in die Maschine gegeben. Doch Vorsicht: Wenden Sie diesen Trick nur bei farbechten Gardinen an. Wenn Sie unsicher sind, ob Ihre Gardinen farbecht sind, führen Sie folgenden Test durch: Bereiten Sie eine starke Seifenlauge zu und reiben Sie diese an einer unauffälligen Stelle ein. Anschließend ein weißes Tuch aufdrücken. Bleibt das Tuch vollkommen weiß, ist Ihre Gardine farbecht.

Nach dem Waschen hängen Sie Ihre Gardine nass wieder auf. Damit sie sich von selbst wieder "in Form hängt", können Sie am unteren Ende Wäscheklammern zur Beschwerung anbringen. Wichtig: Während des Trocknens die Wohnung gut lüften! Im Wäschetrockner hat eine Gardine hingegen nichts zu suchen: Hier wird das Material zu stark in Mitleidenschaft gezogen. Gleiches gilt, wenn Sie Gardinen kaufen oder Gardinen gebraucht kaufen, die mit dem Hinweis "Handwäsche" gekennzeichnet sind. Sofern Ihre Waschmaschine über kein Handwäscheprogramm verfügt, reinigen Sie die Gardine in diesem Fall am besten mithilfe einer milden Seifenlauge in einer großen Schüssel oder in der Badewanne.