501 Angebote aus „Sideboard & Anrichte“ gebraucht kaufen

Ähnliche Suchbegriffe

Sideboard & Anrichte kaufen bei kalaydo.de: Was Sie dabei beachten müssen

Möchten Sie eine Anrichte oder ein Sideboard kaufen? Sind Sie auf der Suche nach einer dieser besonderen Kommoden? Hier lesen Sie die besten Tipps zum Thema Sideboard & Anrichte kaufen. Erfahren Sie gleich, worauf es bei der perfekten Möbelauswahl ankommt. Sie denken über ein Stück aus zweiter Hand nach und möchten eine Anrichte oder ein Sideboard gebraucht kaufen? Hier finden Sie auch dazu die besten Tipps.

Wie unterscheiden sich Anrichte und Sideboard?

Sideboard, Kommode, Highboard, Lowboard, Anrichte – ein Blick in Möbelprospekte oder Möbelonlineshops sorgt bei vielen zunächst für Verwirrung. Wo liegen denn hier die Unterschiede, wird dann sofort gefragt.

Sideboard, Anrichte, High- und Lowboard zählen heute alle zur Gruppe der Kommoden. Dieses Möbelstück hat sich im Laufe der Jahrhunderte aus den Truhen des Mittelalters entwickelt. Sein Platz ist überwiegend an der Wand. Nur selten finden Sie Kommoden, deren Rückwand geeignet ist, um sie auch mitten im Raum zu platzieren. Bei einer Anrichte stehen die Chancen schon besser, dass dieses Möbelstück rundherum für einen Platz mitten im Zimmer gestaltet wurde. Denn die Anrichte hat ihre Wurzeln in alten Tischen und wurde seit der Gotik häufiger auch als freistehendes Möbelstück genutzt.

In all der Zeit diente eine Anrichte dazu, Geschirr, Besteck oder Tischdecken aufzunehmen. So war alles schnell zur Hand, denn gegessen – oder angerichtet – wurde auf der Oberseite der Anrichte wie auf einem Esstisch. Diese spezielle Nutzungsmöglichkeit wünscht sich heute aber kaum noch jemand und so verschwindet auch der Begriff Anrichte immer mehr. Jetzt ist überwiegend die Rede von Sideboards.

Highboard, Lowboard und Sideboard

Alle diese Boards unterscheidet ein Merkmal von der klassischen Kommode. Sie nutzen mehrere Türen als Verschluss ihrer Ablageflächen. Sehen Sie dagegen ausschließlich Schubladen an einem Möbelstück, haben Sie es mit einer echten Kommode zu tun. Allerdings vermischen viele Möbelhersteller mittlerweile auch Türelemente und Schubladen in ihren Möbeln, um so die Anwendungsmöglichkeiten und die Alltagstauglichkeit zu maximieren.

Ein Sideboard charakterisiert sich dann weiter nach seiner Höhe. Die liegt immer zwischen 70 und circa 100 Zentimeter. Diese Einschränkung ergibt sich wieder aus der geschichtlichen Entwicklung dieses Möbels. Das Sideboard hatte lange die gleiche Funktion wie die Anrichte, nur dass es dabei an der Wand in der Nähe des Esstisches stand. Daher rühren auch die alten Begriffe Buffet, Küchenbuffet oder Kredenz als Synonyme für das Sideboard.

High- und Lowboard grenzen sich dann ebenfalls über ihre Bauhöhen ab. Das Highboard ist dabei die besonders hohe Variante und misst durchschnittlich 110 bis 130 Zentimeter in dieser Richtung. Einst erfüllte es die gleichen Aufgaben wie ein Sideboard und war für die Aufbewahrung von Geschirr, Gläser oder Tischdecken zuständig. Wer davon besonders viel unterbringen musste, entschied sich für das Highboard und verzichtete dafür auf die Möglichkeit, das Essen in Tischnähe anzurichten.

Das Lowboard bildet dazu das komplette Gegenteil. Es entstand erst in den letzten Jahren und ist nur zwischen 25 und 50 Zentimeter hoch. Dementsprechend gering fällt der Stauraum in einem Lowboard aus, der hier meist mit offenen Fächern und Schubladen angeboten wird. Lowboards geben heute am häufigsten dem Home Entertainment im Wohnzimmer seinen festen Platz. Oben steht der Fernseher und daneben oder darunter Geräte wie Receiver, Player oder Spielkonsole, während in den Schubladen ein paar DVDs oder Ähnliches gelagert werden.

Selbstverständlich sind die hier beschriebenen Verwendungen der einzelnen Boards kein Muss. Ein High- oder Sideboard kann genauso im Schlafzimmer zur Aufbewahrung von Wäsche, Lektüre und Dekoration stehen. Und ein Lowboard könnten Sie beispielsweise als kleines Schränkchen unter der Garderobe im Eingangsbereich nutzen.

Wie Sie ein passendes Sideboard finden

Schauen Sie zunächst nach dem Platz, der Ihnen zur Verfügung steht. Sideboards erfordern in der Tiefe zwischen 40 und 60 Zentimeter Raum. Für ein kleines oder oft sehr schmales Zimmer wie den Flur finden Sie aber auch einige Sideboards mit nur rund 30 Zentimeter Tiefe. Benötigen Sie ein besonders breites Sideboard, weil Sie darin jede Menge unterzubringen haben, und es mangelt wieder an genügend Stellfläche, wird ein Highboard zur Alternative. Übrigens: Wenn Sie genug von riesigen Schrankwänden haben, sollten Sie sich die Option Highboards auch einmal näher ansehen.

Sie erhalten diese Möbelstücke in einer scheinbar unendlichen Auswahl an unterschiedlichen Breiten und Höhen, was es Ihnen sehr erleichtert, ein passendes Sideboard zu finden. Diese Flexibilität ist aber auch erforderlich, weil jeder darin etwas anderes verstauen will. Was soll in Ihr Sideboard kommen? Wie oft müssen Sie an die Sachen? Die Menge und die Art der Aufbewahrungsgegenstände oder die Häufigkeit von deren Nutzung führt Sie weiter zur Beantwortung der Frage, wie Ihr Sideboard aussehen soll.

Wollen Sie immer schnell alles griffbereit haben, achten Sie auf Sideboards mit ausreichend offenen Ablagen. Viele kleinere Gegenstände wirken in Fächern aber oft unordentlich. Da sind Schubladen die bessere Wahl zur Aufbewahrung. Größere Dinge passen dann am besten auf die Einlegeböden hinter den Türen eines Sideboards. Dekoration findet oben auf dem Board seinen Platz, wirkt aber genauso im offenen Teil oder hinter einer Glastür.

Der Vorteil eines Sideboards liegt in der Ordnung, die Sie damit schaffen können. Es nimmt viele Gegenstände auf, gibt ihnen einen festen, meist staubgeschützten Platz und hinterlässt ein aufgeräumt wirkendes Zimmer. Damit Sie davon möglichst lange profitieren, wählen Sie Ihr neues Sideboard am besten eine Nummer größer, damit der Stauraum dort nicht schon bald wieder ausgeht – wenn Sie den benötigten Platz im Zimmer haben. Dieser Tipp gilt selbstverständlich auch, falls Sie ein gebrauchtes Sideboard oder eine gebrauchte Anrichte kaufen möchten.

Materialauswahl bei Sideboards und Anrichten

Meistens begegnen Ihnen heute Sideboards aus Holz und MDF. Einzelne Bauteile – zum Beispiel die Rückwände oder die Böden von Schubladen – werden oft auch aus Spanplatten gefertigt. Echtes Holz und die robusten MDF-Platten bieten Ihnen mehr Stabilität und vertragen auch die Belastung durch schwere Gegenstände, ohne sich zu verformen. Ein Board aus Spanplatten sollten Sie aber besser nicht zu voll oder zu schwer beladen.

Glastüren schaffen in einzelnen Sideboard-Modellen staubgeschützte, aber einsehbare Bereiche. Oft können Sie hier eine optionale Beleuchtung wählen. Die Farbpalette im Angebot von Sideboards umfasst alle nur denkbaren Schattierungen und Kolorierungen. Helle Farben lassen das Möbelstück in jeder Umgebung dabei leichter wirken. Ein dunkles Sideboard wirkt zwar oft sehr gediegen oder schafft einen Blickfang vor einer weißen Wand, erhöht in einem kleinen Zimmer aber schnell die Wirkung beengter Platzverhältnisse.

Sehr beliebt bei Sideboards wie bei anderen Möbeln ist der Retro-Look oder Vintage-Stil. Möbeldesigner und -produzenten verstehen es perfekt, neue Sideboards und Anrichten wie antike Stücke wirken zu lassen. Suchen Sie aber nach einem Möbelstück mit Geschichte oder sogar nach einer echten Antiquität, müssen Sie Ihre Anrichte oder das Sideboard gebraucht kaufen. Schauen Sie sich hier etwas um, stoßen Sie schnell auf viele kleine Schätze aus Großmutters Zeiten oder können sogar eine noch ältere Anrichte gebraucht kaufen.

Überlegen Sie vor dem Kauf immer genau, wie Sie das neue Möbelstück später nutzen möchten. Welche Aufteilung passt am besten zu Ihren Bedürfnissen? Ein Sideboard ist überwiegend eine Anschaffung aus praktischen Gesichtspunkten – je besser es seine Aufgabe erfüllen kann, umso länger werden Sie Freude an diesem Möbelstück haben. Orientieren Sie sich deswegen erst im zweiten Schritt an optischen Kriterien wie Farben oder Materialien. Sehr bunte Designs mögen dabei auf den ersten Blick aufregend und abwechslungsreich wirken, beinhalten aber auch immer die Gefahr, dass Sie sich daran schnell sattsehen. Dagegen ist ein zeitloses, dezenteres Sideboard immer eine gute Wahl.