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Die Vitrine: Praktisches Möbelstück mit Hingucker-Effekt

Eine Vitrine muss keinesfalls altmodisch sein. Obwohl sich nicht leugnen lässt, dass eine Vielzahl der Vitrinen einen ganz eigenen, durchaus etwas rustikalen oder nostalgisch angehauchten Charme versprühen. Das ist aber auch nicht schlimm, denn aus Sicht des Innenausstatters werden die Vitrinen damit zu einem dankbaren Möbelstück, welches die Einrichtung "erdet", gewissermaßen ein Podest für weitere wichtige Deko-Artikel ist und auf praktische Art und Weise Stauraum liefert.

Warum sind Vitrinen ein ganz besonderes Highlight?

Gewissermaßen könnte man die Vitrine als ein feines, aber durchaus wirksames Gegenstück zum Schrank verstehen. Beide Möbelstücke bieten Stauraum, sei es für alles, was man nicht frei herumliegen lassen möchte oder für andere Gegenstände, die einfach gut verstaut gehören. Anders als der Schrank, versteckt die Vitrine diese aber nicht. Deshalb sagt man im Volksmund auch gern: Was man nicht täglich sehen möchte, gehört in einen Schrank, alles andere findet in einer Vitrine seinen Platz. Vor allem dekorative Lieblingsstücke, die man seinen Gästen durchaus "auf dem Präsentierteller" zeigen möchte, sind die perfekte Ergänzung zu schicken Vitrinen.

So gut sichtbar werden diese deshalb, weil die Vitrinen an der Vorderseite mit einem Glaseinsatz arbeiten. Dadurch entsteht in direkter Art und Weise ein Kontrast zu gewöhnlichen Schränken, da Schranktüren aus Holz gefertigt werden und völlig blickdicht sind – wie beispielsweise bei einem Kleiderschrank. Der ansehnliche Glaseinsatz sieht selbst sehr elegant aus und kann sich zu Teilen um die Vitrine herum ziehen, so dass sogar noch die Seiten einsehbar sind. Im Innenbereich dieser Vitrinen können Sie dann das ausstellen, was Sie gern im Blick behalten oder Ihren Gästen präsentieren möchten. Ein zeitloser Dauerbrenner in Vitrinen? Das feine Porzellanglas auf schicken Ständern. Dann entsteht aber tatsächlich ein etwas altbackener Effekt, der durchaus an Omas Wohnzimmer erinnern könnte.

Einzelne Artikel in die Vitrinen zu stellen, macht aber dennoch Sinn. Nicht nur stehen sie da wortwörtlich wie auf dem "Präsentierteller", zugleich bleiben sie einfach und schnell griffbereit, während das Möbelstück selber sie vor Staub, Witterung und Co. schützt. Ideal sind Vitrinen daher in Haushalten mit Kindern. Statt die feinen Deko-Artikel in Reichweite der Kleinen stehen zu lassen, wo diese sie unter Umständen versehentlich umwerfen oder beschädigen, stehen sie in der Vitrine, da aber nicht versteckt. Für diesen Fall lassen sich die Glastüren vieler Vitrinen übrigens abschließen. Sollte ein Schlüsseleinsatz zu den Türen dazugehören, erhalten Sie diese Information natürlich unmittelbar auf der Angebotsseite.

Eine Vitrine kaufen: Das gilt es vorab zu bedenken

Wenn Sie eine Vitrine kaufen möchten, muss diese natürlich auch wirklich passen. Schließlich wäre es schade, wenn solch ein elegantes Möbelstück nicht zum Rest der Einrichtung passt oder in seiner Konstruktion nicht Ihren Vorstellungen entspricht. Daher sollten Sie vorab, das gilt auch dann, wenn Sie die Vitrine gebraucht kaufen möchten, sich selber einige Fragen stellen. Diese könnten wie folgt lauten:

  • Soll die Vitrine über eine Beleuchtung verfügen und falls ja, ist der notwendige freie Steckeranschluss in der Nähe vorhanden?
  • In welchem Zimmer wird die Vitrine aufgestellt und wie viel Platz (die Maße!) ist hier vorhanden? Schaffen Sie sich außerdem einen Überblick, welchen Einrichtungsstilen die weiteren Möbelstücke zuzuordnen sind und welche Farbe primär und sekundär vorherrscht.
  • Wird sich die Vitrine in der Nähe von einem Fenster oder im Wintergarten befinden? Ist das der Fall, sollte das Möbelstück UV-beständig sein. Zudem ist es dann ratsam, wenn die Seiten keine Verglasung besitzen. Anderenfalls könnten darin verstaute Deko-Artikel ausbleichen oder aber sie werden so abgeblendet, dass Sie diese bei Sonnenschein kaum erkennen können.
  • Soll die Vitrine abschließbar sein und welche Varianten der Vitrinen sagen dem Geschmack tatsächlich zu?
 

Gewappnet mit diesen Fragen, können Sie eine wohlüberlegte Entscheidung treffen und eine passende Vitrine gebraucht kaufen. Speziell aufgrund der letzten Frage ist es hilfreich, wenn Sie sich vorab noch einmal einen Überblick über die allgemein gängigen Vitrinen-Varianten einholen.

Die Vitrine: Welche unterschiedlichen Modelle gibt es auf dem Markt?

Solch ein Möbelstück mit Tradition wurde über die Jahrzehnte und sogar Jahrhunderte natürlich immer wieder neu aufgelegt oder leicht verändert. Gut zu wissen ist deshalb, dass es mehr als ein halbes Dutzend verschiedener Vitrinen-Variationen gibt, aus denen Sie frei wählen können, sollten Sie sich zum Kauf einer entschieden haben.

Der Klassiker ist mit Sicherheit die Vitrine aus Glas. Front, Seitenteile und Einlageböden werden aus Glas gefertigt, wodurch ein konsequent freier Blick auf die eigenen Schätze ermöglicht wird. Normalerweise verwenden Hersteller dafür Einscheiben-Sicherheitsglas (kurz: ESG). Dieses wird thermisch gehärtet und ist dadurch stabiler als gewöhnliches Glas. Mitunter wird das Glas zudem noch mit einer speziellen Folie überzogen. Mit dem bloßen Auge ist diese nicht erkennbar. Sollte es aber einmal splittern, trägt sie ihren Teil dazu bei, dass das Glas in kleinste Glassplitter zerspringt. Geht es stattdessen in großen Glassplittern kaputt, würde das Verletzungsrisiko signifikant gesteigert werden.

Selbige Standards gelten für die Abwandlung dieser Klassiker: Die teilverglasten Vitrinen. Diese sind gewissermaßen eine geschickte Kombination aus STAUraum und SCHAUraum. Einige Wände und/oder Böden sind verglast, weshalb Sie (und Ihre Gäste) zumindest aus einem gewissen Winkel in die Vitrine sehen können. Zugleich ist sie aber nicht ganz offen. Mitunter hat sie beispielsweise einige Schubladen aus Holz, die gänzlich ohne Glas auskommen. Eckvitrinen werden entsprechend ihrer Bezeichnung in Zimmerecken eingesetzt und erzielen daher eine optimale Raumnutzung, was insbesondere bei kleineren Zimmern ein willkommener Nebeneffekt ist. Ein Klassiker sind sie unmittelbar neben dem Esstisch, wenn darin das Geschirr verstaut wird. So sparen Sie sich unnötige Laufwege in die Küche.

Stauraumvitrinen sind eine spezielle Unterart, die nicht aufgestellt, sondern direkt an der Wand befestigt wird. Sie haben optisch eine leichtere Wirkung als Kommoden oder Schränke und werden vor allem als Bestandteil vieler Wohnwände eingesetzt. Idealerweise werden sie daher auf weitere Wandregale und Mediamöbel abgestimmt. Zugleich bieten sie sich zum Verstauen kleiner Deko-Accessoires an oder um Artikel zum Fernseher zu verstauen – beispielsweise DVDs oder Konsolen. Sammlervitrinen mit Wandmontage verhalten sich ähnlich, sind aber nicht auf den Einsatz an der Wohnwand ausgerichtet. Hier kommen, getreu des Namens, spezielle Sammlerstücke mit leichtem Eigengewicht hinein.

Die Vitrinenkommode und Buffets mit Vitrinenaufsatz sind weitere Unterarten, die sich sehr an den bisher erwähnten Modellen orientieren. Am besten lassen Sie Ihren Blick durch das Angebot schweifen und stellen sich vor, wie die Vitrine an ihrem angedachten Platz wirken würde. Um welche Form oder Variante es sich dann handelt, ist oft nur noch Makulatur, wenn das Möbelstück tatsächlich perfekt passt.

Zur Pflege Ihrer neuen Vitrine

Die Pflege richtet sich nach dem Material. Massivholz wird am besten mit einem trockenen Tusch abgewischt. Beim Frühjahrsputz können Sie gelegentlich auch einen leicht feuchten, fusselfreien Lappen verwenden. Kam es einmal zu einem größeren Malheur, so empfiehlt sich bei Massivholz eine Neutralseife. Holzpolituren sehen kurzfristig schön aus, bilden langfristig aber einen Film auf dem Möbelstück, welcher Staub fast schon magisch anzieht. Vitrinen aus MDF oder vergleichbaren Materialien sind sehr unempfindlich und können auch häufiger feucht abgewischt werden. Als besonders empfehlenswert gelten Ledertücher, da diese nicht fusseln. Materialien mit Hochglanzeffekt sollten auf keinen Fall mit trockenen Staub- oder Mikrofasertüchern gereinigt werden, da diese einen schleifenden Effekt hinterlassen, wodurch die Vitrine ihren Glanz verliert. Immer ist zudem empfehlenswert, wenn Sie beim Reinigen nur sehr leicht Druck ausüben.

Wenn Sie hier Ihre Vitrine gebraucht kaufen, können Sie Ihr Zuhause um ein vielseitig einsetzbares Möbelstück mit Tradition erweitern – auch mit einem kleineren Budget. Idealerweise messen Sie die Deko-Elemente, die sich später darin befinden sollen, schon vorab aus, damit tatsächlich alles passt.