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Orientteppiche und Perserteppiche: Zeitlose Traditionsstücke für jeden Boden

Beliebt waren sie aufgrund ihrer erhabenen Optik und der nostalgischen Wirkung eigentlich schon immer, vor allem in den letzten Jahren konnten Orientteppiche aber eine echte Renaissance erleben. Früher zierten sie die Böden von gutbürgerlichen Haushalten, die handgefertigten Perserteppiche waren in Palästen und beim Adel das Mittel der Wahl. Nicht selten dauerte es Monate oder gar Jahre, um die detailverliebten Verzierungen mit größtmöglicher Präzision umzusetzen. Heutzutage kann, dank maschineller Produktionsverfahren und den damit geringeren Produktionskosten, jeder einen Orientteppich kaufen. Hier finden Sie diese gebraucht sogar schon zu besonders günstigen Preisen – ideal auch für ein kleineres Budget.

Was zeichnet den Orientteppich aus und warum ist dieser so beliebt?

Eine große Stärke dieser Teppiche ist ihre Detailverliebtheit. Aufregende Muster, eindrucksvolle Ornamente und viele schöne Farben treffen in solch einem Teppich aufeinander und tragen ihren eigenen Teil zu dem bezaubernden Aussehen der Orientteppiche bei. Dadurch entsteht direkt ein weiterer Vorteil: Der Orientteppich lässt sich ausgesprochen gut und flexibel mit verschiedenen Einrichtungsstilen kombinieren. Einzig bei einem sehr minimalistischen oder futuristischen Stil ist er nicht das Mittel der Wahl. Beim Shabby-Chick, Retro-Look, Landhausstil mit Massivholznoten und generell dunkleren und maskulin wirkenden Einrichtungen entfaltet er sich aber großartig und verleiht dem Raum weiteren Charakter. Freiheiten genießen Sie bei den Musterungen und der Farbwahl. Klassische rote "Perser" gibt es genauso wie eher beige oder beige-grünlich angehauchte Varianten. So können Sie jederzeit einzelne Farbnuancen des Teppichs aufgreifen und eine Brücke zum Interieur oder zu Deko-Elementen schlagen.

Der ganz klassische Perser wird auf einen senkrechten Rahmen gewebt beziehungsweise geknüpft – und das aufwändig in Handarbeit! Anhand von diesem Verfahren lassen sich konkrete Rückschlüsse zur Qualität ziehen. Je mehr Knoten pro Quadratmeter mit der Hand eingearbeitet werden, desto hochwertiger ist auch der Orientteppich. Eine gesteigerte Knotenanzahl wirkt sich zudem positiv auf die Details im Muster und die Langlebigkeit aus. Besonders teure Orientteppiche verfügen über eine entsprechend immens hohe Anzahl von Knoten. Sie sehen nicht "nur" schick im Raum aus, sondern sind für viele Menschen sogar eine echte Wertanlage. Absolute Luxus-Perser, in meisterhafter Handarbeit gefertigt und mit einer aufregenden Historie, sind nicht selten fünfstellige Beträge wert. Wenn Sie hier einen Orientteppich gebraucht kaufen, können Sie aber natürlich auch mit einem schmalen Geldbeutel zuschlagen!

Weitere Vorteile der Perser, die ihnen jedoch nicht exklusiv vorbehalten sind: Sie verbessern maßgeblich die Akustik im Raum und dämpfen unter anderem Schrittgeräusche. Ideal in einem besonders "hellhörigen" Haus. Weiterhin konservieren sie Wärme und verhindern, dass kalte Luft an der Stelle von unten nach oben austritt. So hilft der Orientteppich maßgeblich dabei, auch im Winter stets warme Füße zu haben. Sollte einmal ein Malheur passieren, lassen sich hochwertige Teppiche in der Regel relativ einfach reinigen. Etwas zu schrubben, macht solch einen Teppich keinesfalls kaputt. Ansonsten zeigen sich die detailverliebten Musterungen als eine Stärke mit Hinblick auf etwaige Verunreinigungen. So fallen ein kleiner Fleck oder ein gezogener Faden nicht sofort ins Auge.

Diese Räume beheimaten besonders gern die exklusiven Orientteppiche

Bei der Raumwahl bestehen keine sonderlichen Einschränkungen, wenn Sie einen Orientteppich gebraucht kaufen möchten. Ganz im Gegenteil: Weil die Teppiche ausgesprochen strapazierfähig sind, lassen sie sich flexibel verwenden, sogar im Flur oder im Esszimmer. Weil alle Teppiche stets in verschiedenen Größen produziert werden, haben Sie mit Hinblick auf die Maße ebenfalls reichlich Auswahlmöglichkeiten. Im Flur empfiehlt sich ein etwas länglich gezogener Perser, der idealerweise noch schmutzabweisend und besonders robust ist. Im Schlafzimmer hingegen darf es durchaus eine feine, mitunter auch helle Variante sein, da dieser Teppich kaum in Kontakt mit Straßenschuhen oder großen mechanischen Belastungen kommen wird.

Besitzt der Orientteppich einen Anteil von Seide, sollten Sie Vorsicht walten lassen. Der feine Seidenstoff wird unter dauerhafter, direkter UV-Bestrahlung relativ zügig brüchig. Deshalb sollten Teppiche mit einem Seidenanteil auch nie vor großen Fenstern oder in Wintergärten platziert werden. Diese gehören an einen schattigen Platz, wo sie die Sonne nicht direkt erreichen wird. Möchten Sie den Perser vor einen Kaminofen legen, ist das durchaus möglich. Wie bei jedem Teppich und generell jeder Art von Stoff, sollte aber ein großzügiger Sicherheitsabstand gewählt werden. Anderenfalls laufen Sie Gefahr, dass der Funkenflug den Stoff erreicht und mitunter ein Brand ausgelöst wird. Hier gilt eine einfache Faustregel: Lieber etwas mehr als zu wenig Abstand.

Der Orientteppich passend zur Einrichtung

Mit einigen Einrichtungsstilen und Möbelstücken harmonieren die "Orienter" besonders gut. Vor allem Kommoden im Biedermeierstil greifen die rustikale Optik solch eines Persers geschickt auf. Chesterfield-Sofas sind eine zeitlose Kombination, die schon immer gut mit einem Orientteppich funktionierte. Wer lieber einen starken Kontrast wünscht, könnte Perser mit modernen Sofas oder Sesseln kombinieren. Durch den eher im Retro-Look erstrahlenden Orientteppich und das moderne Sofa entsteht ein attraktives Zusammenspiel zwischen zwei gänzlich unterschiedlichen Epochen. Weiterhin können Sie aktiv beeinflussen, ob der Perser eher modern oder eher nostalgisch/retro wirkt: Die ihn umgebenden Möbelstücke und die Wahl der Deko-Elemente geben den Ton vor. Das macht den Orientteppich zu einem flexiblen Alleskönner.

Besonders im Trend liegen aktuell Perser im Patchworkstil. Auch Teppiche, die einen künstlichen "Used-Look" besitzen, erfreuen sich größter Beliebtheit. Wer es klassischer mag, macht bei den typisch marokkanischen Teppichen unter Garantie nichts falsch. Sie sind zeitlos und können sowohl zu traditionellen als auch modernen Möbelstücken in Kombination gebracht werden. Wenn Sie einen Orientteppich kaufen, verleihen Sie Ihrem eigenen Zuhause in jedem Fall eine sehr individuelle Note. Auch aus diesem Grund sind die Perser so ausgesprochen beliebt: Sie verströmen Charakter und sind eine fast schon gegensätzliche Abwechslung gegenüber den klassisch "modernen" Teppichen, die mittlerweile einen Großteil der Wohnzimmer zieren.

So pflegen Sie den erworbenen Orientteppich richtig

Mit der richtigen Pflege behält der Perser für lange Zeit seine erhabene Wirkung im Raum. Mindestens einmal in der Woche (besser zweimal!) sollte er in Strichrichtung und ohne einen Bürstenaufsatz von Schmutz und Staub befreit werden. Ein handelsüblicher Staubsauger reicht dafür aus. Wird er über längere Zeit nicht gereinigt, setzt sich der Schmutz in den Knoten fest und strapaziert die Fasern. Sollten einmal Fäden herausstehen, ist das nicht schlimm. Ziehen Sie diese aber auf keinen Fall heraus, da sich sonst weitere Fäden oder ganze Knoten auflösen könnten. Stattdessen schneiden Sie diese mit einer Schere einfach so kurz wie möglich ab.

Sollten einmal ungewollt Flüssigkeiten auf den Teppich gekommen sein, gibt der Hersteller von diesem normalerweise spezifische Pflegehinweise. Generell ist es empfehlenswert, wenn die Flüssigkeit erst einmal mit einem trockenen, nicht färbenden Tuch aufgenommen wird, beispielsweise einer qualitativ hochwertigen Küchenrolle. Grober Schmutz lässt sich mit einem sauberen Messer oder Löffel abtragen. Danach können Sie versuchen, den Fleck mit lauwarmem Wasser vorsichtig zu entfernen. Idealerweise probieren Sie erst an einer kleinen Stelle, ob der Orientteppich tatsächlich farbecht ist. Salz darauf zu streuen, gilt als weiterer Geheimtipp. Das Salz nimmt Flüssigkeit vom Teppich auf und lässt sich danach einfach wieder absaugen. Weitere nützliche Tipps zur Teppichreinigung finden Sie in unserem Ratgeber.

Besonders teure und wertvolle Teppiche sollten aller paar Wochen um 180 Grad gedreht werden. Damit verhindern Sie, dass sich der Teppich nur einseitig an bestimmten Stellen abnutzt. Wird er nicht gedreht, würde daraus langfristig eine sehr ungleichmäßige Optik resultieren. Teure Exemplare sollten zudem alle zehn Jahre von einem Fachmann gereinigt werden. Das empfiehlt sich aber nur dann, wenn Sie den Orientteppich tatsächlich als Wertanlage verstehen oder diesen so sehr mögen, dass sie seine authentische Optik noch viele weitere Jahre beibehalten wollen. Bei tieferliegenden Schäden gibt es auch Fachbetriebe, die solche Perser fachgerecht und authentisch restaurieren beziehungsweise reparieren.