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Wohnwand & Schrankwand als Stauraumwunder nutzen

Wohnzimmer sollen großzügig wirken. Das gelingt ihnen nur, wenn sie aufgeräumt sind. Doch wohin mit all den geliebten Fotos, der wertvollen Münzsammlung, dem guten Geschirr, den diversen Büchern, alten Schallplatten und dem klassischen Fernsehgerät? Wohnwand & Schrankwand sind Möbelstücke, die etliche Dinge beherbergen - hinter verschlossenen Türen oder in offenen Fächern. Ob Ahorn, Kiefer, Kirsche oder Nussbaum - die Auswahl auf kalaydo.de ist groß. Worauf Sie beim Kauf von Wohn- und Schrankwänden achten sollten, erklären wir Ihnen hier.

Klassisch oder modern - Was sind die Vor- und Nachteile?

Die klassische Wohnwand & Schrankwand besteht aus einem Teil oder aus mehreren Einzelschränken meist gleicher Höhe und Breite, die sich nebeneinander aufstellen und zusammenschrauben lassen. Im Hinblick auf die Anordnung geschlossener und offener Fächer präsentiert sie sich in einer gewissen Symmetrie. Das Auge des Betrachters erhält dadurch den Eindruck der Einheitlichkeit und Ordnung. Klassische Wohnwände sind zwischen einem Meter fünfzig und deckenhoch und nicht selten so breit wie eine Wand.

Obwohl sie bereits ab 1921 gebaut wurde, kam die Schrankwand erst Anfang der 1960-er Jahre hierzulande in Mode. Die Wohnwand der 1960-er und 1970-er Jahre steht in jeder Hinsicht für Beständigkeit. Wer es sich leisten konnte, ließ sie sich vom Tischler aus echtem Holz nach Maß anfertigen. Dadurch ließ sich ein gehobener Lebensstandard symbolisieren. Der Vorteil der Echtholz-Wohnwand lag in der hohen Qualität, so dass das Möbelstück theoretisch über Generationen weitergegeben werden konnte - wenn es denn in das neue Zuhause passte und gefiel. Im eigentlichen Sinne bestand die Wohnwand jedoch aus kostengünstigeren furnierten Spanholzplatten.

In den 1980-er Jahren setzten sich mehr und mehr Wohn- und Schrankwände durch, deren Elemente sich auf verschiedene Weise aneinanderreihen ließen. Die damalige junge Generation zeigte sich weltoffener und setzte andere Prioritäten als ihre Eltern. Gelegentliche Umzüge in andere Städte gehörten zum Leben dazu. Dementsprechend benötigte man Möbel, die sich leicht transportieren ließen. Die wuchtige Wohnwand hatte ausgedient. Dennoch besitzt sie gegenüber anderen Schrank-Systemen einen entscheidenden Vorteil: So viel wie in der klassischen Wohn- und Schrankwand können Sie kaum irgendwo anders unterbringen. Sollten Sie sich für ein derartiges Möbelstück entscheiden, messen Sie die Stellfläche unbedingt sorgfältig aus, sonst entpuppt sich das gute Stück schnell zum Fehlkauf. Da die einzelnen Elemente in der Regel nicht beidseitig furniert sind, sind Sie an die vorgegebene Anordnung beim Aufstellen gebunden. Auch ein späteres Umrücken der Schrankwand ist mit viel Aufwand verbunden.

Die moderne Wohnwand hingegen besteht aus mehreren geradlinigen Elementen, die an jeweils unterschiedliche Möbelstücke wie Vitrinen, Sideboards und Regale erinnern. Die Einheitlichkeit entsteht durch dieselbe Bauart, dasselbe Material und eine gleiche Farbgebung. Sämtliche Teile können Sie nach Bedarf zusammenstellen. Je nach Modell bringen Sie sie an die Wand oder Sie stellen sie auf. Lassen Sie ruhig etwas Platz zwischen den einzelnen Objekten, so wirkt das Ensemble lockerer. Achten Sie dabei auf einen gleichmäßigen Abstand zueinander, damit der Charakter der Einheitlichkeit nicht verloren geht. Überlegen Sie, an welcher Stelle Sie etwas verstecken und wo Sie etwas präsentieren wollen. Kombinieren Sie nach diesen Aspekten offene und geschlossene Fächer. Machen Sie sich mit den Möglichkeiten moderner Schrankwände vertraut.

Nutzen Sie nach Ihren individuellen Wünschen Beleuchtungen, um Ihre Lieblingsstücke in Szene zu setzen. Stellen Sie hinter Glas, was vor Staub geschützt sein soll. Integrieren Sie Ihre Technik, beispielsweise den Fernseher, den DVD-Recorder, die Leinwand und die Spielkonsole. Entsprechende Kabelführungen nehmen die Anschlusskabel der Geräte auf, so dass diese nicht ungeordnet herumliegen. Der Vorteil der modernen Wohnwand besteht in ihrer Flexibilität. Hinsichtlich ihrer Lebensdauer kann sie mit der klassischen Schrankwand leider nicht mithalten.

Welche Oberfläche ist die richtige?

Holz und Holz-Nachbildungen erweisen sich als zeitlos, sie gefallen Ihnen auch noch nach Jahren. Auf großen Flächen eingesetzt können sie jedoch vereinnahmend wirken. Dies trifft insbesondere auf dunkle Hölzer wie die rustikale Eiche zu. Kein Wunder, dass sie heute als Schrankwand kaum noch Verwendung findet. Wenn Sie sich dennoch für ein solches Exemplar entscheiden, verzichten Sie besser auf allzu viele geschlossene Fächer und gestalten Sie den restlichen Raum in hellen Farben. Vor einem hellen Milchkaffeebraun, einem Steingrau oder einem Olivgrün kann das klassische Möbelstück sogar ein Highlight sein, wenn bei der übrigen Einrichtung auf Leichtigkeit geachtet wird.

Auch die schwarze Wohnwand setzen Sie mit Bedacht ein, damit sie den Raum nicht erdrückt. Wenn ihr nicht die passenden Partner zur Seite gestellt werden, entsteht in Ihrem Wohnzimmer schnell der Eindruck einer dunklen Kammer. Lassen Sie sich von der als trist in Verruf geratenen Farbe aber nicht vorschnell abschrecken. In der Kombination mit Weiß wirkt sie sogar elegant. Sie können diese mit Abstufungen in Grau ergänzen und im Raum mit Accessoires in Türkis, Grün oder Gelb effektvolle Highlights setzen. Beleuchten Sie einzelne Flächen Ihrer schwarzen Schrankwand gezielt und spielen Sie mit Gegensätzen. Ein Rauchverzehrer aus den 1950-ern beispielsweise wirkt in der schwarzen Wohnwand von heute überhaupt nicht kitschig, sondern zeugt für Ihren individuellen Geschmack und für Kombinationsgabe.

Damit die Schrankwand aus Buche ihren altbackenen Touch verliert, stellen Sie ihr moderne Materialien wie Glas und Edelstahl zur Seite. Ohnehin können Sie matte und glänzende Oberflächen miteinander vereinen. Daraus ergibt sich ein spannender Mix, der das Auge des Betrachters auf sich lenkt. Nutzen Sie hierfür Accessoires und Beistellmöbel oder integrieren Sie entsprechende Regale in offene Flächen. Bedenken Sie, dass polierte Oberflächen im Allgemeinen etwas mehr Pflege benötigen als matte, da Fingerabdrücke auf ihnen eher sichtbar sind. Mit dem Mikrofasertuch lassen sich diese aber gut entfernen, ohne dass besondere Reinigungsmittel zum Einsatz kommen müssen.

Worauf Sie beim Kauf achten sollten

Gebrauchte Schrankwände können einige Zeichen der Zeit aufweisen. Wenn sich Ihnen die Gelegenheit bietet, diese vor Ort zu prüfen, nutzen Sie diese. Achten Sie beispielsweise auf abgelöste Teile des Furniers. Sofern diese im Frontbereich vorhanden sind, fällt der Makel sogleich ins Auge. Selbst wenn er anfangs noch so unspektakulär erscheint, werden Sie ihn immer wieder bemerken und schließlich auf Dauer nicht hinnehmen wollen. Kleinere Schäden bessern Sie aus, indem Sie das Furnier neu anleimen. Heben Sie es dazu vorsichtig an, ohne es zu knicken. Befreien Sie die Oberfläche von Schmutz und Staub, tragen Sie einen Holzleim auf und drücken Sie das Furnier wieder an. Lassen Sie es an den Möbelkanten abschließen.

Falls Sie lediglich Luftblasen ausbessern müssen, ist dies kein Problem. Stechen Sie diese ein und injizieren einen Leim. Drücken Sie das Furnier an und entfernen Sie ausgetretene Leimreste. Weist die Schrankwand größere Beschädigungen am Furnier auf, können Sie im Bastelladen oder beim Schreiner ein Ersatzfurnier beschaffen. Schneiden Sie die schadhafte Stelle aus. Passen Sie das neue Furnier ein und verkleben Sie es. Kalkulieren Sie jedoch schon vor dem Kauf, ob der Aufwand und der Nutzen in einem angemessenen Verhältnis zueinander stehen.

Defekte Möbelgriffe und Knäufe müssen kein Hindernis sein, die ansonsten intakte Schrankwand zu erwerben. Ersatzgriffe lassen sich in jedem Möbelgeschäft nachkaufen. Besonders schnell werden Sie fündig, wenn Sie den Typ Ihrer Schrankwand kennen. Sind die entsprechenden Modelle nicht mehr verfügbar, wechseln Sie alle Griffe an Ihrer Schrankwand aus. Entscheiden Sie sich für aktuelle Varianten, dadurch erhält die Schrankwand insgesamt ein neues Aussehen und wird zum Unikat. Wichtig ist außerdem, dass bei Wohnwänden aus MDF-Platten die Scharniere gut sitzen, sonst geht die Stabilität der Möbelstücke verloren oder die Türen schleifen. Wenn Sie Schäden feststellen, kommt es auf Ihr handwerkliches Geschick an. Bei defekten Scharnieren tauschen Sie am besten das gesamte Möbelband aus. Ausgebrochene Stellen aus Spanplatten reparieren Sie mit einer Spachtelmasse. Nach dem Trocknen setzen Sie für das Scharnier neue Bohrlöcher und fügen dieses ein.

Reinigung der Wohnwand

Nach dem Kauf wischen Sie sämtliche Möbelplatten feucht ab und reiben sie mit einem weichen Tuch trocken. Öffnen Sie sämtliche Türen für mindestens zwölf Stunden, damit die Schrankwand auslüftet. Wenn Sie danach immer noch unangenehme Gerüche feststellen, stellen Sie in jedes geschlossene Fach einen Teller mit Kaffeepulver. Es wirkt als Geruchskiller. Glasscheiben reinigen Sie mit einem Glasreiniger und einem Mikrofasertuch oder Sie knüllen zum Polieren ausgelesene Zeitungen zusammen. Putzen Sie die Scheiben, wenn die Sonne nicht direkt auf sie trifft. Sonst kommt es zur Streifenbildung. Ein- bis zweimal wöchentlich stauben Sie Ihre Schrankwand ab. Verwenden Sie ein Staubtuch oder einen Staubwedel. Falls jemand in Ihrer Familie zu den Hausstaub-Allergikern zählt, kann es notwendig sein, das Möbelstück täglich feucht abzuwischen.

Wohnwand nicht nur im Wohnzimmer einsetzbar

Da Wohnraum heutzutage teuer ist, werden viele Räume inzwischen multifunktional genutzt. Das Gästezimmer ist im Alltag Bastel- und Hobbyraum, das Schlafzimmer wird teilweise als Arbeitszimmer verwendet. Das Jugendzimmer erfüllt ohnehin mehrere Funktionen. Mithilfe einer Schrankwand können Sie die jeweiligen Räume in einzelne Zonen aufteilen. Entweder stimmen Sie sie farblich auf die Wohn-, Schlaf- beziehungsweise Arbeitsbereiche ab. Oder Sie verwenden das Schranksystem als Raumteiler, hinter dem sich das Bett oder der Schreibtisch dezent versteckt. Sichtbare Schrankrückwände verschönern Sie mit Postern, Stoffen oder Tapeten.

Fazit

Wohnwand & Schrankwand bieten nicht nur im Wohnraum sehr viel Stauraum. Auch im Schlaf-, Arbeits- oder Gästezimmer lassen sie sich einsetzen. Bei der Auswahl werden die klassische und die moderne Wohnwand unterschieden. Modelle aus Echtholz sind vom Fachmann meist nach Maß gefertigt und weisen eine hohe Qualität auf. Dafür sind sie sehr schwer. Bei gebrauchten Schrankwänden aus Spanplatten sollte beim Kauf hauptsächlich die Funktionsfähigkeit der Scharniere geprüft werden, diese reißen schnell aus. Im Bedarfsfall lassen sich Mängel auch nachbessern. Die Farbe der Wohnwand ist eine Frage des Geschmacks und sollte Ihnen gefallen.