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Karte von Thüringen, ca. 1:360 000, Kupferstich, 1729

150 € (VB) (gebraucht)
53225 Bonn
259 Aufrufe
27.01.2020
kalaydo.de-Code : a9367c47
Johann Christoph Homann
Herrliche alt-kolorierte großformatige Kupferstichkarte gestochen von Johann Christoph Homann (1703−1730 , Sohn von Johann Baptist Homann 1664-1724) gedruckt in Nürnberg um 1729 A.D.
Prächtige Karte von THÜRINGEN - Sachsen-Anhalt - Hessen

"Landgraviatus Thuringiae Tabula Generalis..."

Kartograph: Johann Christoph Homann ( 1703 – 1730 )
Beschreibung: Diese interessante Karte zeigt die historische Landgrafschaft Thüringen, Teile von Sachsen-Anhalt und Hessen, u.a. die Städte Weimar, Erfurt, Naumburg, Gera, Schmalkalden und Jena sowie die angrenzenden Gebiete.
Die Karte ist verziert mit einer schönen großen Titelkartusche.
Sehr dekoratives und wunderschönes Sammelobjekt!
Maße:
Blatt ca.: 62,5 x 53,5 cm
Karte ca.: 56,5 x 47,5 cm
Zustand:
in guten Zustand , kräftiger Druck und schönes Altkolorit , etwas gebräunt und fleckig an den Rändern , hinterlegter Mittelfalz , unten am Rande eingerissen ( kaum störend , da mittig im Falz). ( Zarte Bleistiftanmerkung am oberen Rande : Stammgebiet der Familie , absolut nicht störend ) , an den Rändern geringfügig lädiert . Gerahmt wäre es ein wunderbarer Anblick.
Zu J.C.Homann :

Johann Christoph Homann (1703-1730) war der Sohn von Johann Baptista Homann, dem Gründers der Homann’schen Landkartenoffizin. Er studierte in Halle Medizin, hörte aber auch die philosophischen Vorlesungen von Christian Wolff (1679-1754). In Halle freundete er sich auch intensiv mit Johann Michael Franz (1700-1706) an. 1725 wurde er Doktor der Medizin. Anschließend ging er auf Studienreise. 1729 wurde er in Nürnberg ins Collegium Medicum aufgenommen. Johann Georg Ebersberger (1695-1760) war mit einer Schwester von Johann Baptista Homanns zweiter Frau verheiratet. Er arbeitete als Kupferstecher im Verlag mit. Nach dem Tod des Vaters leitete Ebersberger stellvertretend das Geschäft. Zurück in Nürnberg übernahm Johann Christoph Homann hochmotiviert die Geschäftsleitung, doch starb er bereits im folgenden Jahr. In seinem Testament hatte er festgelegt, dass sich künftig Ebersberger und sein Studienfreund Franz die Geschäftsleitung teilen sollten.
Johann Baptist Homann wurde 1664 geboren. Er gründete seinen Verlag 1702 in Nürnberg. Nach einer langen Dominanz der Holländer im Landkarten Geschäft, wurde Homanns Verlag zum wichtigste Haus für die Herstellung von Landkarten und Atlanten in Deutschland. Nachdem Homann seinen ersten Atlas im Jahre 1707 veröffentlichte wurde er Mitglied der Akademie der Wissenschaften in Berlin. Nach seinem Tod im Jahre 1724, führte sein Sohn Johann Christoph den Betrieb fort. Nach dessen Tod im Jahre 1730, wurde die Offizin von seinen Erben unter dem Namen "Homann Erben" bis ins 19. Jahrhundert fortgeführt.

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