Arthur Koestler - Die Gladiatoren

Klappentext:
"Die historische Gestalt des Sklaven Spartakus, der im Jahr 73 v.Chr. mit 70 Gefährten aus der römischen Gladiatorenschule in Capua floh und innerhalb kürzester Zeit halb Italien in einen Krieg der Sklaven gegen ihre Herren stürzte, gilt noch heute als ein überzeugendes Symbol für den Freiheitskampf der Völker."

Spartacus entfloh nach einer Rebellion mit 78 anderen Gladiatoren im Jahr 73 v. Chr. aus der Gladiatorenschule des Gaius Cornelius Lentulus Batiatus in Capua und vermochte zahlreiche weitere Sklaven, vor allem aus den landwirtschaftlichen Großbetrieben, den so genannten Latifundien, um sich zu sammeln. Zudem erhielt er auch aus den Reihen der verarmten, landlosen Freien erheblichen Zulauf. Als Anführer der aufständischen Sklaven im dritten Sklavenkrieg (73–71 v. Chr., auch Gladiatorenkrieg oder Spartacus-Aufstand genannt), erzielte er mit seinem (befreiten) Sklavenheer (angeblich bis zu 200.000 Mann) zahlreiche militärische Erfolge gegen die römischen Legionen auf seinem Zug von Süd- nach Oberitalien. Und das, obwohl sich mehrmals einzelne Abteilungen von seinem Heer abspalteten und daraufhin vernichtet wurden. Andere Sklavenführer des Aufstandes waren Crixus und Oenomaus.

Für den größeren Teil seiner Truppen war nun der Weg über die Alpen frei; dennoch wandte sich das Sklavenheer wieder nach Süden, um über Sizilien und später Brundisium per Schiff zu fliehen (die Gründe für diese Änderung sind in der Forschung noch immer umstritten). Beides misslang, da die von Spartacus bezahlten kilikischen Piraten von den Römern bestochen worden waren. Über Brundisium konnte das Sklavenheer nicht mehr entkommen, weil dort bereits der römische Feldherr Lucullus mit seinem Heer gelandet war.
Nun wurde Spartacus von drei Seiten eingekreist: Aus dem Osten kam Lucullus, aus dem Westen Crassus und aus dem Norden Pompeius. Der Spartacus-Aufstand endete 71 v. Chr. in der zweiten Schlacht am Silarius zwischen Tarentum (heute: Tarent) und Brundisium (heute: Brindisi) mit der vernichtenden Niederlage gegen die Truppen von Crassus. Spartacus und die meisten seiner Krieger fielen in dieser auch auf römischer Seite sehr verlustreichen Schlacht. Angeblich soll Spartacus versucht haben, Crassus zum Zweikampf zu zwingen. Dabei sei er nach heftiger Gegenwehr umgekommen, als er bereits schwer verwundet war und sein Pferd verloren hatte. Nur etwa 6.000 der befreiten Sklaven überlebten den Kampf und ergaben sich. Crassus nahm grausame Rache, indem er alle Gefangenen entlang der Via Appia kreuzigen ließ. Versprengte Reste der Sklaven hielten sich noch etwa zehn Jahre in Süditalien auf, bis auch sie aufgegriffen und getötet wurden.
http://de.wikipedia.org/wiki/Spartacus

Format: Taschenbuch
Isbn: 9783548203539
Isbn10: 3548203531
Seiten: 340
Verlag: Ullstein
Jahr: 1984

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Tags: Arthur Koestler, Spartakus, Rom, Aufstand, Antike, historische romane

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