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Fische und Aquaristik – ein Hobby für Kenner

Vielfach ist der Wunsch nach einem eigenen Aquarium bei Kindern heute etwas in den Hintergrund gerückt. Dabei ist das Angebot an moderner Technik und wunderschönen Tieren in diesem Bereich heute geradezu riesig. Wer sich bereits in jungen Jahren für die Ästhetik der Wasserlebewesen und allgemein ein Aquarium begeistern kann, entwickelt meist ein wunderschönes Hobby für viele Jahre. Weitere Fische zu kaufen ist dabei immer wieder von Neuem aufregend und Aquaristik wird niemals langweilig.

Das Aquarium – Grundsätzliches

Fische brauchen den Lebensraum Wasser. Diesen Lebensraum holt man sich mit dem Aquarium abgeschlossen in die eigenen vier Wände. Damit ist Aquaristik auch ein technisch geprägtes Hobby, denn das Wasser für die Fische muss je nach Art eine bestimmte Qualität aufweisen und diesen Standard auch halten. Hier sind anfängliche Investitionen in ein Becken, in Filter, in Heizer und Leuchten notwendig. Alles muss man gegebenenfalls auch zwischenzeitlich einmal ersetzen. Weiterhin wird man den meisten Fischen einen Bodengrund anbieten und das Aquarium auch aus eigenen Ansprüchen an die Ästhetik mit Pflanzen und weiterem Zubehör ausstatten. Oftmals werden auch Wasserzusätze, manchmal Arzneimittel und natürlich das regelmäßige Futter für die Tiere benötigt. Aquaristik ist kein preiswertes Hobby.

Passen Fische zu mir und meiner Familie?

Fische sind kein Spielzeug und auch keine Streicheltiere. Dafür sind sie sehr entspannend und interessant zu beobachten. Gerade für etwas lebhafte Kinder kann sich hier ein beruhigendes Hobby erschließen. Für den Start müssen die Eltern sorgen. Das Aquarium braucht einen festen Platz. Obwohl es heute auch die sehr kleinen Nanobecken von 10-20 cm Kantenlänge gibt, ist für die Haltung normaler Fische ein Becken von mindestens 80 Litern angemessen. Das Füttern der Fische durch Kinder muss anfänglich ebenfalls überwacht werden, da hier regelmäßig überfüttert wird, was die Wasserqualität schädigt. Auch muss regelmäßig das Wasser im Aquarium gewechselt werden, alle sieben bis zehn Tage sind hier sinnvoll. Dabei wird das Becken allgemein gereinigt. Je nach Größe und Ausstattung kann man dafür schon zwei Stunden Arbeit, oft sogar mehr veranschlagen. Zu diesen Arbeiten muss sich immer jemand in der Familie bereit erklären. Während des Urlaubs muss sich ein zuverlässiger "Fischpfleger" finden. Das Aquarium sollte ferner für bestimmte andere Haustiere wie Katzen nicht zu öffnen sein, da diese in Fischen einerseits Spielzeug, andererseits natürlich auch Futter sehen und sogar ins Aquarium springen können.

Alles in allem ist Aquaristik kein ganz aufwändiges Hobby, dafür wird man aber mit sehr interessanten Beobachtungen und einer schönen Unterwasserwelt belohnt.

Aquarien verbrauchen Strom. Zwar kann man den Verbrauch durch Einsatz von LED-Leuchten senken, aber es entstehen auf der Stromrechnung durch das Hobby Aquaristik zusätzliche Kosten. Fische kaufen heißt auch immer investieren.

Ein Aquarium einrichten

Aquarien werden eingefahren – das heißt sie entwickeln in mehreren Wochen die gewünschte Wasserqualität. Bevor es also "Fische kaufen" heißt, wird das Aquarium komplett eingerichtet und in einen Lebensraum verwandelt, der Fischen zuträglich ist. Vielfach sorgen sogenannte "Starterbakterien" für ein Milieu, in dem die Fische leben können. Häufig setzt man zunächst niedere Organismen wie Wasserschnecken in das Becken. Fühlen diese sich sichtlich wohl, dürfen die Fische folgen.

Das Gesellschaftsaquarium – der Anfang

Zu Beginn wird meist ein Süßwasseraquarium mit einer gemischten Fischgruppe aufgebaut. Beliebt für den Start sind häufig lebendgebärende Zahnbarsche wie Guppys und Schwertträger, da hier – besonders bei den Guppys – auch schnell Nachwuchs zu erwarten ist. Das ist gerade für Kinder faszinierend. Es gibt verschiedene Arten und viele Farben bei den Guppys, manche dieser Fische haben einen hübschen Schleierschwanz. Auch manche Saugwelse sind relativ unkomplizierte Fische, die sich paarweise gehalten auch vermehren. Insgesamt ist in der Aquaristik immer darauf zu achten, dass ein Becken nicht überfüllt wird. Zwei Paare Guppys können in wenigen Monaten ein Becken mit 60-80 Litern füllen, dann sollte man keine weiteren Fische kaufen. Zuweilen muss hier auch über den Einsatz von bestimmten Zwergbarschen dafür gesorgt werden, dass nicht zu viel Nachwuchs das Erwachsenenalter erreicht. Anfänger machen fast immer den Fehler, das Becken überreichlich zu besetzen. Das bekommt auch relativ "pflegeleichten" Tieren nicht so gut. Es gibt interessante Fischarten, die ein Gesellschaftsbecken bereichern können. Dazu zählen verschiedene kleine Schwarmfische wie Neons und auch der Kampffisch, der einzeln gehalten wird. Gesellschaftsbecken sind lebhafte Fischgesellschaften, die bunt und sehr lebendig sein können. Gerade viele der lebendgebärenden Zahnbarsche sind neugierige und lustige Gesellen. Wer es einmal erlebt hat wie Fische quasi in der Reihe aus dem Aquarium schauen, wenn der Pfleger zur gewohnten Fütterungszeit im Zimmer erscheint, wird Fische nie mehr für anonyme oder langweilige Tiere halten. Gerade die lebendgebärenden Arten lassen eine gewisse Gewöhnung an die Menschenhände im Becken bei der Pflege erkennen und sind dann nicht mehr besonders scheu. Kinder sollten allerdings schonend darauf vorbereitet werden, dass manche Fischarten nicht älter als etwa zwei Jahre alt werden und dass immer einmal ein Fisch tot und bäuchlings im Aquarium schwimmt. Ein solches Becken bildet quasi ein eigenes Ökosystem, es wird geboren und es wird gestorben.

Spezialaquarien für fortgeschrittene Aquarianer

Wer bereits Erfahrung mit Fischen hat, wagt sich später gern an größere Becken und Fischarten mit speziellen Ansprüchen. Das können Fische sein, die nur Lebendfutter fressen wie manche Grundeln, oder Barsche, die ein torfiges, eher alkalisches Wasser benötigen, oder auch ein Meerwasseraquarium. Den eigenen Vorstellungen sind hier häufig nur räumliche und finanzielle Grenzen gesetzt.

Das Meerwasseraquarium

Meerwasser ist salzig und muss durchströmt werden. Damit werden weitere Ausstattungsteile notwendig, die beim Süßwasseraquarium nicht gebraucht werden. Es gibt heute auch kleinere komplette Aquarien für Meerwasserorganismen mit 100-150 Litern. Viele Fische lassen sich darin allerdings nicht halten. Spaß machen diese Aquarien ab 300 Litern aufwärts. Meerwasseraquaristik ist faszinierend, weil hier noch ganz anderen Fischarten und auch Organismen wie Korallen als Besatz in Frage kommen. Sie sind jedoch ohne Zweifel noch bedeutend kostenintensiver und pflegeaufwändiger.

Barschaquarium

Große Barscharten werden vielfach als Pärchen in angemessen großen Aquarien gehalten. Diese Fische wühlen Pflanzen aus dem Boden, deshalb werden ihre Becken meist nur mit Steinen als Dekoration geschmückt. Da diese Fische auch meist revierbetont leben, kann man vielfach nur zwei Fische hiervon in ein Becken setzen. Diese Barsche werden oft sehr zahm und lassen sich von Hand füttern.

Fische kaufen ist Vertrauenssache

Wer Fische kaufen geht, achtet auf den Gesundheitszustand der Tiere. Leuchtende, intakte Flossen und Körper, glänzende Augen und artgemäße Aktivität kennzeichnen gesunde Tiere. Fische sollten aus Zuchten erworben werden, obwohl es immer noch Wildfänge in der Aquaristik gibt. Die Preise für die Flossentiere liegen zwischen wenigen einzelnen und mehreren 1000 Euro. Viele Aquarianer tauschen auch Fische auf Börsen und Messen. Letztere finden in der Aquaristik in vielen Städten regemäßig statt.