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Der Beagle

Der Beagle stammt ursprünglich aus Großbritannien, erfreut sich inzwischen jedoch weltweit großer Beliebtheit. Die kleinen, zwei- oder dreifarbigen Hunde mit den markanten Ohren zeichnen sich nicht nur durch ihre Intelligenz, sondern auch durch ein besonders sanftmütiges Wesen aus. Was Sie noch über Charakter, Haltung und Pflege dieser lebensfrohen Vierbeiner wissen müssen, erfahren Sie im Folgenden.

Allgemeine Informationen

  • Ursprungsland: Großbritannien
  • Fellfarben: braun-weiß, rot-weiß oder schwarz-braun-weiß
  • Lebenserwartung: 12 bis 15 Jahre
  • Gewicht: Rüden 10 bis 11 Kilogramm, Hündinnen 9 bis 10 Kilogramm
  • Widerristhöhe: Rüden 36 bis 41 Zentimeter, Hündinnen 33 bis 38 Zentimeter
  • Besonderheiten: sehr sanftmütig und intelligent
  • FCI-Standard: Nr. 161, Gruppe 6, Sektion 1.3

Die Geschichte des Beagles

Woher der Name "Beagle" stammt, ist wissenschaftlich nicht gänzlich geklärt. Forscher gehen jedoch davon aus, dass sich der Begriff entweder aus dem walisischen "beag" (für "klein") oder vom französischen "beugler" (für "brüllen", "schimpfen") entwickelt hat. Der Beagle wurde und wird in Großbritannien gerne für die Jagd eingesetzt, und zwar vorzugsweise für die Treibjagd auf Hasen und Kaninchen. Er jagt am liebsten in der Meute und wird dabei - im Gegensatz zu den Foxhounds - sowohl zu Pferd als auch zu Fuß geführt. Im 15. und 16. Jahrhundert waren in England Kurzhaarbeagle weit verbreitet. Diese waren teilweise so klein, dass sie in die Tasche eines Jagdjacketts passten. Auch heute noch gibt es kleinere Beagleversionen, genannt "Pocket Beagle".

Das typische Erscheinungsbild des Beagles

Der Beagle weist einen kompakten, robusten Körperbau mit muskulösen Beinen auf. Die relativ dicke Rute ist hoch angesetzt und wird gerade über der Rückenlinie getragen. Die Ohren sind auffallend lang, tief anliegend und reichen dem Vierbeiner fast bis zur Nasenspitze. In Bezug auf die Fellfarbe sind verschiedene Farbkombinationen möglich - von einer braun-weißen über eine rot-weiße bis hin zur schwarz-braun-weißen Zeichnung.

Wesen und Charakter des Beagles

Beagle erfreuen sich vor allem aufgrund ihres freundlichen, aufgeschlossenen Wesens großer Popularität. Die Vierbeiner neigen zu keinerlei Aggressionen und sind darüber hinaus ausgesprochen kinderlieb. Beagle sind daher durchaus familientauglich - wie bei allen Hunden gilt jedoch: Kinder und Hunde dürfen niemals unbeaufsichtigt bleiben. Außerdem sollten Sie stets darauf achten, dass Ihr Kind das Tier nicht überfordert. Da Beagle sehr lernbegierig sind, lassen sie sich in der Regel gut erziehen. Mitunter legen die selbstbewussten Hunde jedoch auch ein sehr stures Verhalten an den Tag, sodass viel Konsequenz und Geduld erforderlich sind.

Wie sollte ein Beagle gehalten werden?

Ein Haus mit Garten eignet sich zur Haltung eines Beagles zwar am besten, es ist jedoch auch möglich, diese Rasse in der Wohnung zu halten, sofern für ausreichend Bewegung gesorgt wird. Beagle sind sehr lauffreudig und lieben lange, ausgedehnte Spaziergänge. Doch Vorsicht: Hat der Beagle eine Spur aufgenommen, vergisst er alles um sich herum und macht sich selbstständig auf die Suche nach seiner Beute. Er schreckt auch nicht davor zurück, über Zäune zu springen, weshalb Sie unbedingt darauf achten sollten, dass Ihr Garten ausbruchsicher ist.

Wenn er ausgelastet ist, hat der Beagle in der Regel keine Probleme mit dem Alleinsein. Wird seinem großen Bewegungsdrang nicht Rechnung getragen, ist allerdings damit zu rechnen, dass er aus Langeweile auch mal etwas kaputt macht.

Aus den genannten Gründen eignet sich der Beagle nur sehr bedingt für Anfänger. Stattdessen erfordert er einen erfahrenen Hundehalter, der um die besonderen Bedürfnisse dieser Rasse weiß und in der Lage ist, diesen auch tatsächlich gerecht zu werden.

Einen Züchter auswählen

Wenn Sie sich dazu entschlossen haben, einen Beaglewelpen in Ihre Familie aufzunehmen, finden Sie im Beagle Club Deutschland e.V. ganz sicher einen Züchter in Ihrer Nähe. Bevorzugen Sie unbedingt Welpen von erfahrenen Hundezüchtern und schauen Sie sich die Umgebung, in der die jungen Hunde aufgezogen werden, ganz genau an. Im Idealfall entscheiden Sie sich gleich für zwei Welpen aus der gleichen Zucht, denn der Beagle ist ein Meutehund und liebt Gesellschaft.

Pflege und Anfälligkeit für Krankheiten

Grundsätzlich ist der Beagle ein eher pflegeleichter Hund. In der Regel genügt es, das Fell im Abstand von zehn bis 14 Tagen mit einer Bürste für kurzhaarige Hunde auszubürsten. Auf häufiges Baden Ihres Beagles sollten Sie jedoch verzichten, denn dabei wird der natürliche Säureschutzmantel der Haut zerstört und der Hund wird anfälliger für Kälte und Nässe. Die langen Ohren des Beagles neigen zu Entzündungen, sodass es ratsam ist, sie regelmäßig auf Verschmutzungen und Rötungen zu untersuchen.

Der Beagle ist zwar sehr zäh, er hat jedoch ein erhöhtes Risiko für HD (Hüftgelenksdysplasie) sowie für die Entwicklung einer Osteochondrose. Außerdem leidet diese Rasse häufiger als andere Hunde unter Narkolepsie und Schilddrüsenunterfunktionen.

Des Weiteren neigt der Beagle ein wenig zur Gefräßigkeit. Art und Menge des Futters sollten daher optimal auf Alter, Gewicht und Aktivitätsgrad des Hundes abgestimmt werden, um Übergewicht zu vermeiden.

Beschreibung

  • Allgemein: robuster, intelligenter Jagdhund mit freundlichem, aufgeschlossenem Charakter
  • Kopf: mäßig lang, kräftig, ohne Falten
  • Hals: ermöglicht mühelose Nasenarbeit, leicht gebogen
  • Körper: kompakt, aber dennoch ausgeglichen
  • Rute: kräftig, hoch angesetzt, mäßige Länge
  • Pfoten: Zehen liegen eng aneinander, kurze Nägel
  • Haarkleid: kurz und dicht