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Der Deutsche Spitz

Informationen

  • Ursprungsland: Deutschland
  • Fellfarben: graugewolkt, schwarz, braun, weiß, orange oder andersfarbig, wobei in letztere Färbung alle Creme-, Creme-sable-, Orange-sable- sowie Black-and-tan-Tönungen fallen, auch gescheckte Fellzeichnungen gehören dazu
  • Lebenserwartung: Wolfs- und Großspitz durchschnittlich 13 bis 15 Jahre, Mittel-, Kleinspitz durchschnittlich 14 bis 15 Jahre, Zwergspitz 15 Jahre und mehr
  • Gewicht: Wolfsspitz 14 bis 18 Kilogramm, Großspitz 14 bis 18 Kilogramm, Mittelspitz 7 bis 11 Kilogramm, Kleinspitz 5 bis 10 Kilogramm, Zwergspitz 1,9 bis 3,5 Kilogramm
  • Widerristhöhe: Wolfsspitz 43 bis 46 Zentimeter, Großspitz 42 bis 50 Zentimeter, Mittelspitz 30 bis 38 Zentimeter, Kleinspitz 23 bis 30 Zentimeter, Zwergspitz 18 bis 22 Zentimeter, Hündinnen jeweils um etwa zwei Zentimeter kleiner als Rüden
  • Besonderheiten: Groß- und Mittelspitze wurden 2003 als vom Aussterben bedroht eingestuft, da sie kaum noch gezüchtet werden.
  • FCI-Standards: schönes Haarkleid mit reichlicher Unterwolle, fuchsähnlicher, mittelgroßer Kopf mit flinken Augen, Ohren klein und eng stehend, Widerristhöhe entspricht der Länge des Hundes, aufmerksam, lebhaft und anhänglich, keilförmiger Fang, mäßig ausgebildeter Stopp, normal entwickelter Kiefer mit Scherengebiss, mittelgroße, mandelförmige, dunkle Augen, hoch angesetzte, dreieckige, aufrecht stehende Ohren, gerader Rücken, gewölbte Brust, hoch angesetzte, nach vorn über den Rücken aufgerollte Rute, doppeltes Haarkleid mit dichter Unterwolle, die das glatte Deckhaar abstehen lässt, in den Farben wie oben beschrieben, am Hals und an den Schultern mähnenartig, befederte Rückseiten der Vorder- und Hinterläufe
 

In Stuttgart wurde einem außergewöhnlichen Hund ein Denkmal gesetzt. Es zeigt einen Winzer mit seinem schwarzen, großen Spitz, dem sogenannten Weinbergspitz. Dass auch dem Vierbeiner eine Ehre zuteil wurde, mag an seinen vielen guten Eigenschaften liegen. Wussten Sie nämlich, dass es kaum eine andere Hundrasse gibt, die als so anhänglich und leicht erziehbar gilt wie der Spitz? In der Haltung und Pflege ist der Deutsche Spitz weniger aufwändig als es sein lautstarkes Gebell und sein üppiges Fell vermuten lassen.

Passt die Rasse zu meiner Familie?

Das lautstarke Ankündigen von Besuchern sowie das Verbellen von fremden Vierbeinern und sogar Vögeln stempeln ihn hin und wieder zum Kläffer ab. Dabei ist der Deutsche Spitz lediglich aufmerksam und gegenüber Fremden misstrauisch. Wenn Sie einen Hund suchen, der Sie und Ihre Familie zuverlässig bewacht, sind Sie mit dem Deutschen Spitz gut beraten. Beim Spaziergang können Sie ihn ruhig frei laufen lassen. Er wird sich niemals weit von Ihnen oder von seinem Revier entfernen. Ein Wilderer ist der Hund auch nicht, so dass er es nicht mit Nachbars Hühnern oder Enten aufnehmen wird. Je nachdem, ob Sie ihn auf dem Grundstück, im Haus oder in der Wohnung halten wollen, können Sie sich entsprechend des vorhandenen Platzangebots für den Wolfs-, den Groß-, Mittel-, Klein- oder Zwergspitz entscheiden. Bei Letzterem besteht zudem nicht die Gefahr, dass er beim ausgelassenen Spiel versehentlich Ihre Kleinen umwirft.

Wesen und Charakter des Hundes

Der Deutsche Spitz ist ein echtes Energiebündel, das sich gern von seinen Menschen beschäftigen lässt. Seine flinken Augen nehmen jede Störung in seinem Revier wahr, die er lautstark meldet. Der lebhafte Vierbeiner ist gern mit seinen Menschen unterwegs und begleitet sie überallhin. Wird er für längere Zeit allein gelassen, stellt das für ihn die höchste Bestrafung dar. Der Spitz lässt sich sehr gut erziehen, seine Intelligenz ist vergleichsweise hoch. Außerdem gibt er sich Mühe, seinen Leuten in jeder Situation zu gefallen. Gegenüber Fremden zeigt er sich skeptisch, bei guter Erziehung schnappt er aber nicht nach ihnen.

Kinder liebt der Spitz, zumal sie durch ihren Drang zum Bewegen und Spielen viel Abwechslung in seinen Alltag bringen. Gern begibt er sich am Abend aber auch zu seinen Leuten aufs Sofa und lässt sich ausgiebig das Fell kraulen. Mit anderen Haustieren kommt er im Allgemeinen gut zurecht, zumal er sie nicht jagen mag. Gegenüber Artgenossen führt sich besonders der Kleinspitz häufig vorlaut auf und pöbelt sie an. Doch da er sich gut erziehen lässt, können Sie ihm diese Unart abgewöhnen. Wegen seiner Gelehrigkeit kommen auch ältere und körperlich beeinträchtigte Menschen mit dem Spitz zurecht. Trotz seiner guten Eigenschaften war er nie ein Modehund. Zwischenzeitlich ist er leider fast in Vergessenheit geraten.

Große Spitze fühlen sich wegen des großzügigen Platzangebots auf dem Grundstück am wohlsten, das aber unbedingt zum Haus angeschlossen sein soll. Sie benötigen ebenso wie die kleineren Spitze den engen Kontakt zum Menschen. Wenn Sie in einer größeren Wohnung leben, können Sie dem Groß- und Mittelspitz auch dort einen eigenen Platz anbieten. Die mittleren und kleinen Spitze lassen sich durchaus auch in der beengten Stadtwohnung halten. Je weniger Spielraum Ihrem Vierbeiner zur Verfügung steht, desto mehr Bewegungsfreiheit müssen Sie ihm durch ausgiebige Spaziergänge oder ausgelassenes Spiel im Freien verschaffen, um seinen hohen Bewegungsdrang auszugleichen.

Körperbau und Aussehen

Ein Deutscher Spitz zeichnet sich durch seine kurze, gedrungene Figur aus. Die Form seines Kopfes mit den kurzen, stehenden Ohren erinnert an die eines Fuchsschädels. Seine Rute ist buschig behaart, am Hals bildet sein langes, glattes Fell eine üppige Mähne, die ihr volles Ausmaß übrigens erst im dritten Lebensjahr erreicht. Die Besonderheit an seinem Fell besteht darin, dass es locker und gerade vom Körper absteht.

Haltung und Pflege

Suchen Sie einen pflegeleichten Hund, der gleichzeitig robust und widerstandsfähig ist? Dann kann ein Deutscher Spitz genau der richtige Vierbeiner für Sie sein. Sein üppiges Haarkleid trotzt durch die dichte Unterwolle jeder Witterung, so dass Sie Ihrem Vierbeiner im Winter kein Mäntelchen anziehen müssen. Bei der Pflege des Fells sollten Sie darauf achten, es im Gegensatz zu dem anderer Rassen stets gegen den Strich zu kämmen und zu striegeln. Beginnen Sie bei der Rute und arbeiten Sie sich in die Richtung der Mähne vor. Die Unterwolle behandeln Sie nur, wenn Sie abgestorbene Haare entfernen wollen. Ansonsten reicht das Kämmen der Deckhaare zwei- bis dreimal wöchentlich aus. Diese haften erfreulicherweise nur wenig an den Polstermöbeln und Teppichen an, so dass deren Entfernung einfach ist. Benutzen Sie hierfür beispielsweise den Gummibesen.

Bieten Sie Ihrem Spitz regelmäßig ausreichend Auslauf, damit er nicht übermütig wird. Beschäftigen Sie ihn körperlich und lasten Sie ihn mit Denksportaufgaben aus. Seine Intelligenz können Sie unter anderem mit Such- und Futterspielen fördern. Melden Sie ihn zum Agility an. Wegen seiner Anhänglichkeit werden Sie eines der besten Mensch-Hunde-Teams bilden. Kaum eine Rasse ist im übrigen so selten krank wie diese. Das liegt daran, dass es beim Spitz bisher nicht zu Überzüchtungen kam. Bis auf gelegentliche Fehlstellungen der Zähne sind keine rassetypischen gesundheitlichen Probleme bekannt.

Herkunft und Geschichte des Deutschen Spitzes

Bis vor einigen Jahren ging man davon aus, dass der Deutsche Spitz vom prähistorischen Torfhund abstammt. Diese Theorie gilt inzwischen als überholt. Ganz genau kann man zwar noch nicht sagen, wer seine eigentlichen Vorfahren sind, doch man weiß, dass die Rasse überall in Europa gezüchtet wurde und sich von dort aus weltweit verbreitet hat.

Welche Mischlingsformen gibt es?

Spitze werden von jeher in unterschiedlichen Größen gezüchtet, wobei es hinsichtlich der Widerristhöhe zu leichten Überschneidungen kommen kann. Da es im Körperbau keine Differenzen gibt und sich die Fellfarben nur teilweise unterscheiden, ist eine Zuordnung nicht immer einfach.

Alles rund um die Zucht

Zur Zucht werden nur diejenigen Spitze zugelassen, die den Standards der Zuchtverbände entsprechen. Insbesondere betrifft dies die Proportionen im Körperbau, die Kopfform, Fehlfarben der Nase, Lefzen, Augen und der Augenlider. Hin und wieder treten beim Spitz Zahnfehlstellungen auf. Mit diesen Tieren wird ebenfalls nicht gezüchtet, um eine Vererbung derselben auszuschließen. Abzulehnen sind auch die Vermehrung von aggressiven, ängstlichen oder verhaltensgestörten Hunden sowie die Auswahl von Rüden mit einem ausgeprägten Kryptorchismus.

Beschreibung analog zum Verband des Deutschen Hundewesens (VDH)

  • Allgemein: Wach- und Begleithund in unterschiedlichen Widerristhöhen und einem jeweils der Größe entsprechendem Gewicht, aufmerksamer und lebhafter Charakter, nicht aggressiv, wachsam und kühn, anhänglich, gelehrig
  • Kopf: erinnert in der Form an einen Fuchs, flinke Augen, keilförmig zulaufender Fang mit Scherengebiss, stehende kleine Ohren
  • Hals: mittellang und im Nacken leicht gewölbt
  • Körper: so lang wie hoch, gerader Rücken und tiefreichende Brust
  • Rute: mittellang, wird nach vorn über den Rücken gerollt getragen, hoch angesetzt
  • Pfoten: katzenartig, klein und rund mit gut gewölbten Zehen und dunklen Krallen
  • Haarkleid: doppelt mit geradem, abstehenden Deckhaar und dichter Unterwolle, glatt, auf dem Rücken nicht gescheitelt, Rückseiten der Läufe und Rute reichlich behaart, am Hals und an den Schultern ausgeprägte Mähne