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Hundewelpen und Zubehör auf kalaydo.de

Für den Großteil der Menschen, die mit dem Gedanken spielen, sich einen Hund anzuschaffen, soll es ohne Zweifel ein Welpe sein. Schließlich sind die kleinen Fellnasen noch so herrlich unbedarft und voller Neugier, unheimlich verspielt, wenn auch noch etwas ungelenk und tapsig auf den Beinen und laden mit ihren großen Hundeaugen und dem kuschelig weichen Fell zum Streicheln und Liebhaben ein – kein Wunder, dass der Anblick eines Welpen das Herz jedes Hundeliebhabers höher schlagen lässt.

Hundewelpe oder doch ein ausgewachsener Hund?

Der Vorteil eines Welpen im Gegensatz zu einem ausgewachsenen Hund ist natürlich, dass Sie ihn noch „formen“ können. Ein Hundebaby ist noch dabei, die Welt zu entdecken und hat vergleichsweise noch nicht allzu viel kennengelernt. Die Wahrscheinlichkeit ist also groß, dass es auch noch keine großartigen schlechten Erfahrungen gemacht hat, die es in irgendeiner Form negativ beeinflusst haben könnten. Sie haben also die Möglichkeit, Ihrem Welpen bewusst mit viel Ruhe und Konsequenz alle Dinge zu zeigen und ihn seine Erfahrungen machen zu lassen, damit er sich zu einem gutmütigen, aufgeschlossenen und selbstsicheren Hund entwickelt, der auch mit ungewohnten Situationen souverän umzugehen weiß.

Bei einem ausgewachsenen Hund aus dem Tierheim, einer Pflegestation oder aus privater Hand kann in der Vergangenheit eventuell einiges schief gelaufen sein. Hier sind oft die Hintergründe und Umstände, unter denen das Tier herangewachsen ist, nicht näher bekannt und die Gefahr, dass die Vorbesitzer Ihnen etwas verschweigen ist leider vorhanden. Auch wenn sich der Vierbeiner als sehr freundlich präsentiert, kann er doch in speziellen Momenten ungeahnte Reaktionen zeigen, die man sich zunächst nicht erklären kann. Manche solcher Hunde sind schlecht erzogen oder auch ganz offensichtlich traumatisiert, was sich in eher ängstlichem oder auch aggressivem Verhalten manifestieren kann. Sie gehören in jedem Fall nur in die Hände eines erfahrenen Hundehalters. Immerhin haben sie schon genug Schicksalsschläge erlitten, um am Ende wegen Überforderung des Besitzers erneut im Tierheim landen zu müssen.

Andererseits können Sie mit einem erwachsenen Hund auch Glück haben. Ausgewachsene Hunde werden nicht zwangsläufig nur durch eine Tierrettung vermittelt. Manchmal werden ihre Vorbesitzer auch aus beruflichen, familiären oder sonstigen privaten Gründen dazu gezwungen, ein schönes neues Zuhause für ihren Vierbeiner zu suchen. Diese können dann eine tolle Erziehung genossen haben, auf der Sie weiter aufbauen können.

Bei der Anschaffung eines Welpen müssen Sie sich wiederum im Klaren darüber sein, dass die Hundeerziehung allein bei Ihnen liegt, wenn Sie in Zukunft einen Hund haben möchten, der im Alltagsleben keine Probleme macht. Sicherlich ist hier der Besuch einer Hundeschule bzw. einer speziellen Welpenschule sinnvoll. Oder manchmal helfen auch schon einzelne Hilfestellungen für bestimmte Situationen weiter. In unserem Hunderatgeber finden Sie z.B. Tipps zum richtig Gassi gehen, aber auch nützliche Hilfestellungen für den Alltag mit dem Hund wie zur Frage, an welchen Symptomen man Hundekrankheiten erkennt.

Wie Sie den passenden Welpen für sich finden

Bei der Suche nach einem Welpen, der vom Temperament und Charakter her gut zu Ihnen passt, sollten Sie zunächst einmal überlegen, ob es unbedingt ein Rassehund sein soll oder auch ein Mischling sein kann. Abgesehen von den rassetypischen Wesenszügen, spielt bei der Überlegung auch die Größe des Hundes eine wichtige Rolle. So süß ein Welpe auch sein mag, wenn er noch klein ist. Sie sollten doch bedenken, dass die Widerristhöhe vom Welpen bis hin zum adulten Tier von Rasse zu Rasse unterschiedlich stark variiert. Bei einem Jack Russel Terrier mag der Größenunterschied zwar eher unbedeutend sein. Ein Berner Sennenhund hingegen ist im Welpenalter noch klein und niedlich, erreicht aber ausgewachsen gut und gerne eine Widerristhöhe von rund 70 Zentimetern und ist daher – selbst bei ausreichend Auslauf im Freien – weniger für eine kleine Stadtwohnung geeignet.

Unabhängig von der Rasse, ob vom Züchter, von Privat oder aus dem Tierheim sollten Sie sich bei der Auswahl Ihres neuen Familienmitglieds Zeit lassen. Wer einen Wurf besichtigt, sollte die Kleinen genau beobachten. An der Art wie die Welpen untereinander mit ihren Geschwistern umgehen und wie sie sich den fremden Menschen in ihrem Zuhause gegenüber verhalten, lassen sich wichtige Rückschlüsse auf das Wesen der Welpen ziehen. Ein eher ruhiger und zurückhaltender Hund wird in einer großen Familie mit Kindern, bei denen immer viel los ist, vermutlich unnötig Stress empfinden. Ein sehr aufgeweckter, neugieriger Hund hingegen, der nicht erst eine Weile braucht, um mit Ihnen warm zu werden, sondern sofort zielstrebig auf sie zu läuft, wird vermutlich großen Spaß dabei haben, mit Kindern herumzutoben. Spielen Sie mit den Welpen, schmusen Sie und achten Sie auf die Körpersprache der jungen Hunde. Der Welpe, der Ihnen vom Temperament her zusagt und sich in Ihrer Gegenwart wohlzufühlen scheint, könnte bald Ihr neues Haustier werden. Im Endeffekt müssen Sie auf Ihr Bauchgefühl vertrauen, dass es passt. Scheuen Sie aber nicht davor zurück, den Welpen so oft wie möglich zu besuchen, solange er noch zusammen mit seiner Mutter und den Wurfgeschwistern lebt. So kann er sich bereits an Sie gewöhnen, was ihm die Trennung und den Einzug in sein neues Zuhause deutlich erleichtern wird.

Wann sollte der Welpe in sein neues Zuhause umziehen?

Häufig hört man, es sei kein Problem, einen Welpen im Alter von 8 Wochen bei sich aufzunehmen, da er zu dieser Zeit doch gerade von der Muttermilch entwöhnt worden sei und entsprechend bereit für die Trennung wäre. Dabei wird allerdings vergessen, dass erst jetzt die sensible Phase der Sozialisierung beginnt. Viele Menschen verwechseln Sozialisierung mit Gewöhnung und glauben, dass der junge Hund nun mit allen möglichen Umwelteinflüssen konfrontiert werden müsste. Stattdessen geht es in diesem Alter der 8. bis 16. Lebenswoche hauptsächlich um das Erlernen von sozialer Interaktion mit Lebewesen. Und dies geschieht anfangs nun einmal vornehmlich durch Raufereien und kleinen Rangordnungskämpfen unter den Wurfgeschwistern. Der Welpe gewinnt hierdurch Sicherheit im Umgang mit anderen Artgenossen und die Fähigkeit, durch Körpersprache Situationen richtig einzuschätzen. Dies gibt ihm genug Selbstbewusstsein mit auf den Weg, um dann ab etwa 12 Wochen die Reise in sein neues Zuhause anzutreten.

Sie sind noch unsicher, was sie alles für Ihren neuen Schützling benötigen? In unserem Artikel zur Erstausstattung geben wir Ihnen alle Infos, was sie vor dem Welpenkauf an Zubehör anschaffen sollten und was hingegen erst einmal überflüssig ist und noch Zeit hat. Im Übrigen lässt sich auch Hundespielzeug wunderbar selber machen, um Ihrem Welpen noch mehr Abwechslung zu bieten.