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Reptilien, Amphibien und Terrarien – Spaß mit ganz besonderen Tieren

Terrarien ahmen spezielle Lebensräume mit technischen Hilfsmitteln nach, die unter anderem Reptilien und Amphibien zum Leben brauchen. Wer sich eine Schlange oder einen Frosch als Haustier hält, versteht meist etwas von diesen Tieren und hat ein besonderes Interesse an ihnen. Solche Tiere entwickeln in der Regel keine echte Beziehung zu ihren Haltern, sind aber hoch interessant in ihrem Verhalten. Manche der Tiere sind sogar giftig. Es sind Tiere für Experten und Liebhaber, die ihren Haltungsansprüchen gerecht werden können.

Das Terrarium – Grundsätzliches

Ähnlich wie ein Aquarium bildet ein Terrarium einen abgeschlossenen Lebensraum, der besondere Bedingungen sichern kann, wenn es um Temperatur, Licht und Feuchtigkeit geht. Im Falle der Amphibien bietet das Terrarium also Wasser und trockene Flächen gleichermaßen. Jedes Terrarium braucht ein gewisses Maß an Technik und eine auf das jeweilige Tier abgestimmte Ausstattung. Dekorative Elemente kommen hinzu, weil sie die ästhetischen Bedürfnisse des Menschen befriedigen und den natürlichen Lebensraum der Tiere imitieren.

Passen Reptilien sowie Amphibien zu mir und meiner Familie?

Die Haltung exotischer Reptilien und Amphibien ist keine preiswerte Angelegenheit. Benötigt wird das Terrarium mit umfassender Ausstattung. Es zieht während des Betriebes Strom. Viele Terrarientiere müssen mit Lebendfutter gefüttert werden. Die Haltung von lebendigen Futtertieren wie Insekten oder weißen Mäuse erfordert ebenfalls einen gewissen Aufwand. Terrarien haben regelmäßig einen großen Platzbedarf. Viele der darin gehaltenen Tiere werden niemals zahm und sind oftmals nicht einmal leicht anzufassen. Nicht alle Kinder sprechen daher darauf an. Dennoch sind es Menschen aller Altersklassen, die sich für Lurche und Kriechtiere begeistern. Ganz allein können vor allem jüngere Kinder Terrarientiere nicht pflegen, immer sollten Erwachsene dabei sein. Giftige Exoten können zu einer Gefahr für Kinder werden. Sie müssen besonders sicher unter Verschluss gehalten werden. Wer sich für giftige Reptilien interessiert, muss sich besonders gut über den Umgang mit solchen Tieren informieren und diesen möglichst trainieren. Viele Terrarien müssen regelmäßig gepflegt und gereinigt, der Umgang mit den Insassen allgemein geübt werden. Wer Kriechtiere liebt, darf keine Berührungsängste mit ihnen haben. Viele der Tiere lassen sich mit Futter auch ein wenig führen und leiten, das gilt speziell für Echsen aller Art. Geckos und andere Echsen entwickeln manchmal auch "Freundschaften" zum Menschen und anderen Haustieren. Regelmäßig sind andere Haustiere wie Katzen aber eher eine Gefahr für das Leben der Lurche und Kriechtiere. Sie müssen von ihnen fern gehalten werden. Während Abwesenheiten müssen Fütterung und Pflege der tierischen Bewohner in ihrem Terrarium gewährleistet werden. Zudem muss die Technik im Terrarium regelmäßig auf ihre Funktionsfähigkeit geprüft werden. Das Überleben der Bewohner hängt davon ab.

Reptilien – nicht jedermanns Sache

Reptilien – das sind Kriechtiere – kommen in vielerlei Gestalten, Größen und Formen vor. Hier finden sich Schlangen, Schildkröten, Eidechsenarten, die pittoresken Chamäleons und viele mehr. Manche scheinen eine Beziehung zu ihren Haltern zu entwickeln, manche Echsenarten sind dafür bekannt, aber die meisten dieser Tiere sind nicht anhänglich. Viele sind eher scheu. Schlangen sind vielen Menschen unheimlich, auch wenn sie ungiftig sind. Gerade die besonders bunten Exemplare sind vielfach giftige Vipern, die unter besonderen Bedingungen gehalten werden müssen. Exoten haben auch besondere Ansprüche an die Temperatur und Umgebung. Fast alle dieser Tiere sind wechselwarm und sehr wärmeliebend, das muss ihre Haltung berücksichtigen. Der Platzbedarf von größeren Echsen und Schlangen ist nicht zu unterschätzen. Oft werden die Tiere klein erworben und wachsen dann zu stattlichen Exemplaren heran. Schlechte Haltungsbedingungen, die nicht artgerecht sind, lassen die Tiere kümmern und erkranken. Ihren Futtervorlieben – teilweise Lebendfutter – muss unbedingt entsprochen werden. Zu beachten ist weiterhin, dass manche der Reptilien unter Artenschutz stehen, weil sie in der Natur vom Aussterben bedroht sind.

Amphibien

Diese Wirbeltiere leben auf dem Land und im Wasser, können sich aber nur im Wasser fortpflanzen. Ihr Lebensraum im Terrarium muss also beide Lebensräume bieten. Das ist heute problemlos möglich, weil der Fachhandel alles Notwendige bereithält. Unter Amphibien finden sich interessante Lurche wie etwa besonders exotische und farbenfrohe Froscharten. Einige dieser Tiere sind nachtaktiv. Die meisten erwachsenen Tiere sind reine Fleischfresser, während die Larven, aus denen sie sich entwickeln, Pflanzenfresser sind. Einige Lurche bleiben im Larvenstadium stecken und werden in dieser Form als exotische Haustiere gehalten. Der Axolotl ist bei vielen Lurchfreunden beliebt und häufig "das Einstiegstier" für das Hobby Terrarium, weil er so interessant aussieht. In der Natur ist dieser Schwanzlurch nur als Larve anzutreffen. In Gefangenschaft kann man seine Verwandlung zum erwachsenen Lurch mit einem speziellen Schilddrüsenhormon herbeiführen. Kinder finden den Axolotl als Larve häufig sehr niedlich, er erinnert an einen kleinen Drachen. Auch Lurche stehen vielfach unter Artenschutz und stehen in ihren Lebensräumen vor der Ausrottung.

Futtertierhaltung

Viele der Terrarientiere müssen mit Lebendfutter versorgt werden. Je besser Futtertiere gehalten und ihrerseits ernährt werden, desto bessere Futterqualität haben sie. Allerdings muss man psychisch dazu in der Lage sein, die putzigen weißen Mäuse am Ende an die Schlange zu verfüttern. Kinder verstehen das wahrscheinlich eher nicht. Manchmal entkommen Futtertiere vor der Verfütterung. Wer sie sorgfältig hält und pflegt, vermeidet also, ganzjährig in den eigenen vier Wänden mit dem Gesang von Grillen und Heimchen beschallt zu werden oder eine Mäusekolonie zu unterhalten. Die wendigen und flinken Insekten sind in der warmen Wohnung echte Überlebenskünstler. Das gilt ebenso für Mäuse. Auch müssen Futtertiere vor der Verfütterung ernährt werden. Für die Haltung von Futtertieren bietet der Fachhandel entsprechende Vorrichtungen an. Auch diese haben einen Platzbedarf und passen wahrscheinlich aufgrund ihrer etwas makabren Anmutung nicht besonders gut ins Wohnzimmer. Wer ein oder mehrere Terrarientiere pflegt, sollte also genügend Raum für die weiteren notwendigen Utensilien und für das Zubehör haben, der diverse Teile seine Hobbies unauffällig aufnimmt.

Amphibien und Reptilien kaufen – nur aus seriösen Quellen

Wer sich für den Erwerb von Fröschen, Schlangen und Co. interessiert, sollte möglichst auf Zuchttiere zurückgreifen. Wildfänge dürfen nur mit entsprechenden Papieren erworben werden. Wer die oft exotischen Amphibien und Reptilien zu sich nach Hause holt, übernimmt eine besondere Verantwortung für ihr Wohlbefinden sowie für ihre artgerechte Haltung. Das sollte jeder Freund dieser oft wunderschönen und speziellen Tiere bedenken. Wer sich für eine Haltung der Exoten entscheidet, verpflichtet sich ihnen gegenüber oft auf Jahre. Das gilt besonders für Schlangen. Oft werden zum Beispiel große Würgeschlangen erworben und dabei außer Acht gelassen, was ihre Haltung wirklich bedeutet. Die regelmäßige mäßige Fütterung mit lebenden Mäusen ist genauso Teil davon wie der große Platzbedarf. Niemals sind die Amphibien und Reptilien als Spielzeug geeignet. Preislich decken Amphibien und Reptilien eine große Bandbreite ab. Manche sind für unter 100 Euro, andere nur für mehrere 1000 Euro zu bekommen. Das schreckt echte Liebhaber der interessanten Tiere nicht ab.